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Ted Ligety gewinnt Riesenslalom Weltcupauftakt in Sölden

Ted Ligety gewinnt Riesenslalom Weltcupauftakt in Sölden

Ted Ligety gewinnt Riesenslalom Weltcupauftakt in Sölden

Auf dem berühmt berüchtigte Steilhang am Söldner Rettenbachferner wurde den Zuschauern zum Saisonauftakt ein Riesenslalom Spektakel der extra Klasse geboten. In einer Gesamtzeit von 2:23.88 Minuten sicherte sich der US-Amerikanische Riesenslalom Olympiasieger und Weltmeister Ted Ligety den Sieg beim Weltcup-Opening im Ötztal. Nachdem er von 2011 bis 2013 dreimal in Serie triumphiert hat, kann er sich mit seinem vierten Sieg nun als König des Rettenbachferners bezeichnen.

Ted Ligety: „Im Ziel war ich etwas überrascht. Rekorde kann man sich später anschauen, wenn meine Karriere zu Ende ist. Den Gesamtweltcup versucht jeder zu gewinnen. Ich versuche einfach, in jedem Rennen aufs Podium zu fahren.“

Mit einem Rückstand von 15 Hundertstel Sekunden reihte sich der Franzose Thomas Fanara auf dem zweiten Platz ein. Vorjahres- und Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher (+ 0.17) aus Österreich beendete den ersten Riesenslalom der Saison 2015/16 auf dem dritten Rang.

Thomas Fanara: „Ich bin sehr glücklich, zwischen diesen beiden großen Läufern zu sehen. Ich bin stolz auf meine Leistung. Ich warte noch auf meinen ersten Sieg – aber Ted hatte heute etwas dagegen.“

Marcel Hirscher: „Es ist besser gegangen, als ich mir das erwartet habe. Was mich freut sind die Leistungen der Jungen. Der Roli Leitinger hat ihn gewaltig runtergedrückt, da werden wir uns in den nächsten Jahren noch freuen können. Wenn man bei mir was suchen will, dann unten raus ins letzte Flachstück. Aber ich bin sehr erleichtert, dass ich da dabei bin. Man sieht aber, dass die anderen aufgeholt haben, da heißt es jetzt, dran bleiben. Die ersten drei sind knapp beisammen, dahinter ist dann doch ein Abstand.“

Offizieller FIS Endstand – Riesenslalom der Herren in Sölden

Mit einem Respektabstand von 1,90 Sekunden klassierte sich der Italiener Roberto Nani (+ 1.90) vor dem Franzosen Alexis Pinturault (+ 2.01) auf dem vierten Platz.

Der Europacup Riesenslalom Gesamtsieger von 2014/15, Roland Leitinger (+ 2.81) aus Sankt Martin bei Lofer/Salzburg sorgte am heutigen Sonntag für das Ausrufezeichen im ÖSV Team. Mit der schnellsten Zeit im Finaldurchgang klassierte er sich ex aequo mit dem Norweger Henrik Kristoffersen, der im März beim Weltcupfinale in Meribel den Riesenslalom gewann, und dem Deutschen Felix Neureuther auf einem ausgezeichneten sechsten Platz. Leitingers beste Platzierung im Ski Weltcup war bisher ein 21. Platz, erzielt beim Riesenslalom im schwedischen Are.

Roland Leitinger: „Vor dem Rennen hätte ich damit nicht gerechnet. Das ist gewaltig für mich, gibt mir nach den zachen Jahren gewaltig Auftrieb. Ich bin da mit Nummer 5 runtergefahren und habe gewusst, wenn ich es so fahre, wie ich mir das angeschaut habe, dann wird das gut werden. Mein Ziel für die Saison war es, beim Weltcupfinale mit dabei zu sein. Wenn ich so weiterfahre, dann wird das gelingen. Ob ich Europacup fahre, weiß ich noch nicht. Aber mit diesem 6. Rang wird der Weltcup jetzt natürlich wichtiger.“

Die Top Ten wurden von den beiden Franzosen Mathieu Faivre (+ 2.93) und Victor Muffat-Jeandet (+ 3.09) komplettiert.

Der Südtiroler Florian Eisath (+ 3.19) verpasste den Sprung unter die besten Zehn um 10 Hundertstel Sekunden und reihte sich vor dem Kroaten Filip Zubcic (+ 3.28) und seinem italienischen Teamkollegen Giovanni Borsotti (+ 3.38) auf dem elften Platz ein.

Hinter dem Österreicher Philipp Schörghofer (+ 3.51) und vor dessen Teamkollegen Hannes Reichelt (+ 3.66) klassierte sich Justin Murisier (+ 3.59) als bester Schweizer auf dem 15. Rang.

Stefan Luitz (+ 3.82), der nach dem 1. Durchgang noch auf Rang 9 platziert war, musste sich nach Problemen im Steilhang, hinter dem US Amerikaner Tim Jitloff (+ 3.69), mit dem 17. Rang begnügen. Noch etwas schlechter verlief der Finaldurchgang für den Vorjahreszweiten Fritz Dopfer (+ 3.06), der seinen 8. Platz aus dem 1. Lauf nicht verteidigen konnte und sich am Ende mit dem 20. Rang abfinden musste.

Der 25-jährige Vorarlberger Christian Hirschbühl (+ 4.13), konnte sich erstmals für ein Riesenslalom-Finale qualifizieren und mit dem 22. Platz Weltcuppunkte gewinnen.

Auf die nächsten Rennen, sprich die Slaloms in Levi und Riesentorlaufbewerbe in Aspen, können wir uns freuen. Die Sölden-Entscheidungen machen Appetit auf mehr.

Offizieller FIS Endstand – Riesenslalom der Herren in Sölden

 

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