Sölden: Schnee für Weltcup-Piste
Im Weltcup-Ort Sölden atmen die Verantwortlichen auf. Das Skiweltcup Opening in knapp zwei Wochen scheint durch den Wetterumschwung gesichert. ÖSV Trainer Herbert Mandl und Kombinations- Weltmeisterin Kathrin Zettel sind noch pessimistisch.
Lange haben die Organisatoren des Skiweltcup-Auftakts in Sölden gezittert: Jetzt scheinen die Rennen in zwölf Tagen gesichert. “Wir sind guter Dinge, dass wir die Weltcup-Piste zeitgerecht fertigstellen können”, sagt Rennleiter Rainer Gstrein.
Seit Montag früh schneit es. Man freut sich über 20 Zentimeter Neuschnee. Und die Temperaturen sind gesunken. Das heißt: “Wir können künstlich beschneien”, sagt Gstrein. Damit wird voraussichtlich morgen gestartet, wenn der starke Wind nachgelassen hat.
Ganz so überzeugt ist man beim ÖSV Team noch nicht: „Es schaut nicht gut aus“, betont Damencheftrainer Herbert Mandl und spricht die prekäre Schneesituation an: „Zu Wochenbeginn ist Neuschnee angesagt, ob es aber für eine rennmäßige Piste reicht, bleibt abzuwarten.“
Diese Ansicht teilt auch das Göstlinger Ski-Ass Kathrin Zettel: „Für mich ist es fast nicht vorstellbar, dass wir in zehn Tagen in Sölden ein Weltcuprennen bestreiten werden.“ Vor allem die vielen schneefreien Felsen und der zu warme Wasserteich für die künstliche Beschneiung lassen bei der 23-Jährigen Zweifel über die Austragung aufkommen.




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