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Svindal bleibt auf der Birds of Prey in der Erfolgsspur

© HEAD  /  Aksel Lund Svindal

© HEAD / Aksel Lund Svindal

Bei eisigen Temperaturen und bedecktem Himmel gingen die Speedpiloten am heutigen Freitag in Beaver Creek im US-Bundesstaat Colorado an den Start. Den Sieg auf der Birds-Of-Prey-Piste sicherte sich in einer Zeit von 1:44.50 Minuten der Norweger Aksel Lund Svindal. Rang zwei sicherte sich der Salzburger Hannes Reichelt der lediglich um 17 Hundertstel Sekunden den 800. Sieg in der ÖSV Weltcup-Geschichte verpasste. Mit einer starken Leistung erkämpfte sich der Südtiroler Peter Fill (+ 0.20) den dritten Platz auf dem Podest.

Aksel Lund Svindal: „Oben ist es schon ein bisschen wie Super G, der Rhythmus ist nicht so schön. Ich habe mir gedacht: Gas geben, Linie ist egal und das hat gut funktioniert. Meine Form schaut nicht so schlecht aus, ich bin heute aber etwas überrascht. Nach Lake Louise habe ich mich nicht so gut gefühlt.“

Hannes Reichelt: „Der Aksel ist ein Hund. Aber hinter ihm Zweiter zu werden, ist keine Schande. Die Steigerung von 25. auf den 2. Platz ist immens. Ich bin froh, dass sich meine Arbeit der letzten Tage bezahlt gemacht hat. Ich habe gewusst, dass ich die letzte Kurve vor dem Ziel nicht so gut erwischt habe. Als ich dann gesehen habe, wie eng Aksel da war, habe ich schon befürchtet, dass das die Zehntel sind.“

Peter Fill: Ich habe lange auf diesen Podestplatz gewartet. In Lake Louise war ich mit der Startnummer 1 ein bisschen unglücklich obwohl ich eigentlich ein gutes Rennen gefahren bin. Letztes Jahr war ich nicht so gut drauf, habe immer wieder Fehler gemacht. Momentan läuft es sehr gut.“

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Beaver Creek 

Auch Manuel Osborne-Paradies haderte im Ziel mit den geringen Zeitabständen. Auf den Sieg fehlten dem Kanadier 24 Hundertstel Sekunden. 4 Hundertstel schneller und er hätte sich über einen „Stockerlplatz“ freuen können.

Positives kann auch von der Schweizer Abfahrtstruppe berichtet werden. Als bester Eidgenosse klassierte sich Patrik Küng (+0.52) auf dem 5. Platz.

Beim gestrigen Training strahlte noch die Sonne auf die WM Piste von 2015; heute mussten die Athleten mit Hochnebel und schlechter Sicht kämpfen. Gerade wegen dieser widrigen Bedingungen ist der 6. Platz des Schweizers Beat Feuz (+ 0.66), bei seinem zweiten Comeback-Rennen besonders erwähnenswert.

Beat Feuz: Das letzte Jahr war keine einfache Zeit. Auch die Rennen in Lake Louise waren nicht einfach, gestern im Training hat es auch nicht so funktioniert. Aber heute hat es gepasst. Es ist wahrscheinlich eines der schönsten ergebnisse für mich. Am Renntag geht es eigentlich immer sehr gut, da ist die Anspannung da, da spüre ich nicht viel vom Knie. Das Problem sind die Tage dazwischen.

Hinter dem Kanadier Jan Hudec (7. – + 0.67) reihten sich mit Werner Heel (+ 0.85) und Lake Louise Sieger Dominik Paris (+ 0.87) zwei Südtiroler auf den Rängen 8 und 9 ein. Mit Max Franz auf Platz 10 konnte sich ein weiterer ÖSV Rennläufer in die Top Ten einreihen.

Max Franz: „Im Steilhang bin ich heute nicht so aktiv reingefahren, wie ich das wollte, da verliert man gleich an Zeit. Auch bei der Ausfahrt hat es mich weit runtergetragen und dann geht natürlich im Ziel die Zeit ab.“

Die restlichen ÖSV Rennfahrer Klaus Kröll (+ 1.99), Florian Scheiber (+ 2.11), Romed Baumann (+ 2.46) und Otmar Striedinger (+ 2.77) blieben hinter ihren Möglichkeiten. Matthias Mayer, der mit Startnummer 1 ins Rennen ging, schied nach einem Torfehler aus. Georg Streitberger fing sich einen Stein und musste mit „Materialschaden“ seinen Lauf beenden.

Georg Streitberger: „Ich hab irgendwo im Steilhang am rechten Ski einen Stein erwischt. Ich hab mir bei jedem Linksschwung gedacht: Was ist da. Bei der Ausfahrt hat es mir dann den Ski so gezupft. Von der Mitte bis nach hinten war die Kante komplett weg. Es ist heute eisig, da hat man dann keinen „Grip“ mehr.“

Die Raubvogelpiste gehört neben der “Pista Stelvio” in Bormio und der “Streif” in Kitzbühel zu den schwierigsten im Weltcup. Das Rennen am heutigen Freitag gehörte jedoch nicht zu den Birds-of-Prey-Klassiker. Wegen der Damenrennen am letzten Wochenende mussten die Herren im oberen Teil auf die Damen-Piste ausweichen.  Durch diese „Umleitung“ auf die „Raptor“ entfielen einige Schlüsselstellen und einige Athleten sprachen sogar von einer “kastrierten” Birds of Prey.

Knapp hinter den Top Ten reihten sich mit dem Schweizer Didier Defago (+ 0.94), Kjetil Jansrud (+ 1.00) aus Norwegen, dem US Amerikaner Bode Miller (+ 1.04), dem Südtiroler Christof Innerhofer (+ 1.11) und Travis Ganong aus den USA (+ 1.19) große Namen auf den Rängen 11 bis 15 ein.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Beaver Creek 

 

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