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Stimmen der Fahrer nach dem Super G auf der Saslong

Aksel Lund Svindal gewinnt Super-G in Gröden / Val Gardena

Aksel Lund Svindal gewinnt Super-G in Gröden / Val Gardena

Der Norweger Aksel Lund Svindal feierte in Gröden seinen vierten Saisonsieg.  Mit 0,34 Rückstand wurde Vorjahressieger Kjetil Jansrud Zweiter. Einen großen Erfolg feierte der 23-jährigen Aleksander Aamodt Kilde. In seinem 33. Weltcup-Rennen fuhr er zum ersten Mal aufs Podest und wurde Dritter.

Das sagten die Fahrer nach dem Super G, der heute bei sehr guten Bedingungen auf der Saslong ausgetragen wurde.

Aksel Lund Svindal, Norwegen: „Ich habe Aleks am Start gesehen und ich hatte den Eindruck, es würde schwer ihn zu schlagen. Es war schön als Schnellster ins Ziel zu kommen und jetzt mit zwei weiteren Norwegern auf dem Podium zu stehen. Wir sind ein gutes Team und wir arbeiten sehr hart. Wir sind immer zusammen, natürlich auch bei den Trainings vor der Saison. Nach der Verletzung habe ich mich gut vorbereitet und jetzt macht das Skifahren wieder Spaß.“

Kjetil Jansrud, Norwegen: „Mit einem zweiten Platz kann man nicht unzufrieden sein. Es scheint unmöglich, Aksel auf dieser Piste zu schlagen. Ich habe dieses Rennen im letzten Jahr gewonnen und freue mich über meine heutige Leistung. Gleichzeitig ärgere ich mich, denn ohne meinen Fehler wäre ich Aksel sehr nahe gekommen. Ich habe ganz oben, in der zweiten Mauer, einen Fehler begangen. Ich bin aber froh über meine Position, ich bin dort, wo ich sein will und es ist ganz klar ein fantastischer Tag für Norwegen. Drei Teamkollegen auf dem Podium sind ein wunderbares Gefühl. Man konnte erwarten, dass Aksel und ich vorne mitfahren, aber es ist umso schöner, dass es auch Kilde geschafft hat, ein Fahrer, der die Zukunft noch vor sich hat. Unser Geheimnis? Mir wurde einmal gesagt, das größte Geheimnis im Sport ist harte Arbeit. Das machen wir, motivieren uns und lernen voneinander. Natürlich braucht es etwas Talent. Schaut Euch nur Alexander an: er arbeitet ruhig im Hintergrund, beobachtet und lernt – ein kluger Junge, der jeden Tag besser wird!“

Aleksander Aamodr Kilde, Norwegen: „Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Rennen. Mein oberer Teil war sehr gut, aber weiter unten, bei den Kamelbuckeln, habe ich Zeit verloren. Als Aksel den Fehler gemacht hat, habe ich mir Chancen ausgerechnet. Aber wir kennen Aksel, wenn er Gas gibt dann können wir nicht mithalten. Bei Kjetil war es ähnlich. Drei Norweger auf dem Podium? Wir haben es uns verdient, weil wir einfach gut gefahren sind. Es ist ein großer Vorteil für mich, mit Mannschaftskollegen wie Aksel und Kjetil zu trainieren und Rennen zu fahren. Ich habe mit meinem Team hart gearbeitet und bin stolz, zum ersten Mal auf dem Podium zu stehen. Dass ich es mit den beiden besten Skifahrern der Welt teile, ist ein wunderbares Gefühl. Es ist ein großer Tag! Ja, es sieht ein bisschen wie ein Langlauf-Podium aus, weil es das im alpinen Skifahren noch nie gegeben hat. Ich kann Euch versichern, dass wir den 18. Dezember 2015 nie vergessen werden und die Erinnerung daran für immer mit uns tragen werden. Ich bin gespannt, wie es jetzt weiter geht.“

Matthias Mayer, Österreich: „Meine Fahrt war auf jeden Fall ok, es gibt nur ein paar Stellen, die ich hätte besser fahren können. Aber das ist normal, wenn man schnell unterwegs ist. Nach dieser Fahrt spüre ich meine Fußverletzung wieder, obwohl ich aber eigentlich nicht damit gerechnet habe. Es war etwas unruhig und es gab aber einige Schläge auf der Piste.“

Dominik Paris, Italien: „Ich bin zufrieden mit diesem Top-10-Ergebnis. Kilde, Drittplatzierter, habe ich am Start im Fernsehen verfolgt und war von seiner Fahrt begeistert. Ich dachte, er würde gewinnen. Mein Rennen ging im Großen und Ganzen recht gut, lediglich oben habe ich ein bisschen gepatzt. Der Lauf hat mir sehr gut gefallen weil es ein gerades, schnelles Rennen war. Nach dem heutigen Rennen bin ich zuversichtlich für die morgige Abfahrt.“

Christof Innerhofer, Italien: „Es gab keine großen Fehler in meinem Lauf. Ich bin nicht schlecht gestartet und hatte in meiner Fahrt einen guten Rhythmus, den ich danach allerdings verloren habe. Ich habe versucht mir bei den Kamelbuckeln Platz zu nehmen, um an Geschwindigkeit zu gewinnen, habe dann aber die Ideallinie verpasst. Bei der Ciaslat-Einfahrt hat dann die Bewegung nicht mehr gestimmt. Die Fahrt war danach nicht mehr so flüssig, wie sie es in einem Super G, wie dem heutigen, sein muss. Für morgen fühle ich mich nicht guter Dinge. Ich war Anfang der Woche gut drauf, aber ein Trainingslauf hat leichte Wunden hinterlassen.“

Peter Fill, Italien: „Es ist nicht gut gelaufen. Schon im obersten Abschnitt habe ich bei zwei Übergängen zu viel Richtung gemacht und Geschwindigkeit verloren, die mir dann im folgenden Teil gefehlt hat. Im Mittelteil und unten bin ich nicht so schlecht gefahren, aber das Tempo hat mir gefehlt. Die Strecke war gerade und schnell. In der morgigen Abfahrt habe ich bessere Chancen als im Super G. Die Trainingsläufe waren gut, aber ich kann mir keine Fehler leisten. Eine gute Fahrt ist notwendig um ein ordentliches Resultat zu erreichen. Ich will unter die besten zehn kommen.“

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Gröden

Quelle:  www.Saslong.org

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