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Ski Weltcup Opening in Sölden: Vorbereitungen am Rettenbachferner laufen auf Hochtouren

© Ch. Einecke (CEPIX) / Ski Weltcup Opening in Sölden: Vorbereitungen am Rettenbachferner laufen auf Hochtouren

© Ch. Einecke (CEPIX) / Ski Weltcup Opening in Sölden: Vorbereitungen am Rettenbachferner laufen auf Hochtouren

Sölden – In Sölden (Tirol) bereitet man sich auf den in drei Wochen stattfindenden Auftakt der alpinen Skiweltcupsaison 2015/16 vor. Nachdem der Steilhang unter den Hitzeperioden des vergangen Sommers gelitten hat, kann man nun wohl im Ötztal etwas aufatmen.

Zunächst sorgte Anfang September ein kurzer Wintereinbruch für die erste weiße Pracht auf Österreichs Gletschern. In weiterer Folge stiegen die Temperaturen wieder, ehe Anfang letzter Woche durch ein mächtiges Tief anhaltend kühlere Luftmassen ins Land zogen.

Genau zum richtigen Zeitpunkt platzierten die Pistenverantwortlichen am Montag, dem 21. September, zusätzlich mobile Schneekanonen zu den fest installierten Schneeerzeugern. Auch ist erstmals ein Snowmaker im Zielbereich im Einsatz. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erfolgte der vorhergesagte Temperatursturz mit ergiebigen Schneefällen; endlich konnten die Schneekanonen ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Seither sorgt kühles, trockenes Herbstwetter für ideale Bedingungen zur künstlichen Schneeproduktion. Nachts liegen die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, auch tagsüber klettern sie kaum darüber. Die trockene Luft ermöglicht zudem auch eine Beschneiung bei zarten Plusgraden.

Am vergangenen Montag konnte der Skibetrieb am Rettenbachferner ausgeweitet werden: Das geschah mit der Inbetriebnahme des Schleppliftes Seiterjöchl, der den, von der Talstation aus gesehenen, linken Bereich des Gletschers erschließt, ist mit den Pisten 33 und 34 nun eine Abfahrt bis zur Talstation der EUB Schwarze Schneid möglich.

Das Hauptaugenmerk liegt jedoch aktuell auf der schwarzen Piste 31, also dem Weltcuphang. Der künstlich produzierte Schnee wird täglich mit Pistengeräten verteilt und verdichtet. Vermutlich wird man in absehbarer Zeit damit beginnen, eine Grundpräparation vorzunehmen. Die Ausgangslage ist demnach eine völlig andere als im vergangen Herbst, wo der bekannte Altweibersommer nicht locker ließ.

Damals befürchteten viele eine Absage der Rennen, doch die Söldner waren stets zuversichtlich. Woher kam die Gelassenheit der Verantwortlichen? Die Antwort findet man in den Schneedepots. Im Frühjahr wurde viel Schnee produziert, der zu Haufen zusammengeschoben und vermattet wurde. Der kühle, verregnete Sommer sorgte dafür, dass dieser konservierte Schnee bis in den Herbst gehalten werden konnte. Eine Woche vor den Rennen konnte die Piste somit auch ohne Neuschnee präpariert werden. Der Wintereinbruch vor den Rennen sorgte schließlich für eine perfekte Kulisse, für die Piste selbst wäre er jedoch nicht zwingend notwendig gewesen.

Ganz anders heuer. Der heiße Sommer ließ die Gletscher bereits früh ausapern, und sie verloren viel an Substanz. Auf aktuellen Webcambildern ist eine verschneite Winterlandschaft zu sehen; der gefallene Neuschnee ist liegengeblieben, und die Schneekanonen konnten ihren Betrieb bereits früh aufnehmen. Dennoch sollte man bedenken, dass unter der Schneedecke einiges an Eis fehlt. Man kann also von Glück sprechen, dass der Wettergott im Moment gnädig mit den Verantwortlichen ist.

Doch am Freitag ändert sich die Wetterlage, der gefürchtete Föhn sorgt für wärmere Temperaturen. Bis dahin wird man versuchen, möglichst viel Schnee zu produzieren und zu konservieren. Eine weitere Prognose ist schwierig. Es bleibt zu hoffen, dass zumindest nachts das Quecksilber unter den Gefrierpunkt fällt und der Föhn nicht zu stark bläst.

Eines bleibt noch festzuhalten: Egal wie sich die Wetterlage entwickelt, es wartet noch einiges an Arbeit auf die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese nahmen in der Vergangenheit jede Herausforderung an – sei es Schneemangel oder Schneechaos – und sorgten dafür, dass die Läuferinnen und Läufer stets eine perfekt präparierte Piste vorfinden konnten.

Zum Schluss dieses Situationsberichtes noch eine positive Nachricht: Am Samstag startet auch der Skibetrieb am Tiefenbachferner.

Bericht für skiweltcup.tv: Emanuel „Emi“ Testen

 

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