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Sölden 2015: Nicht alle Athletinnen sind topfit

© Ch. Einecke (CEPIX) / Ex aequo-Sieg für Shiffrin und Fenninger in Sölden (2014)

© Ch. Einecke (CEPIX) / Ex aequo-Sieg für Shiffrin und Fenninger in Sölden 2014

Sölden – In rund 20 Tagen beginnt die Skiweltcupsaison 2015/16. Am Rettenbachferner wird mit dem Riesentorlauf der Damen und der Herren traditionsgemäß der neue Winter eingeläutet. Doch einige Sportlerinnen und Sportler haben die Karriere beendet, andere wiederum kämpfen nach einer langen Verletzungspause wieder um den Anschluss.

Die Kanadierin Anna Goodman zog sich während eines Trainingssturzes im Dezember 2013 einen Kreuzband- und Meniskusriss zu. Sie nahm in letzter Zeit an einigen Rennen teil, doch ist die Fortsetzung ihrer Laufbahn ungewiss. Michela Azzola aus Italien hat viele Probleme und musste sich im Januar einer neuen Operation unterziehen. Die ganze Saison war vorbei, noch ehe sie begonnen hatte.

Die junge Magdalena Fjällström riss sich das Kreuzband im linken Knie, als vor einem Jahr mit der schwedischen Nationalmannschaft in Saas Fee trainierte. Sie verlor ein ganzes Jahr, befindet sich aber seit dem Sommer wieder im Training.

Ein ähnliches Schicksal hatte Camilla Borsotti. Die Italienerin verletzte sich bei den Übungseinheiten in Tignes. Da der Genesungsverlauf nicht zu 100 Prozent stimmte, kam sie auch zu keinem Einsatz. Nachdem sie Teil des Kaders „von nationalem Interesse“ wurde, kämpft sie sich im Rahmen der Carabinierisportgruppe zurück.

Leanne Smith aus den USA verletzte sich während eines FIS-Super-G’s. Im Januar wollte sie wieder zurückkommen, doch die Schmerzen waren zu groß. Sie musste sich einer Arthroskopie am rechten Knie unterziehen, um es von Knochenresten zu säubern. Langsam geht es mit ihr bergauf, zumal sie mit ihren Freundinnen in Chile trainieren konnte.

Maruša Ferk aus Slowenien wurde vor einigen Tagen 27 Jahre alt. Besonders schmerzhaft in Erinnerung blieb ihr der letzte Auftritt in Val d’Isère, als sie sich bei einem Sturz das Wadenbein brach. Ende August war sie schon wieder mit ihren Teamkolleginnen beim Sommertraining auf dem Stilfser Joch im Einsatz.

Lotte Smiseth Sejersted kam ebenfalls in Frankreich zu Sturz. Dabei musste sie ihre Träume von einer WM-Teilnahme und einer Fortsetzung des Ski-Winters frühzeitig begraben. Im April 2015 stand die Wikingerin wieder auf den Skiern und nahm sowohl am Trainingslager als auch an einigen Rennen im ANC-Cup teil.

Stephanie Venier aus Österreich verletzte sich beim Heimrennen in Bad Kleinkirchheim. Sie unterzog sich gleich einer Operation, sodass sie die Sommervorbereitung mit ihren Mannschaftskolleginnen ordnungsgemäß abspulen konnte.

Karoline Pichler aus Südtirol dominierte die Riesenslaloms im Europacup zu Beginn des letzten Winters nach Belieben, ehe ein Meniskusriss im rechten Knie ihre Saison frühzeitig beenden ließ. Trotzdem kämpfte sie weiter und steht seit Anfang Juli wieder im Trainingsstress und verweilte mit ihren Teamkolleginnen im September in Südamerika.

Resi Stiegler hat das Verletzungspech für sich gepachtet. Sie lädierte sich das Kreuzband und den Meniskus des rechten Knies. Geschehen ist das Ganze während einer Trainingseinheit. Sie biss die Zähne zusammen und nahm bei der Heim-WM in Vail/Beaver Creek teil, musste jedoch vor dem Start zum zweiten Durchgang im Slalom aufgeben. Ende Februar begab sie sich unters Messer, seit Mitte September steht sie wieder auf den Skiern.

Die beiden Schweizerinnen Mirena Küng und Corinne Suter kamen in Hinterstoder zu Sturz. Die eine erwischte es im Training, die andere im Rennen. Nach einer Auszeit trainieren beide fieberhaft im Hinblick auf die neue Saison und hoffen, diese ohne Verletzungen zu überstehen.

Böse sah der Sturz während des Teambewerbs im Rahmen der Ski-WM in Vail/Beaver Creek von der deutschen Skirennläuferin Veronique Hronek aus. Seit Anfang August kämpft sich die Athletin zurück; sie verzichtete auf ein Trainingslager in Südamerika und arbeitet fleißig mit dem B-Kader auf den europäischen Gletschern.

Anémone Marmottan will auch wieder zurückkommen. Wie berichtet, zog sich die Athletin der Equipe Tricolore just beim Saisonhöhepunkt in Vail/Beaver Creek im ersten Lauf des WM-Riesenslaloms einen Kreuz- und Seitenbandriss im rechten Knie zu. Sie war in Südamerika und bereitete sich dort mit den Französinnen gut auf die neue Saison vor.

Ragnhild Mowinckel aus Norwegen verletzte sich beim Slalom im Rahmen der Super-Kombination im bulgarischen Bansko. Sie dehnte sich die Kreuzbänder, Ende Juli stand sie wieder auf den Skiern und konnte das Trainingsprogramm mit ihren Freundinnen abspulen.

Viktoria Rebensburg aus Deutschland verletzte sich am inneren Seitenband des linken Knies während einer Trainingsfahrt in Bad Wiessee Anfang März. Sie konnte regulär an den Trainingseinheiten der DSV-Mädls teilnehmen und war auch beim Überseetraining in Chile mit von der Partie.

Daniela Merighetti, die routinierte italienische Speedspezialistin, verletzte sich in Garmisch-Partenkirchen schwer. Nach der Operation und der Rehabilitationsphase konnte sie Mitte August zu ihren Teamkolleginnen stoßen und am Trainingslager in Südamerika teilnehmen.

Larissa Yurkiw aus Kanada stürzte im Training zur Abfahrt im französischen Méribel. Ende August stand sie am Stilfser Joch wieder auf den Skiern. Die Übungseinheiten verlaufen nach Plan, im letzten Monat war sie sowohl in Zermatt als auch in Saas Fee.

Auch die Französinnen Jennifer Piot, Adeline Baud und Marion Pellissier hatten im letzten Winter das Verletzungspech auf ihrer Seite. Langsam, aber sicher, kommen auch sie wieder zurück. Piot trainierte in Chile, Baud heiratete ihren Freund und will bald wieder trainieren. Pellissier war nicht beim Trainingslager in Südamerika im Einsatz.

Lindsey Vonn hat mit dem Foto von ihrem geschwollenen Unterschenkel alle erschreckt. Beim Training in Neuseeland brach sich die US-Amerikanerin den Knöchel. Das war Mitte August, und da die mehrfache Gesamtweltcupsiegerin Nerven aus Stahl hat und sehr ehrgeizig ist, trainiert sie, als ob (fast) nichts geschehen ist. Sie wird aber in Sölden mit dabei sein, auch wenn sie noch nicht auf die Skier zurückgekehrt ist.

Steffi Moser, ihres Zeichens eine ÖSV-Dame, kam bei einem Training Mitte September zu Sturz. Dabei verletzte sie sich schwer. Da sie das mittlere Seitenband des rechten Knies und den Meniskus im linken Knie verletzte, wird sie wohl lange ausfallen.

Sarah Pardeller aus Südtirol wird in Levi nicht den ersten Slalom des neuen Ski-Winters 2015/16 bestreiten können. In Finnland erreichte sie im Vorjahr ihre beste Platzierung bei einem Weltcuprennen. Vor einigen Tagen gab sie bekannt, dass sie nicht in Lappland starten wird und drei Monate aussetzen muss.

Pech hatte auch Anna Swenn-Larsson. Die Schwedin verletzte sich in den letzten Tagen am linken Bein. Die Athletin des Drei-Kronen-Teams wird zwei Monate fehlen und wird wieder im Dezember in den Startlisten im Weltcup zu finden sein.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it

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