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Swiss-Ski News: Eine Bilanz über das Weltcup-Finale in Aspen

Mauro Caviezel kann auf seinen dritten Rang im Super-G von Aspen stolz sein

Mauro Caviezel kann auf seinen dritten Rang im Super-G von Aspen stolz sein

Ein Augenzwinkern und die Ski Alpin Saison 2016/2017 ist bereits wieder Geschichte. Neben vielen Highlights wie der WM in St. Moritz und zahlreichen Weltcuprennen rund um die Welt, fand der Abschluss und das grosse Weltcupfinale letzte Woche in Aspen (USA) statt. In einigen Disziplinen gab es die letzten Kämpfe um die Weltcup-Disziplinen-Siege, der Gesamtweltcup war jedoch bei den Herren bereits vor dem Weltcupfinale an Marcel Hirscher zugesichert und bei den Damen war ebenfalls so gut wie sicher, dass die Amerikanerin Michaela Shiffrin die grosse Kugel holt.

Für die Schweizer gab es in diesem Jahr keine Disziplinensiege, jedoch gewann die Liechtensteinerin Tina Weirather, welche ebenfalls mit dem Schweizer Damen Team unterwegs ist, den Super-G-Weltcup. Sie gewinnt in Aspen das Duell gegen Ilka Stuhec, da sie sich im abschliessenden Rennen den Sieg sicherte. 15 Punkte hatte Tina Weirather vor dem Saisonfinale hinter der Slowenin Ilka Stuhec zurückgelegen, doch dank dem ersten Saisonsieg drehte sie den Spiess um. Die Liechtensteinerin stellte mit Nummer 5 Bestzeit auf, Stuhec als Zweite, mit Nummer 7 gestartet, war um 35 Hundertstel langsamer. Damit lag Weirather nun plötzlich 5 Punkte vor der Slowenin.

Die Speed-Disziplinen

In Abwesenheit der verletzten Lara Gut liessen die zwei Schweizerinnen einen Exploit vermissen. Die Bündnerin Jasmine Flury belegte den 12. Rang, Corinne Suter wurde 16. und verpasste somit Weltcuppunkte, die es beim Finale nur für die Top 15 gibt. Bei den Herren durfte Carlo Janka sein erstes Abfahrtspodest dieser Saison feiern und wurde Dritter. Beat Feuz und Patrick Küng fuhren beide in die Top 15 und sicherten sich die letzten Weltcuppunkte der Saison. Mauro Caviezel schied nach einem sehr guten Start aus.

Beim Super-G gab es bei den Herren erneut ein Podest: Es war der erste Weltcup-Podestplatz für Mauro Caviezel. Er wurde zeitgleich mit Alekander Aamondt Kilde (NOR) Dritter. Carlo Janka und Beat Feuz scheiden beide früh aus. Die Damen konnten nicht in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen; die Schwyzerin Corinne Suter belegte Platz 11, die Bernerin Joana Hählen wurde Fünfzehnte. Jasmine Flury, zuletzt in Jeongseon hervorragende Fünfte, schied mit einem Torfehler aus.

Das Team Schweiz

Die Schweiz konnte in Aspen nicht an ihre schöne Serie der Vorjahre anknüpfen. 2014 in Lenzerheide, 2015 in Méribel und 2016 in St. Moritz hatten durchwegs Siege im Team-Wettkampf resultiert. Doch diesmal schnitt das Schweizer Quartett (Wendy Holdener, Melanie Meillard, Luca Aerni und Daniel Yule) so ab wie zumeist an den Weltmeisterschaften, an denen es seit 2005 nur eine einzige Bronzemedaille gegeben hat.

Die Technik-Disziplinen

Die Damen starteten am Samstag mit dem Slalom, wobei beste Schweizerin für einmal nicht Wendy Holdener, sondern die erst 18-jährige Mélanie Meillard war, die sich um eine Position vor die Teamleaderin setzte und als Fünfte ihr bestes Ergebnis im Slalom realisierte. Die junge Westschweizerin bestritt ihren erst elften Weltcup-Slalom. Wendy Holdener tat sich mit den Schneebedingungen und der Wärme schwer. In den bisherigen Slaloms hatte die Schwyzerin in jedem Rennen, in dem sie ins Ziel kam, das Podium erreicht. In Aspen blieb ihr letztlich nur Rang 6. Sie hat sich so den dritten Rang in der Slalom Wertung gesichert, hinter Mikaela Shiffrin und Veronika Velez Zuzulova.

Daniel Yule und Luca Aerni konnten im Slalom nicht in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen, aber beide schafften es in die Punkteränge. Luca Aerni wurde Zehnter, was seinem drittbesten Slalom-Ergebnis in diesem Winter entsprach. In Levi und in Zagreb hatte der Berner Kombinations-Weltmeister je einen 8. Platz belegt. Ganz knapp in die Punkteränge schaffte es auch der Walliser Daniel Yule als 15.

Beim Riesenslalom zeigte die junge Mélanie Meillard eine ebenfalls starke Leistung: Die 18-jährige Newcomerin im Schweizer Team erreichte den 8. Platz, was ihrer besten Riesenslalom-Platzierung im Weltcup entspricht. Weltcuppunkte gab es auch noch für die im 14. Rang platzierte Zürcherin Simone Wild.

Bei den Herren war Justin Murisier als 13. der Beste der vier gestarteten Schweizer. Bei Halbzeit hatte der Walliser noch auf Platz 10 gelegen. Doch im zweiten Durchgang tat sich Murisier mit dem schwierig zu fahrenden Schnee erneut schwer. Immerhin resultierten für ihn noch einige Weltcuppunkte, die es beim Finale nur für die Top 15 gibt. Junioren-Weltmeister Loïc Meillard und Carlo Janka schafften dies nicht. Sie belegten die Ränge 19 und 21. Gino Caviezel schied im ersten Durchgang aus, nach siebtbester Zwischenzeit.

Autor: gda
Quelle:  www.Swiss-Ski.ch

 

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