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Svindal: „Unbeschreiblich!“

Lesen Sie was, Aksel Lund Svindal und die anderen Protagonisten nach dem heutigen Rennen gesagt haben.

Lesen Sie was, Aksel Lund Svindal und die anderen Protagonisten nach dem heutigen Rennen gesagt haben.

Aksel Lund Svindal kann sich über ein perfektes Speed-Wochenende im Grödnertal freuen. Nach seinem Sieg am Freitag bei Super-G konnte er am Samstag auf der Saslong auch das Abfahrtsrennen gewinnen. Der Norweger setzte sich vor dem Franzosen Guillermo Fayed und seinem Mannschaftskollegen Kjetil Jansrud durch. Lesen Sie was, Aksel Lund Svindal und die anderen Protagonisten nach dem heutigen Rennen gesagt haben.

Aksel Lund Svindal, Norwegen: „Es war ein unglaublicher Saisonstart in Lake Louise und Beaver Creek und das gestrige Renne war ebenfalls toll zu fahren. In Gröden ein zweites Mal zu gewinnen ist unbeschreiblich. Als Fahrer hofft man, schnell zu fahren und Rennen zu gewinnen. Aber das geht nicht immer auf: manchmal ist man schnell, gewinnt aber nicht. Ich fahre gerne Rennen in den USA und auch in Italien. Das Publikum macht gute Stimmung und mag die norwegischen Fahrer. Früher war ich im Super G etwas besser, aber jetzt hat sich das Blatt in Richtung Abfahrt gedreht. Noch nie war ich in dieser Disziplin so gut. Das Geheimnis ist Geschwindigkeit aufzunehmen und sie zu halten. Ich versuche jeden Abschnitt gut zu fahren und Tempo mitzunehmen, damit im Ziel die grüne 1 aufleuchtet. Das ist in letzter Zeit sehr oft passiert! Ich kann diese Siege aber nicht lange feiern, denn morgen wartet das Rennen in Alta Badia. Ich zweifle, ob ich danach feiern kann, denn im Riesentorlauf bin ich derzeit nicht gut drauf. Die Strecke war heute sehr schnell und deshalb war es im technischen Teil schwierig zu fahren. Es war nicht immer leicht, auf der Ideallinie zu bleiben. Der Schnee war etwas härter und deshalb ist es teilweise schwierig, das Gleichgewicht zu halten. Das war im heutigen Rennen der Schlüssel zum Erfolg. Am Ende geht es nicht darum wie gut die Piste ist, denn der Schnellste gewinnt! Jetzt geht es weiter und ich werde in Alta Badia starten. Ich hoffe, dort auch den zweiten Lauf zu schaffen.“

Guillermo Fayed, Frankreich: „Es ist sehr schwierig, Svindal in diesem Jahr zu schlagen, aber dieser zweite Platz ist für mich ein wunderbares Ergebnis. Wir haben uns Svindal bei Videoanalysen angeschaut und versuchen, ihn zu kopieren. Das ist aber schwierig, denn er ist mit seinem Talent ein Champion und er hat einfach immer ein bisschen Geschwindigkeit mehr. Ich bin heute aber trotzdem sehr glücklich!“

Kjetil Jansrud, Norwegen: „Meine heutige Fahrt war gut. Es war sehr intensiv und etwas schneller als im Training. Wir haben die ersten Läufer im Fernsehen mitverfolgt, waren aber dennoch überrascht um wie viel schneller die Saslong war. Ich habe einige Fehler gemacht, aber das haben andere Fahrer wohl auch. Ich bin glücklich, auf dem Podium zu sein. Ich fühle mich derzeit in guter Form, auch wenn es in einigen Bereichen noch etwas besser laufen könnte. In Lake Louise war es schwierig, aber jetzt nähere mich nach und nach meiner Idealform. Es war toll, an beiden Tagen auf dem Podium zu stehen. Es kann immer noch besser laufen, aber im Moment bin ich zufrieden. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.“

Peter Fill, Italien: „Ich bin oben sehr gut gefahren und auch der Rest war ok, selbst wenn ich leichte Fehler gemacht habe. Die Einfahrt und die Ausfahrt Ciaslat habe ich nicht gut erwischt, aber wenn man in Form ist, dann machen solche Patzer wenig aus. Ein Podest-Platz beim Heimrennen wäre natürlich toll gewesen, aber ich bin auch mit Platz vier zufrieden. Auf der Saslong bin ich noch nie so schnell gefahren. Es läuft in der Abfahrt super, ich habe ein gutes Gefühl und auch Material und die Stimmung in der Mannschaft sind gut. Ich kann nun auch auf Strecken schnell sein, wo ich mich sonst schwer tat und das macht mich zuversichtlich für diese Saison. Privat bin ich sehr glücklich. Ich habe in diesem Jahr geheiratet, ein Haus gebaut und ein zweites Kind ist unterwegs. Im Super G habe ich noch nicht das Gefühl, das ich in der Abfahrt habe, aber das wird noch kommen. Ich fahre zum Training nach Santa Caterina und dann nach Madonna di Campiglio, wo ich beim Weltcup-Slalom Vorläufer machen werde. Das soll mich auf die Kombinationen vorzubereiten, die in diesem Winter noch kommen. Und dann ist Weihnachten. Die Norweger scheinen im Moment unschlagbar, aber ich werde mein Bestes geben, um ihnen nachzukommen.“

Erik Guay, Kanada: Ich bin ein gutes Rennen gefahren und ich bin zufrieden. Nach meiner Verletzung versuche ich, wieder Vertrauen zu gewinnen und mich unter den besten Abfahrern zu etablieren. Meine heutige Leistung war ein großer Schritt in die Richtung. Ich bin froh wieder zurück im Weltcup und zurück in Gröden zu sein. Es ist eine tolle Piste, die immer super präpariert ist. Es macht Spaß, hier zu sein.

Dominik Paris, Italien: Es läuft noch nicht so gut, wie ich es mir vorstelle, aber ich gebe mir Mühe. Auch heute habe ich um ein gutes Ergebnis gekämpft, das ist mir aber leider nicht gelungen. Es fehlt noch der letzte Schliff. Ich hoffe bald wieder das richtige Gefühl zu erwischen. Es gibt noch einige Kleinigkeiten, die funktionieren müssen, um ganz vorne zu sein. Ich muss Vertrauen und Sicherheit gewinnen und wenn mir das gelingt, dann kann ich meine Laufzeiten um eine Sekunde verbessern. Ich verwende den Airbag im Moment nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass er früher oder später vorgeschrieben wird.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Gröden / Val Gardena

Quelle:  www.Saslong.org

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