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Sofia Goggia im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich möchte wieder für Kontinuität sorgen!“

© Archivio FISI / Sofia Goggia (ITA) (Shinichiro Tanaka/Pentaphoto)

© Archivio FISI / Sofia Goggia (ITA) (Shinichiro Tanaka/Pentaphoto)

Bergamo – Mit der italienischen Skirennläuferin Sofia Goggia geht es wieder aufwärts. Die Speedspezialistin, die in den Saisonen 2011/12 und 2012/13 den dritten und zweiten Rang in der Europacupgesamtwertung erreichte, überraschte alle mit dem sehr guten vierten Super-G-Platz bei der Ski-WM 2013 in Schladming. Ende November 2013 und im Dezember 2014 verletzte sie sich schwer; doch nun will sie wieder richtig angreifen. Die teilweise recht guten Resultate in diesem Winter könnten der vierfachen Siegerin eines Europacuprennens Auftrieb geben.

Skiweltcup.TV: „Sofia, kannst du bitte mit eigenen Worten deine Gefühlswelt im Hinblick auf die abgelaufene Saison 2015/16 beschreiben?“

Sofia Goggia: „Die Saison war im Vergleich zu den zwei letzten, in denen ich mich verletzte, sehr positiv. Es war kein leichter Neubeginn, da ich ja zur gleichen Zeit kleine und große Schritte setzen musste. Ich akzeptiere den Verlauf des Winters, den ich als es eine Übergangssaison sehe.“

Skiweltcup.TV: „Welches Rennen bleibt dir lebhaft in Erinnerung, und welches Rennen möchtest du am liebsten aus deinem Gedächtnis streichen? Bitte begründe deine Antworten!“

Sofia Goggia: „Gerne erinnere ich mich an den elften Abfahrtsrang in Garmisch-Partenkirchen, den zweiten Durchgang beim Riesenslalom und daraus resultierenden sechsten Platz in Courchevel und den Super-G jetzt in Lenzerheide, in dem ich Achte wurde. Aus dem Gedächtnis streichen möchte ich die Auftritte in Altenmarkt-Zauchensee, Marburg-Maribor und Jasná. In diesem Winter wechselten sich schöne, erfolgreiche und schlechte und nicht befriedigende Erlebnisse ab. Das hängt, so glaube ich, mit den fehlenden Pistentrainingskilometern zusammen. Zwischen meinem ersten Weltcuprennen und den Einsätzen auf für mich neuen, noch ungewohnten, Strecken war es nicht immer einfach, für Kontinuität zu sorgen.“

© Archivio FISI / Sofia Goggia (ITA) (Pier Marco Tacca/Pentaphoto)

© Archivio FISI / Sofia Goggia (ITA) (Pier Marco Tacca/Pentaphoto)

Skiweltcup.TV: „Was machst du nun, wenn der Winter zu Ende ist? Gibt es etwas Zeit zur Erholung, und wann beginnen die neuen Trainingseinheiten?“

Sofia Goggia: „Ja, die Weltcupsaison geht jetzt zu Ende. Dann stehen noch die Italienmeisterschaften auf dem Programm. Im April, zwischen den Sitzungen im Verband und Materialtests, werde ich noch auf den Skiern stehen. Meine Saison geht Ende April zu Ende. Spätestens Mitte Mai beginne ich im Hinblick auf den neuen Winter mit der athletischen Vorbereitung; daher habe ich wenig Zeit für eine Erholung. Ich wollte eigentlich in die Mongolei reisen, aber dieser Trip hätte mindestens 20 Tage in Anspruch genommen. Nun entscheide ich kurzfristig, wann, wohin und ob ich in den Urlaub fahre.“

Skiweltcup.TV: „In der gerade zu Ende gegangenen Saison haben sich viele Athleten verletzt. Auch die Besten wie etwa Anna Fenninger, Ted Ligety, Aksel Lund Svindal und Lindsey Vonn hat es erwischt. Deine Gedanken…“

Sofia Goggia: „Es ist schlimm, aber Verletzungen hat es immer gegeben und wird es immer geben. Ich weiß, von was ich spreche. So wurde ich in der Vergangenheit oft von Verletzungen heimgesucht, und es tut mir immer leid, wenn es jemand von den Kolleginnen und Kollegen erwischt. Möglicherweise muss man die Materialfrage etwas überdenken. Nichtsdestotrotz bleibt der Skisport eine gefährliche Sportart.“

Skiweltcup.TV: „Die Schweizerin Lara Gut hat sich den Gewinn der großen Kristallkugel verdient, weil …“

Sofia Goggia: „Lara Gut hat den Gesamtweltcup gewonnen. Und wer gewinnt, hat immer recht. Sie hat sich nie verletzt, hat Rennen gewonnen und stand oft auf dem Podest. Überdies glaube ich auch, dass sie über das Potential verfügt, auch in einer regulären Saison, also einer Saison ohne die Verletzungsmiseren der Konkurrentinnen zu gewinnen. Ich habe nichts auszusetzen. Die beste Skifahrerin dieses Winters ist eindeutig sie. Chapeau!“

Bericht und Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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