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Stefan Luitz im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich will möglichst am Limit und ohne Fehler fahren!“

Stefan Luitz beim DSV Medientag in Uderns im Zillertal (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Stefan Luitz beim DSV Medientag in Uderns im Zillertal (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Uderns – Wie wir bereits berichteten, wurde Stefan Luitz im Rahmen des DSV-Medientags in der Sportresidenz Zillertal am Golfclub in Uderns mit dem „Schultz-Social-Media-Award 2016“ prämiert. Nach der Ehrung stand uns der 24-jährge Allgäuer, der für den SC Bolsterlang an den Start geht, Rede und Antwort.

Skiweltcup.TV: „Hallo Stefan, wie groß war für dich die Überraschung, als man dir mitteilte, dass du mit dem ‚Schultz-Social-Media-Award 2016‘ ausgezeichnet wirst?“

Stefan Luitz: „Man hat es mir bereits im Vorfeld angekündigt. Davor war es aber schon eine Überraschung für mich. Die Saison hat noch gar nicht angefangen, und ich werde schon geehrt. Das nenne ich mal einen gelungenen Auftakt! Nein, im Ernst: Da ich meinen Facebook-Auftritt mit viel Spaß betreibe, freut mich die Wertschätzung der Jury umso mehr.“

Skiweltcup.TV: „Wenn du heute auf deine letzte Saison zurückblickst, wie fällt deine persönliche Einschätzung aus?“

Stefan Luitz: „Ich denke, dass ich im Riesenslalom schon sehr konstante und solide Ergebnisse erzielen konnte. Es hätte speziell in Beaver Creek und bei den Rennen danach besser sein können, zumal ich dann die letzten Tore etwas mit der angezogenen Handbremse gefahren bin. Da wäre schon noch etwas mehr gegangen. Nichtsdestotrotz muss man dies auch mal machen, um sich den Platz in den Top-15 zu sichern. Wenn man zu oft rausfliegt, kann man schnell einige Ränge verlieren. Darum muss man das auch mal in Kauf nehmen!“

Skiweltcup.TV: „Speziell nach dem Rennen in Beaver Creek musstest du viel Kritik, auch aus den eigenen Reihen, einstecken. Wie bist du damit umgegangen?“

Stefan Luitz: „Klar macht man sich da seine Gedanken. Ich habe mir aber gedacht: ‚Was bringt es mir, wenn ich runterfahre und schaue, dass ich ins Ziel komme und vom zweiten auf den zehnten Platz zurückfalle?‘ Wenn man auf Sicherheit und locker runterfährt, verliert man brutal schnell eine halbe Sekunde, und das kann dich dann sieben Positionen kosten.

Deswegen würde ich es auch jetzt nicht anders machen und weiter voll auf Risiko fahren. Ein Ausfall kann dann passieren, sollte aber nicht zur Regel werden. Man muss lernen, möglichst am Limit zu fahren, um dabei so wenig wie möglich Fehler zu machen.“

Stefan Luitz im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich will möglichst am Limit und ohne Fehler fahren!“

Stefan Luitz im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich will möglichst am Limit und ohne Fehler fahren!“

Skiweltcup.TV: „Die Sommervorbereitung liegt hinter dir. Wie würdest du deinen derzeitigen Leistungsstand einordnen?“

Stefan Luitz: „Zu meinem jetzigen Leistungsstand möchte ich noch nicht viel sagen. Das Ganze ist vor Sölden bzw. zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehr schwer einzuschätzen. Aber ich denke, wir haben uns in Südamerika sehr gut vorbereiten. Wir haben nicht die optimalsten Bedingungen vorgefunden, da es vom Wetter sehr unbeständig und wechselhaft war, aber das kann durchaus ein Vorteil sein, gerade wenn man sich die Rennen im letzten Jahr anschaut.

Da hatten wir oftmals Rennen unter frühlingshaften Bedingungen und weichem Schnee. Da habe ich persönlich noch meine Schwierigkeiten, und so konnte ich die Einheiten nutzen, um am Material etwas zu testen und mein Setup speziell an diese Bedingungen anzupassen. Wir haben da auch etwas gefunden, und ich hoffe, dass ich das dann im Winter auch umsetzen kann.“

Skiweltcup.TV: „Wenn man euch hier beim Medientag in Uderns beobachtet, scheint die Stimmung im Team sehr gut zu sein…“

Stefan Luitz: „Die Stimmung im Team ist echt super. Wir fünf Jungs im Technikteam fahren jetzt schon relativ lange zusammen. Jeder versteht sich mit jedem, und wir haben eine ‚Mordsgaudi‘. Wir versuchen bei den Lehrgängen immer etwas Witziges zu machen, damit wir einen Spaß haben, und dann geht auch innerhalb der Mannschaft immer etwas vorwärts.“

skiweltcup.tv: „Im Riesenslalom hast du dich in der Weltspitze etabliert. Was können wir über deine Erwartungen in der kommenden Saison im Torlauf berichten?“

Stefan Luitz: „Der Slalom ist immer ein spezielles Thema. Im Training läuft es eigentlich ganz gut, und da kann ich auch ganz gut mithalten. Das Problem ist einfach die Startnummer. Ich habe immer noch ein verhältnismäßig hohes FIS-Punktekonto. Es ist brutal schwer, sich hier zu verbessern.

In Südamerika gab es keine Slalomrennen, und auch in Amerika stehen keine Nor-Am-Rennen auf dem Programm. Das wäre eine gute Möglichkeit gewesen, ein paar Punkte zu machen. Während des Weltcup-Riesentorlaufs in Beaver Creek sind dann die Auftaktrennen im Europacup, die ich auch verpassen werde. Es ist einfach schwierig, die Weltcup-Riesentorläufe mit den Slaloms im Europacup zu verbinden.“

Stefan Luitz mit der „Schultz-Social-Media-Award 2016“ Trophäe (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Stefan Luitz mit der „Schultz-Social-Media-Award 2016“ Trophäe (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Die Skiweltcup.TV Interviews 2016 – und alle zwei Tage werden es mehr!

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