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Stephan Eberharter wird 45, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

© Claudia Egger / Stephan Eberharter

© Claudia Egger / Stephan Eberharter

Stumm –  Der bekannte Zillertaler Skirennläufer Stephan Eberharter wird am heutigen Montag 45 Jahre alt. Nach dem Besuch der Skihauptschule Neustift und der Skihandelsschule in Stams sammelte „Steff“ seine ersten internationalen Erfahrungen im Rahmen der Junioren-WM 1987, wo er im Riesentorlauf als Siebter in den Ergebnislisten geführt wurde.

Im Europacup konnte er schon früh Erfolge feiern und wurde ein Jahr nach der Aufnahme in den ÖSV-Kader Sieger sowohl in der Gesamt- als auch in der Riesenslalomwertung. Dadurch sicherte sich Eberharter ein Startticket für den Weltcup und unterstrich seine gute Form durch mehrere Top-Ten-Plätze und freute sich über den dritten Rang beim Super-G in Valloire. Bei der Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm siegte er im Alter von 21 Jahren sowohl im Super-G als auch in der Kombination. Seine überaus tadellose und sehr gute Saison fand ihr positives Ende mit der zweiten Position in der Super-G-Wertung, der Wahl zum österreichischen Sportler des Jahres und dem Gewinn der österreichischen Meisterschaften im Torlauf.

So kometenhaft sein Aufstieg in die Weltspitze war, so zahlreich waren die Verletzungen, die ihn bis 1995 fast kaum an alte Ergebnisse anknüpfen ließen. Kurz vor den Olympischen Winterspielen 1992 im französischen Albertville erlitt er einen Innenbandriss. Lediglich in der Kombination konnte er im Weltcup zweimal einen vierten Rang erreichen. Im Herbst 1992 verunglückte der Zillertaler mit dem Motorrad und zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu. Bei der durch Wetterkapriolen charakterisierten Ski-WM im fernöstlichen Morioka konnte er die Goldmedaille in der Kombination nicht verteidigen, da er im Slalom ausfiel. Den Super-G-Titel konnte er verteidigen, weil dieses Rennen aufgrund schlechten Wetters abgesagt wurde.

Im Dezember 1993 bekam die Krankenakte Eberharter einen weiteren Eintrag. Durch einen Sturz auf der Saslong musste er sich mehreren Meniskus-Operationen am linken Knie unterziehen, so dass er im Anschluss daran nicht den Anschluss schaffte, keine entsprechenden Ergebnisse erzielen konnte und aus den Kadern des ÖSV geworfen wurde.

Doch Eberharter war nie ein Typ, der resignierte oder aufgab. Im Gegenteil: Mühsam, aber bedächtig kämpfte sich der Tiroler über den Europacup zurück. Mehrere Podestplätze nährten seine Hoffnung, wieder im Weltcup zu starten. Bei der Ski-WM 1996 in Sierra Nevada ging er als Titelverteidiger im Super-G an den Start, konnte das Rennen nicht beenden. In der Folgesaison gewann er souverän die Gesamtwertung im Europacup und hatte auch mit sechs Siegen wesentlichen Anteil daran, dass er auch im Super-G und in der Abfahrt am Ende die Nase vorn hatte.

Bei seinem Weltcupcomeback schrieb er am 26. Oktober 1997 ein Märchen, das er sich wohl in den kühnsten Träumen seines Lebens abseits des ÖSV-Kaders nie auszumalen vermochte. Er fuhr mit der hohen Startnummer beim Saisonauftakt im französischen Tignes im Riesentorlauf auf Rang vier. Weitere Podestplätze folgten und während der Olympischen Winterspiele im japanischen Nagano wurde er hinter Hermann Maier Zweiter im Riesenslalom. Im schweizerischen Crans-Montana feierte der Zillertaler im März 1998 seinen ersten, heiß ersehnten Sieg bei einem Weltcuprennen. In der Endabrechnung belegte er den dritten Rang. Im Super-G wurde er ebenfalls Dritter, im Riesenslalom Vierter.

Auch die nächste Weltcupsaison war erfolgreich. Auch wenn er bei der Ski-WM in Vail knapp die Medaillenränge verpasste, erreichte er mit neun Podestplatzierungen (davon drei Siegen) den zweiten Platz in der Gesamtwertung, sowie die vierten Plätze in der Super-G- bzw. Riesenslalomwertung. In der Saison 1999/2000 wurde er in der Gesamtweltcupwertung Sechster, aber spätestens bei der Ski-WM zu Hause in St. Anton, als er Zweiter wurde, wusste jeder, dass er wieder den Anschluss an frühere Zeiten geschafft hatte.

Als sein größter, teaminterner Widersacher Hermann Maier aufgrund eines schweren Unfalls lange außer Gefecht war, schaffte Eberharter den Weg ganz nach oben. Oft wurde er in den Medien als der „ewige Zweite“ charakterisiert. In der ersten maierlosen Saison konnte der Tiroler zehn Siege einfahren und stand noch sieben Mal auf dem Podest. In der Endabrechnung hatte er mehr als 600 Zähler Vorsprung auf den Wikinger Kjetil André Aamodt – eine beeindruckende Leistung. Ferner sicherte er sich zwei kleine Kristallkugeln, denn in den Speeddisziplinen war der Zillertaler in diesem Winter unschlagbar. Bei den Olympischen Winterspielen von Salt Lake City räumte Eberharter ein komplettes Medaillenset ab. Am Ende des sehr erfolgreichen Jahres wurde er zum zweiten Mal zum Sportler des Jahres in seinem Heimatland Österreich ausgezeichnet. Im Folgewinter gewann er neun Rennen und holte wie im Vorjahr wieder drei Kristallkugeln, zwei kleine in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G und die große für die Gesamtwertung.

Bei der WM 2003 erreichte er im Super-G in St. Moritz den ersten Rang und wiederholte seinen Triumph von Saalbach-Hinterglemm zwölf Jahre zuvor. Und wer die Talsohlen kannte, die Eberharter seit 1991 oft durchschreiten musste, gönnte ihm diesen Titel von ganzem Herzen. Überdies wurde er zum zweiten Mal in Folge mit dem Skieur d’Or ausgezeichnet. In seiner letzten Saison, die Chronik führt diese mit dem Winter 2003/04 an, wurde er in der Gesamtwertung knapp hinter seinem wiedergenesen Teamkollegen Hermann Maier Zweiter. Im September 2004 trat der sympathische Zillertaler vom aktiven Skirennsport zurück.

Blicken wir noch einmal in Zahlen auf die großartige Laufbahn des Tirolers. 29 Siege (18 Abfahrten, 6 Super-G’s, 5 Riesentorläufe), in der Summe 75 Podestplatzierungen, 7 Triumphe bei Europacuprennen, das Silberne und Goldene Ehrenzeiche für Verdienste um die Republik Österreich und auch den Special Award im Rahmen der Wahl zum Österreichischen Sportler des Jahres runden das Profil eines Sportlers ab, dessen Karriere durch viele Verletzungen unterbrochen wurde, aber auch durch viele schöne Erfolge und Triumphe begleitet war.

Wir von skiweltcup.tv wünschen dem „Steff“, wie Stephan Eberharter oft und liebevoll genannt wird, alles Gute und viel Gesundheit zu seinem Geburtstag. So viel darf und kann schon verraten werden: Als Schmankerl für unsere treue Leserschaft werden wir in absehbarer Zeit ein Interview mit dem Zillertaler führen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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