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Ted Ligety will schon in Sölden das rote Trikot des RTL-Führenden anziehen

© Ch. Einecke (CEPIX)  / Ted Ligety

© Ch. Einecke (CEPIX) / Ted Ligety

Sölden – Marcel Hirscher aus Österreich ist nicht nur ein heißes Eisen im Kampf um die große Kristallkugel. Nein, er will auch in den technischen Disziplinen ordentlich absahnen. Die Konkurrenz hat im Sommer nicht geschlafen und möchte ihm beim heutigen Heimrennen auf dem Rettenbachferner die große Show stehlen. Dementsprechend motiviert sind unter anderem der US-Amerikaner Ted Ligety und der Franzose Alexis Pinturault. Die offizielle Startliste – gleich nach Eintreffen – und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben.

Im letzten Winter lieferte Hirscher eine grandiose Vorstellung ab. So verwies er Fritz Dopfer um unglaubliche 1,58 bzw. Alexis Pinturault um 2,06 Sekunden auf die Positionen zwei und drei. Teamkollege Benjamin Raich verpasste um eine lächerliche Hundertstelsekunde den Sprung auf das Podest. Ligety wurde nur Zehnter. Dafür drehte der US-Boy bei der Heim-WM den Spieß um und sicherte sich die Goldmedaille.

Ligety will wieder in Sölden gewinnen. Und Hirscher weiß nicht, wie es um ihn steht. Er hat mit den rot-weiß-roten Teamkollegen gearbeitet, nicht aber mit dem US-Amerikaner und auch nicht mit „Pintu“. Dementsprechend geht er ohne direkten Vergleich in das erste Saisonrennen in Sölden, obwohl er durch die Standortbestimmung dann weiß, wie seine Leistungskapazität einzuordnen ist.

Ligety hat schon 2011, 2012 und 2013 den Saisonauftakt im Ötztal für sich entschieden. Auch er träumt von der großen Kristallkugel, sieht sich aber eher in der Rolle des Verfolgers oder gar des Außenseiters. Damit man am Ende eines langen Winters auch viele Punkte hat, muss das erste Rennen gut verlaufen. Das ist aber nicht immer einfach, denn es gibt große Konkurrenten im Kampf um den Gesamtweltcup. Da wären neben Hirscher auch Pinturault und vielleicht noch einige andere auch. Aber so viele sind es auch wieder nicht.

Felix Neureuther will nach seinem Bandscheibenvorfall im Frühling wieder angreifen. Schmerzfrei kann man von ihm durchaus etwas erwarten, auch einen Sieg. Da muss Vieles zusammenpassen, und das weiß auch Neureuthers DSV-Kollege Fritz Dopfer, der sehnsüchtig auf seinen ersten Weltcupsieg „brennt“.

Benjamin Raich hat in der Zwischenzeit die Skier in die Ecke gestellt und schwebt seit seiner Hochzeit mit Langzeitfreundin Marlies Schild und der Geburt von Stammhalter Josef auf Wolke sieben. So schauen die ÖSV Fans auch auf Hirschers Mannschaftskollegen Christoph Nösig und Philipp Schörghöfer. Das Duo belegte im Vorjahr die Ränge 19 und 25, will aber in diesem Winter viel besser abschneiden.

Auch der Salzburger Hannes Reichelt und der Tiroler Romed Baumann wollen im Riesenslalom in einer Saison ohne Höhepunkte ihre fahrerische Klasse aufblitzen lassen. ÖSV-Junior Manuel Feller hat auch einen Bandscheibenvorfall überstanden, und Roland Leitinger freut sich zum einen auf den Riesentorlauf-Fixplatz, den er sich durch sehr gute Ergebnisse im letztjährigen Europacup-Winter erarbeitet hat, und zum anderen auf gute Resultate in der Saison 2015/16, am liebsten schon gleich in Sölden.

Was sagt ÖSV-Herrencheftrainer Andi Puelacher? Er glaubt, dass fünf, sechs seiner Burschen am Sonntag in die Punkte kommen. Das wäre schon einmal positiv. Auch das Trainingslager in Südtirol hat einen positiven Eindruck hinterlassen. So gesehen wird wohl Marcel Hirscher als Zugpferd vorne weg fahren und die anderen im Schlepptau mit einem guten Ergebnis das Heimrennen zu Ende bringen.

Reichelt, laut eigenen Angaben, steht gut auf den Riesentorlauf-Latten. Alles passt, die Schwünge und noch viel mehr. Zunächst will sich der Salzburger Super-G-Weltmeister für den zweiten Durchgang qualifizieren. Sollte ihm das gelingen, wäre er zufrieden. Noch zufriedener wäre er selbstredend, wenn er im Finallauf noch ein paar Plätze gutmachen könnte. Aber das Hauptaugenmerk bleibt nach wie vor der Speedbereich, also die Abfahrt und der Super-G.

Leitinger ist froh, endlich einmal im Weltcup Fuß fassen zu können. Der 24-Jährige musste zwei Winter wegen einem Kreuzbandriss im linken Knie und einem Knöchelbruch aussetzen. Diese zwei Jahre waren keine schöne Zeit, nun liegt es an ihm, gut in den Winter zu starten. Ein regelmäßiges Ergebnis in den Top-30 wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Auch Marcel Mathis, Vincent Kriechmayr und Christian Hirschbühl wollen das Feld aufmischen; ersterer sogar irgendwann mal an die Erfolge vergangener Tage anknüpfen. Zu wünschen wäre es ihm auf jeden Fall.

Doch in der Zwischenzeit kämpfen Hirscher, Pinturault, Neureuther, Dopfer und Ligety um die ersten 100 Punkte in der Saison und natürlich um das rote Trikot des Führenden in der Disziplinenwertung. Und wer den US-Amerikaner kennt, weiß, dass ihm der zehnte Rang des letzten Winters gar nicht geschmeckt hat und er alles daran setzen wird, diese Scharte zu seinen Gunsten auszubessern.

Bericht für skiweltcup.tv: Emanuel „Emi“ Testen

Quelle: www.weltski.at

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