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Starke Schweizerin Lara Gut gewinnt den Riesenslalom in Sölden

Starke Schweizerin Lara Gut gewinnt den Riesenslalom in Sölden

Starke Schweizerin Lara Gut gewinnt den Riesenslalom in Sölden

Sölden – Lara Gut hat es geschafft. Die Schweizerin gewann den ersten Riesentorlauf des WM-Winters 2016/17 im österreichischen Sölden. Die Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres triumphierte in einer Zeit von 2.23,02 Minuten. Die Swiss-Ski-Athletin freute sich über ihren Erfolg und meinte: „Im ersten Lauf habe ich meine gute Nummer ausgenützt. In Sölden ist es oft so: Man muss im ersten Lauf alles rausholen und im zweiten Lauf den Schaden im Grenzen halten. Es war heute ein echter Kampf im zweiten Durchgang. Sölden ist aber immer ein spezielles Rennen. Hier muss man Gas geben und nicht viel überlegen – wenn ich nicht zu viel überlege, bin ich schnell. Ich denke, es war ein Duell mit meinem Kopf. Wir stehen am Start und fahren gegen uns selbst.“

Zweite wurde die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+1,44), Dritte die Italienerin Marta Bassino (+1,93). Die Slalomqueen analysierte ihren zweiten Rang folgendermaßen: „Ich denke, es ist extrem wichtig, gut in die Saison zu starten. Ich bin gut gefahren, aber Lara hat echt wieder einen Hammer runtergelassen. Sie war wirklich stark heute – sie hat den Level im Damen-Skisport noch eine Stufe höher gehoben.“

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Damen in Sölden 2016

Auf Rang vier reihte sich die beste ÖSV-Dame ein. Stephanie Brunner wies einen Rückstand von 2,28 Sekunden auf Gut ein und konnte im zweiten Durchgang noch zwei Plätze gut machen. Im TV-Gespräch meinte die rot-weiß-rote Athletin: „Es war ein richtig cooles Rennen. Es war eine große Erleichterung, dass ich gleich im Rennen zeigen konnte, was ich im Training draufhabe. Vor dem zweiten Durchgang war ich schon etwas lockerer. Mir taugt es wahnsinnig, in Österreich Rennen zu fahren. Ich will weiter so gut Ski fahren.“

Bassinos Teamkollegin Sofia Goggia (+2,77) fuhr auf Position fünf. Sechste wurde die Französin Tessa Worley (+2,82). Hinter der Athletin der Equipe Tricolore reihte sich Michaela Kirchgasser (+3,01) aus dem Salzburger Land auf Platz sieben ein. Die ÖSV-Vertreterin sagte im ORF-Interview: „Ich habe mir gesagt: Ich kann eh nicht viel schlechter starten, als ich es die letzten Jahre schon getan habe. Die Vorbereitung war nicht optimal. Vielleicht sollte ich mir öfter nicht so viel erwarten. Im Flachen habe ich zwar etwas verloren, aber man soll die Kirche im Dorf lassen – in Sölden war ich noch nie so gut.“

Petra Vlhová, die slowakische Slalomspezialistin, katapultierte sich mit der Startnummer 55 und der besten Zeit im Finaldurchgang vom 21 auf den achten Rang. Am Ende hatte sie 3,23 Sekunden Rückstand auf die eidgenössische Tagessiegerin. Die besten Zehn des heutigen Riesentorlaufs wurden von Vorjahressiegerin Federica Brignone (+3,24) und der Slowenin Ana Drev (+3,29) abgerundet.

Drittbeste Österreicherin wurde Rosina Schneeberger (+3,56), die unmittelbar vor ihren Freundinnen Ricarda Haaser (+3,65) und Katharina Truppe (+3,67) als Zwölfte abschwang. Schneeberger analysierte ihren Tag wie folgt: „Die Vorbereitung war schon sehr gut. Die Eva im Team zu haben, ist schon ein großer Vorteil – da kann man sich viel vorstellen. Ich habe im Sommer die Skischuhe gewechselt – da habe ich etwas Zeit gebraucht, um mich umzustellen.“

Die Liechtensteinerin Tina Weirather (+3,70) belegte den enttäuschenden 15. Platz und kann mit ihrem Saisonbeginn nicht sehr zufrieden sein. Die Schweizerinnen Wendy Holdener (+3,83). Melanie Meillard (+3,86) und Simone Wild (+4,31) fuhren auf die Ränge 16, 18 und 23. Beste Deutsche im Feld wurde Lena Dürr (+4,20), die als 21 um sechs Hundertselsekunden eine Position hinter der Südtirolerin Manuela Mölgg ins Ziel kam.

Alles andere als rund lief der Saisonauftakt für die Tirolerin Eva-Maria Brem (+5,14), die nur auf Position 26 abschwang. Im ORF-Interview berichtete die Siegerin der letztjährigen Disziplinenwertung: „Ich bin ein bisserl ratlos, das muss ich schon zugeben. Es ist sicher eine Momentaufnahme, aber eine, die für mich nicht gut ausfällt. Woran es gelegen ist, ist jetzt noch schwer zu sagen. Es überwiegt derzeit bei mir die Enttäuschung darüber, dass ich nicht so skigefahren bin, wie ich es kann und schon gezeigt habe.“

Der nächste Riesentorlauf der Damen findet in Killington in den USA statt. Dort hoffen wir auf einen Einsatz von Anna Veith, Viktoria Rebensburg und Lindsey Vonn. Das Trio war bekanntlich beim ersten Rennen heute in Sölden nicht am Start.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Damen in Sölden 2016

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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