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Super-G von Santa Caterina 2016 geht an Kjetil Jansrud

Super-G von Santa Caterina 2016 geht an Kjetil Jansrud

Super-G von Santa Caterina 2016 geht an Kjetil Jansrud

Santa Caterina – Der Norweger Kjetil Jansrud hat den Super-G von Santa Caterina für sich entschieden. Der Wikinger benötigte für seinen Erfolg eine Zeit von 1.30,88 Minuten und distanzierte den Österreicher Hannes Reichelt bzw. den Südtiroler Dominik Paris um 0,60 bzw. 0,65 Sekunden auf die Plätze zwei und drei.

Der Sieger freute sich und erzählte im TV-Gespräch: „Oben war es eine Traumfahrt. Es ist schon speziell mit dem Sprung, da ist es schwierig, dass man die Linie genau trifft. Beim mir war es perfekt. Unten war ich etwas vorsichtig, aber es ist okay. Im unteren Teil ist sicher etwas aufzuholen, aber ich denke, ich bin gut gefahren.“

Reichelt war auch glücklich und sagte im Interview: „Vor ein paar Wochen habe ich mit Innerhofer geredet und gemeint, dass ich froh bin, wenn 2016 vorbei ist – weil es so eine Berg-und-Talfahrt war. Zuerst der Sturz in Kitzbühel, dann die Operation im Herbst. Aber ich bin jetzt froh, dass es zu laufen anfangt. Die Operation musste ich im September machen, sonst hätte es mich unter der Saison erwischen können. Die Woche hatte ich eh schon wieder Angst, weil ich wieder Rückenschmerzen hatte – aber das haben wir therapeutisch in Griff bekommen. Es freut mich jetzt vor allem, dass ich gesund bin – man merkt dann, dass die Gesundheit das Wichtigste ist.“

Paris meinte über seinen dritten Platz: „Es war große Erleichterung nach Gröden, das war ein schwieriges Wochenende. Dort war es nicht so das richtige Skifahren, wie ich es kann. Jetzt habe ich das Gefühl wiedergefunden.“

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Santa Caterina

Vierter wurde Jansruds Landsmann Aleksander Aamodt Kilde (+0,99). Ein sehr gutes Rennen zeigten der Deutsche Josef Ferstl und der Österreicher Max Franz, die mit 1,24 Sekunden Rückstand auf den nordeuropäischen Tagessieger zeitgleich auf Position fünf fuhren.

Ferstl beschrieb seine Fahrt wie folgt: „Ich habe schon gewusst, dass ich gut Ski fahren kann. Mit dem 5. Rang bin ich ziemlich happy. Ich war ziemlich krank über Weihnachten, bin am 24. ziemlich gelegen. Ich habe schon überlegt, ob ich hier überhaupt herfahren soll. Das Abfahrts-Training war schon etwas komisch. In den Super-G war es heuer so eng – da muss man voll angreifen. Vor allem als Deutscher noch mehr. Ohne Angriff gewinnst du gar nichts.“

Franz sagte im ORF-Interview: „Ich habe heute die Top-5 anvisiert. Es hat bei der Besichtigung schwierig ausgeschaut, als es ist. Es war ein schöner Super-G. Die Sicht war aber da runter schwierig. Der Rückstand ist schnell zu finden – im Flachen. Morgen ist ein ganz anderes Rennen, da muss man mit Hirn fahren, aber auch das Hirn ausschalte – das ist ein Grad.“

Eine gute Fahrt zeigte der Swiss-Ski-Vertreter Mauro Caviezel (+1,41), der mit der Nummer 32 auf Platz sieben fuhr. Eine Überraschung bot auch der Wikinger Adrian Smiseth Sejersted (+1,44), der sieben Läufer nach dem Eidgenossen startete und den ausgezeichneten achten Rang belegte. Auf Position neun reihte sich ein weiterer ÖSV-Starter ein. Und das war Vincent Kriechmayr (+1,45). Der Oberösterreicher war um sechs Hundertstelsekunden schneller als Beat Feuz aus der Schweiz, der auf Platz zehn abschwang.

Kriechmayr gab vor laufender Kamera zu Protokoll: „Ich habe genau auf der Welle den Druck gekriegt, bin nicht sauber oben gestanden. Dann hat es mich versetzt. Schade, kaum bin ich wieder schnell, mache ich Fehler. Wenn ich nicht schnell bin, dann fahre ich sauber runter. Schnell Ski fahren und keine Fehler wäre natürlich optimal.“

Nicht unter den besten Zehn fuhren DSV-Athlet Andreas Sander (+1,72), Abfahrtstrainingssieger Christof Innerhofer (+1,80) aus Südtirol und die beiden Österreicher Romed Baumann (+1,81) und Matthias Mayer (+1,98). Trotzdem reichte es für eine Platzierung innerhalb der Top-20. Der Südtiroler Peter Fill (+3,03) riss einen großen Rückstand auf Jansrud auf, und für Marcel Hirscher (+3,43) gab es keine Punkte. Weltcupdebütant Christoph Krenn aus Österreich fuhr auf Anhieb in die Punkte. Die Eidgenossen Patrick Küng und Carlo Janka sahen nicht das Ziel.

Hirscher beschrieb seine Emotionen wie folgt: „Erklärung habe ich nicht wirklich dafür. Aber es ist eine richtige Packung und eine ordentliche Tetschn. Aber damit muss ich umgehen. Es gilt, das Positive für die Kombi mitzunehmen. Aber da muss ich es besser machen, denn auch für die Kombi wäre das zu wenig. Ohne Training wäre aber auch nicht viel mehr möglich gewesen – wenn man das Gelände nicht kennt, ist es schwierig. Gestern wäre eine Fahrt für mich noch nicht möglich gewesen.“

Nach dem dritten Saisonsieg im Super-G ist Jansrud in dieser Disziplin das Maß aller Dinge. Sein Teamkollege Aksel Lund Svindal ging wegen Knieproblemen heute nicht an den Start. Und der heute punktelose Österreicher Marcel Hirscher konnte seinen Vorsprung im Gesamtweltcup auf den Norweger nicht ausbauen.

Aktueller Zwischenstand nach 45 Rennläufer

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Santa Caterina

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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