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Ted Ligety gewinnt Riesenslalom der Herren in Beaver Creek

Machtdemonstration von Ted Ligety

Machtdemonstration von Ted Ligety

Wieder eine Machtdemonstration von Ted Ligety – Zweiter Sieg im zweiten RTL

Beaver Creek – Ted Ligety ist ohne Zweifel der Dominator der bisherigen Riesentorlaufsaison. In Beaver Creek siegte der US-Skirennläufer vor Marcel Hirscher (AUT, +1,76) und dem Italiener Davide Simoncelli (+2,07). Hirscher griff zwar an, doch bereits der große Rückstand im ersten Durchgang und der leichte Rutscher bei der Einfahrt in den Zielhang des zweiten Laufs ließen keinen knapperen Zeitrückstand auf Ligety zu. Simoncelli verzeichnete zwar einen starken Lauf in Durchgang zwei, doch es reichte keineswegs, um den US-Amerikaner zu gefährden.

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Ted Ligety: „Es war nicht einfach, ein verrückter Tag und ein irrer Schnee. Aber es scheint so als ob ich mich an diesen aggressiven Colorado Schnee gewöhnen kann. Aber es war trotzdem hart heute. Ich hab auch ein paar Fehler gehabt. Auf den alten Ski habe ich mich eigentlich sehr wohlgefühlt aber vielleicht helfen diese neuen Ski meinem Stil noch etwas mehr.“

Marcel Hirscher: „Ich hab wilde Fehler gemacht. Die Kurssetzung war Super-G-ähnlich. Teilweise war es richtig gut, teilweise richtig schlecht. Fehler hin oder her – Erster wäre ich nicht geworden. Ted fährt mit dem neuen Material wirklich stark, bei ihm ist fast kein Unterschied zu merken zum Vorjahr.“

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Beaver Creek

Den vierten Platz belegte der Enneberger Manfred Mölgg, der nach dem zweiten Platz in Sölden wieder mit einer sehr guten Fahrt auf sich aufmerksam machte. Doch 2,36 Sekunden Rückstand waren auch sehr viel. Auf den fünften Platz kam der französische Jungstar Alexis Pinturault, der im Steilhang gute Ansätze zeigte, doch mit einem kleinen Fehler möglicherweise eine Platzierung auf dem Podium vergab. Rang sechs ging an Aksel Lund Svindal, der wieder einmal jedem zeigte, welche Allrounderqualitäten in ihm stecken. Hinter dem Norweger klassierte sich dessen Landsmann Kjetil Jansrud, der ex aequo mit dem DSV-Athleten Fritz Dopfer den siebtenRang (+3,09) belegte. Neunter wurde der Italiener Max Blardone.

Aksel Lund Svindal: „Es war heute schwierig zu fahren weil es so aggressiv war. Hier die richtige Abstimmung zu finden ist extrem schwierig. Mit meinem zweiten Durchgang bin ich sehr zufrieden.“

Auf den ausgezeichneten 10. Endrang kam der Tiroler Christoph Nösig, der mit der hohen Startnummer 44 in den Finallauf ging und mit Laufbestzeit sich von Platz 28 nach vorne arbeitete. Der zehnte Rang ist zudem bisher sein bestes Resultat im Weltcup. Hannes Reichelt (AUT) belegte den zwölften Rang unmittelbar vor dem zweitbesten Deutschen, in persona Stefan Luitz. Auf den Rängen 16 und 17 folgten zwei junge Österreicher, nämlich Matthias Mayer und Marcel Mathis, wobei letzterer mit dem Deutschen Felix Neureuther den Platz teilen musste. Auf Platz 19 rutschte Philipp Schörghofer, ein weiterer Österreicher.

Christoph Nösig: „Ich hab die Chance nach dem 1. Durchgang gewittert, mit einer relativ guten Nummer ins Rennen zu gehen. Ich hab jeden Übergang voll riskiert und es ist super aufgegangen. Die Piste ist zwar gut, aber nach ein paar Läufer kommen Rippen und es wird immer schwieriger.“

Philipp Schörghofer: „Nach der Kompression bin ich bei Licht-Schatten-Wechsel auf den Ski draufgegangen und voll ins Tor reingefahren. Der Speed war heute sicherlich wieder da. Ich sehe dass ich auf dem richtigen Weg bin und das stimmt mich wieder positiv.“

Die ÖSV-Athleten, die mit acht Finalteilnehmern das stärkste Kontingent aufwiesen, konnten noch Romed Baumann klassieren. Der Skirennläufer aus der Biathlonhochburg Hochfilzen wurde 23. direkt vor dem Schweizer Carlo Janka. Auf den letzten Platz klassierte sich der ÖSV-Routinier Benni Raich. Bei der Einfahrt in den Zielhang des zweiten Durchgangs blieb er auf dem Innenski hängen und verbuchte einen Steher. Dass das Rennen gelaufen war, ist klar. Mit fast sieben Sekunden Rückstand ergatterte der Pitztaler gerade einmal einen mickrigen Weltcuppunkt.

Bleibt das Fazit: Aksel Lund Svindal behält das rote Trikot des Gesamtführenden. Mit 400 Punkten ist er automatisch bereits für das Weltcupfinale gesetzt. Der US-Amerikaner Ted Ligety, einmal mehr überlegener Sieger im heutigen RTL, ist sein schärfster Konkurrent. Die Fortschritte, die er im Super-G gemacht hat, sind erkenntlich. Aber der heutige Zweite, der ÖSV-Star Marcel Hirscher, hat noch Luft nach oben.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Beaver Creek

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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