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Sotschi 2014: Österreicher Matthias Mayer holt Gold in der Abfahrt

Abfahrt Olympiasieger 2014 - Matthias Mayer

Abfahrt Olympiasieger 2014 - Matthias Mayer

Sotschi – Der Österreicher Matthias Mayer hat es geschafft. Er fügt sich quasi nahtlos in die Reihe der rot-weiß-roten Abfahrtsolympiasieger ein und steht auf einer Stufe mit Legenden wie Toni Sailer, Egon Zimmermann, Franz Klammer, Leonhard Stock, Patrick Ortlieb und Fritz Strobl. Der Kärntner, der für die 106. Alpin-Medaille für den ÖSV sorgte, sagte; „Es ist Wahnsinn! Das ist das Größte, was man in seiner Sportart erreichen kann. Bei den letzten Rennen habe ich am Podest gekratzt, es ist sich aber noch nie ausgegangen. Da runter habe ich gewusst, ich habe es drauf – es ist in den Trainings schon sehr gut gegangen. Da fehlerfrei runterzufahren war nicht einfach.

Die Startnummern 8 bis 15 waren sicherlich etwas bevorteilt, weil die Sonne etwas rausgekommen ist. Das hat man bei Innerhofer gesehen, der unten verloren hat. Ich wollte unbedingt den Einser sehen im Ziel! Ich bin in der Früh mit dem Bode am Lift gesessen, er war sehr nervös. Als er im Ziel war und hinter mir war, war ich sehr erleichtert.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Olympia-Abfahrt der Herren in Sotschi

Mayer benötigte für seine Goldfahrt 2.06,23 Minuten und lag am Ende einen Hauch, nur 0,06 Sekunden vor dem Südtiroler Christof Innerhofer, der oben noch sechs Zehntelsekunden schneller war, sukzessive Zeit verlor, aber sich dennoch im Ziel über die Silberne freute. Mehrere Jubelschreie ließ der Pusterer von sich. Er sagte zu Platz zwei: „Ich versuche, die Großereignisse als Chance zu nützen. Alles oder nichts fahren. Ich bin oben gestartet und hab mir gesagt: Heute ist der Tag X da. Ich bin über den langen Schwung gefahren und hab mir gesagt: Nein, das ist nicht genug, du musst noch mehr geben. Kurz vor dem Ziel habe ich mir gedacht: Das war eigentlich eine sehr gute Fahrt. Als ich dann den Zweier gesehen habe, habe ich gedacht, ich spinn. Das war mein großes Ziel, nachdem ich die Klassiker gewonnen habe.“

Dritter wurde Kjetil Jansrud, der auch nur eine Zehntelsekunde hinter Mayer lag und auf diese Weise für ein spannendes Rennen sorgte. Zum dritten Platz und somit zur Bronzemedaille meinte der Wikinger: „Ich habe nicht wirklich mit einer Medaille gerechnet, es war so eine schwere Woche. In der Vorbereitung habe ich immer Olympia als großes Ziel gehabt. Wenn man gut fährt, ist es egal ob es Weltcup oder Olympia ist – das macht immer Freude.“

Jansrud verwies seinen Landsmann Aksel Lund Svindal (+0,29) auf den undankbaren vierten Schlussrang. Letzterer meinte zu „Blech“: „Ich bin nicht gut genug gefahren. Es ist eine schwierige Strecke, sehr unruhig. Ich habe viele Fehler gemacht. Ich habe probiert, Gas zu geben. Aber zu viele Fehler gemacht – dann sind die anderen zu schnell. Viele haben gesagt, es ist ein Duell zwischen mir und Bode. Aber ich habe gewusst, dass es anders wird. Matthias ist hier immer sehr schnell gefahren – er war sehr konstant.“

Fünfter wurde der US-Amerikaner Travis Ganong (+0,41). Dahinter reihte sich mit Carlo Janka (+0,48) der beste Eidgenosse auf Platz sechs ein. Er hatte 48 Hundertstelsekunden Rückstand auf Olympiasieger Mayer und war eine winzige Hundertstelsekunde Vorsprung auf Peter Fill aus Südtirol. Auf Rang acht klassierte sich ein etwas resignierender und traurig wirkender Bode Miller, der das Training nach Belieben dominierte, aber heute nicht so gut unterwegs war. Der US-Amerikaner hatte 52 Hundertstelsekunden Rückstand auf Mayer und meinte: „Ich habe nicht wirklich eine Erklärung. Ich habe einige kleine Fehler gemacht, aber nichts, was mir wirklich Zeit gekostet hat. Die Bedingungen haben sich geändert. Es ist hart, wenn sich die Sicht so ändert. Da fährt man automatisch etwas schlechter.“

Die Top-10 wurden vom Österreicher Max Franz (+0,80) und Gröden-Sieger Erik Guay (+0,81) abgerundet. Außerhalb der besten Zehn reihten sich die beiden Südtiroler Domme Paris (+0,90) und Werner Heel (+0,93) auf die Plätze elf und zwölf. Dahinter klassierten sich das Schweizer Trio Beat Feuz (+1,26), der entthronte Olympiasieger von Vancouver Didier Défago (+1,56) und Lauberhornkönig Patrick Küng (+1,59). Die ÖSV-Athleten Georg Streitberger und Klaus Kröll belegten die Ränge 17 und 22. Ihnen wird diese durchwachsene Platzierung egal sein, zumal sie innerhalb der Mannschaft einen Olympiasieger zu feiern haben.

Vor vier Jahren blieben die rot-weiß-roten Herren in fünf Bewerben ohne Edelmetall. In Sotschi beginnen dank dem Kärntner Mayer die Alpin-Bewerbe sehr gut, obwohl der heutige Star noch nie auf einem Podium bei einer Weltcupabfahrt gestanden ist. Mit seiner Goldenen ist er sogar besser als Vater Helmut, der 1988 in Calgary im Super-G die Silbermedaille gewann.

Offizieller FIS ENDSTAND: Olympia-Abfahrt der Herren in Sotschi

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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