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Ted Ligety nach dem ersten RTL-Durchgang von St. Moritz souverän vorne

Ted Ligety (USA)  ......

Ted Ligety (USA) .......

St. Moritz – Nachdem gestern (ähnlich wie in Kranjska Gora) ein Rennen den ungünstigen Wetterbedingungen zum Opfer fiel, versuchen die Organisatoren zumindestens einen Bewerb durchzuführen. In St. Moritz sind die Witterungsverhältnisse alles andere als günstig, und Postkartenwetter schaut eindeutig anders aus.

Nach dem ersten Lauf im Riesentorlauf führt der US-Amerikaner Ted Ligety, der bereits die ersten zwei Rennen in diesem Riesenslalomwinter für sich entscheiden konnte. Ligety benötigt für den ersten Durchgang eine Zeit von 1.18,80 Minuten und liegt klar vor dem Franzosen Alexis Pinturault (+1,28) und dem Österreicher Marcel Hirscher (+1,43). Selbstkritisch zeigt sich der Salzburger: „Ich bin schlecht gefahren, habe keinen Zug gehabt, bin fast ‚gestanden‘. Es ist einfach nichts weitergangen. Ted hat eine ausgezeichnete Fahrt gehabt.“

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Herren in St. Moritz

Hinter Hirscher reiht sich DSV-Athlet Fritz Dopfer auf Rang vier ein. Der Deutsche, der mit der Startnummer 1 eröffnet hat, hat schon 1,87 Sekunden Rückstand auf den Halbzeitführenden und meint: „Von der Sicht war es bei mir noch ganz gut. Ich habe gewusst, dass es schwer wird und man nicht viel von der Piste zurückbekommt. Aber ich denke es war eine ganz ordentliche Leistung.“

Matts Olsson zeigt mit der Startnummer 21, dass hier noch etwas möglich ist. Im oberen Streckenabschnitt ist er sehr gut unterwegs. In den letzten Toren des Kurses wird es eng und er lässt etwas Zeit liegen. Dennoch hält sich sein Abstand einigermaßen in Grenzen. Mit 1,91 Sekunden Rückstand auf Ligety findet sich der Schwede auf Platz fünf wieder. Auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie Olsson ist Philipp Schörghofer, ein weiterer Österreicher. In seiner Halbzeitanalyse spricht er: „Man kann immer noch etwas finden, wo man schneller fahren kann. Von den Bedingungen her ist es heute absolut grenzwertig.“

....  hatte den besten Durchblick

.... hatte den besten Durchblick

Eine Talentprobe zeigt der junge Azzurro Roberto Nani. Er fährt einen starken Lauf und kommt mit den widrigen Umständen nicht einmal so schlecht zurecht. Derzeit reicht es mit 2,3 Sekunden Rückstand auf Ligety für Platz sieben. Pinturaults Teamkollege Thomas Fanara reiht sich auf Position acht ein. Sein Rückstand von 2,36 Sekunden auf Ligety ist schon beachtlich groß. Dahinter kommt Fanaras Landsmann Victor Muffat Jeandet (+2,44), mit der Nummer 28 gestartet und mit einer beherzten Fahrt im Mittelteil auftrumpfend, auf den neunten Zwischenrang.

Benjamin Raich aus Österreich, seines Zeichens ein routinierter Athlet aus der Alpenrepublik, schwingt auf Platz zehn (+2,70) ab und kommentiert seinen ersten Durchgang wie folgt: „Die Startnummer war nicht optimal, da war die Piste schon schlecht. Die Sicht ist auch schlechter geworden. Wirklich fair war es nicht.“

Rang elf geht an den Südtiroler Manfred Mölgg (+2,74). Der Vorarlberger Marcel Mathis zeigt ein sehr gutes Rennen und hat oben bloß sechs Zehntelsekunden Rückstand. Im mittleren Streckenabschnitt nimmt er etwas den Fuß vom Gas und drosselt das Tempo. Den Schlusshang meistert er wieder gut. Trotz 2,82 Sekunden Rückstand auf Ligety darf man den zwölften Zwischenrang des ÖSV-Athleten durchaus als Erfolg bezeichnen. Er sagt zu seinem Lauf: „Ich habe Gottseidank wieder mal einen normalen Durchgang runtergebracht. Es sind sicherlich 100 Sachen, die nicht so richtig gepasst haben.“

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Herren in St. Moritz

Platz 13 geht an den Norweger Aksel Lund Svindal (+2,86) . Svindal sagte im Vorfeld des heutigen Riesenslaloms, dass er hoffe, dass die gestern abgesagte Abfahrt in seiner Heimat, genauer gesagt in Kvitfjell nachgetragen werde. Mit genau drei Sekunden Rückstand auf Ligety kommt der Deutsche Stefan Luitz auf Rang 15 ins Ziel. Er meint: „Es ist natürlich schon ein sehr langer Lauf, da brennen die Unterschenkel wenn man ins Ziel kommt. Wenn man dann nicht ganz fit ins Rennen geht, wird es doppelt schwer. Aber ich bin an den Start gegangen,  deshalb ist das auch keine Ausrede. Im zweiten Durchgang wird man dann sehen was am Ende rauskommt.“

Für den gegenwärtig auf Position 25 liegenden Schweizer Carlo Janka kann es sehr knapp werden, was eine Qualifikation für das Finale der besten 30 betrifft. Er zeigt eine fehlerhafte Fahrt und wäre beinahe schon beim dritten Tor weggerutscht. Sein Rückstand von nahezu vier Sekunden auf Ligety ist außerordentlich groß. Bode Miller, seines Zeichens Weltmeister im fernen Jahr 2003 hier in St. Moritz, erreichte nicht das Ziel. Etwas resignierend meint der US-Amerikaner zu seinem Ausfall: „Es ist ein harter Tag mit der schlechten Sicht. Du kannst die Löcher nicht sehen, es hat mich hart hingeknallt.“ Auch der Südtiroler Florian Eisath ist im ersten Durchgang ausgeschieden.

Der große Abwesende des heutigen Riesentorlaufs in St. Moritz ist der deutsche Skirennläufer Felix Neureuther.

Fazit nach dem 1. Durchgang: Ted Ligety musste in diesem Winter trotz zweier Siege ein paar Rückschläge wegstecken. Doch hier in St. Moritz setzte er ein Ausrufezeichen. Der Vorsprung auf die Gegner ist groß, und was für den Dreifach-Weltmeister von Schladming bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi spricht, ist der Umstand, dass der Hang ähnlich flach wie hier in der Schweiz ist.

Soweit der Stand nach 30 Läufern. Über den Liveticker werden Sie weiter informiert, der offizielle Endstand nach dem ersten Lauf wird natürlich nachgereicht.

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Herren in St. Moritz 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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