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Teil 1 – Saas Fee als Sommer-Skidestination: „Erfolg ist das stärkste Ausdrucksmittel für unsere Zusammenarbeit“

© Twitter privat / Giuliano Razzoli in Saas Fee

© Twitter privat / Giuliano Razzoli in Saas Fee

Wenn der Winter wieder näher kommt, verbringen die Swiss-Ski-Kader viel Zeit auf den Schweizer Gletschern, wie zum Beispiel in Saas Fee. Dort haben sie die Möglichkeit, sich den letzten Schliff für die kommende Saison zu holen. Los geht’s nächste Woche mit der Werbewoche, wo auf über 3000 m.ü.M. viele Action-Fotos für Sponsoren gemacht werden.

Swiss-Ski: Rainer Flaig, obwohl Saas Fee sich ins Sommerkleid gehüllt hat, ist das Thema Schnee bei Ihnen allgegenwärtig:wie viele Feriengäste kommen zum Skifahren und nicht zum Wandern zu Ihnen? (Abgesehen von den in- und ausländischen Skiteams)

Rainer Flaig: Wandern und Bergsteigen inmitten der höchsten Schweizer Berge ist im Sommer sicher ein grosses Thema. Jedoch locken die Saastal Bergbahnen mit Ihren attraktiven Ausflugszielen wie dem Allalin und seinem welthöchsten Drehrestaurant und der global grössten Eispavillon auch viele Ausflugsgäste auf die Berge. Zusammenfassend machen  65% der Sommerkundschaft der Saastal Bergbahnen die Ausflugsgäste, Wanderer und Bergtourengänger aus, die restlichen 35% sind Skifahrer. Von diesen 35% sind 2/3 Trainingsmannschaften, welche das Sommerskigebiet zum Trainieren nutzen und 1/3 Individualskifahrer.

Wie viele resp. welche  Nationen trainieren während des Sommers auf Ihrem Gletscher? Und wie muss man sich die Organisationen der verschiedenen Pisten/Bahnen vorstellen, damit alle aneinander vorbeikommen?

Auf unserem Gletscher werden die verschiedensten Disziplinen trainiert. Von den Alpinen über die Snowboarder und zu den Freestylern sind alle während des Sommers bei uns zu finden.

Bei den Alpinen bedeutet das pro Saison ca. 250 verschiedene Mannschaften, die bei uns trainieren. Diese kommen aus allen Ländern: Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Slowenien, Polen. Tschechien, Grossbritannien, Schweden, Norwegen, Finnland, Russland, Holland, Spanien, Japan, Kanada und den USA.

Ab Anfang Mai ist unser Reservationsbüro offen. Jede Mannschaft, die auf dem Feegletscher trainieren möchte, kann dann ihre Reservationsanfrage stellen. Nach einer Grobeinteilung der Pistenreservationen nach Datum werden die Reservationen rückbestätigt.

Ca. 2 Wochen vor dem jeweiligen Trainingsbeginn schickt jede Mannschaft ihren Trainingsplan mit Detailangaben wie Anzahl Athleten, Trainer etc. zu. Anhand des Programmes sehen wir, welche Disziplinen (Riesenslalom, Slalom ,Super-G oder freies Fahren) trainiert werden und wieviel Platz dass das jeweilige Team auf dem Gletscher benötigt.

Der Pistenkoordinator von den Saastal Bergbahnen nimmt den Wunsch entgegen und erstellt dann die Feineinteilung auf dem Gletscher. Jeden Mittag nach Pistenschluss findet auf dem Mittelallalin ein Trainermeeting statt, an welchem alle Trainer teilnehmen und dem Pistenkoordinator ihre Wünsche für den kommenden Tag anmelden, damit dieser dann die Pistenzuteilungen für den nächsten Tag erstellen kann. Er kann in 5 verschieden Geländekammern ca. 40 Trainingsläufe koordinieren.

Was den Snowpark Allalin angeht, so trainieren die Teams vor allem in der in der Superpipe. Auch der Airbag wird rege genutzt, jedoch ist diese Organisation zur Vereinfachung direkt bei Style Valais angesiedelt. Im Park selber sind die Fahrer meist individuell unterwegs. Eine besondere Organisation ist hier nicht nötig.

Die Athleten und Betreuer übernachten während ihren Trainingswochen in einem der örtlichen Hotels. Ist das während der Hochsaison nicht eine gewisse „Konkurrenz“ für die Touristen?

Die Teams mit Ihren Betreuern sind eine willkommene Zusatzzielgruppe im Dorf. Diverse Hotels und Ferienwohnungen/Ferienhäuser haben sich in den letzten Jahren auf die Skimannschaften spezialisiert und bieten ein massgeschneidertes Angebot sowie die notwendige Infrastruktur wie Fitnessraum, Serviceraum etc. Im Dorf sind die Trainingsteams eine spannende Bereicherung im Gästemix und passen sehr gut ins Portfolio einer aktiven dynamischen Destination wie Saas-Fee.

Swiss Ski darf von grosszügigen Angeboten und einem grossen Engagement Ihrerseits profitieren. Inwiefern profitiert im Gegenzug Saas Fee von der Anwesenheit der Swiss-Ski-Kader?

Zum einen übernachten die Teams während ihren Trainingseinheiten alle im Saastal, was neben den Logiernächten auch eine hohe Wertschöpfung im Saastal generiert. Zum anderen erhält Saas-Fee durch die Grössen des Schneesportes, welche hier trainieren, auch eine hohe Medienpräsenz und damit auch eine positive Vermarktung. Schnee- und Pistenkompetenz ist für uns eine Kernbotschaft und deshalb sind wir stolz, unser Nationalteam, aber auch viele anderen namhaften Nationen und Spitzensportler bei uns zu begrüssen.

Nehmen die übrigen Feriengäste die Anwesenheit so vieler in- und ausländischer Skistars überhaupt wahr? Werden Stars wie Svindal, Kostelic und Co. in den Strassen von Saas Fee überhaupt erkannt?

Teils sicherlich. Für die Gäste ist es ein grosses Erlebnis, einen Olympia- oder Gesamtweltcupsieger so einfach auf der Strasse oder auf der Piste zu treffen.

Bei vielen Einheimischen ist die Wahrnehmung differenzierter. Mit den Jahren sind viele persönliche und freundschaftliche  Beziehungen zwischen Athleten/Betreuern und Einheimischen entstanden, sodass der Umgang eher ungezwungen und familiär ist. Die Athleten schätzen es zudem, sich im Dorf, dem Sportplatz und den Pisten unbeschwert bewegen zu können und sich voll auf ihr Training zu konzentrieren.

Was für eine Beziehung haben Sie persönlich gegenüber dem Skisport? Und finden auch Sie im Winter Zeit, einige Schwünge auf den eigenen Pisten zu ziehen?

Skisport ist eine Passion. Diese Passion gilt es vor allem unserer Jugend weiterzugeben. Mit animativen  Angeboten auf der Piste versuchen wir das ganze Jahr, die Kids zu begeistern und emotional an den Schneesport zu binden. Im Rennbereich unterstützen wir deshalb zusätzlich zu den Nationalteams auch die verschiedenen Nachwuchskader.

Für mich selber hat diese Passion noch immer seine grosse Faszination. Als CEO einer Bergbahnunternehmung komme ich jedoch leider nicht mehr so oft auf die Pisten, wie ich es eigentlich gern möchte. Aber ich versuche jeden Winter den einen oder anderen Tag auf den Pisten zu verbringen und andere Stationen zu besuchen.

Wie verfolgen Sie den Weg der verschiedenen Athletinnen und Athleten?                     

Im heutigen Social Media Zeitalter ist es relativ einfach, die Resultate und Geschehnisse mit zu verfolgen. Natürlich hat man einen anderen Bezug zu den Athleten und deren Ergebnissen, wenn diese bei uns trainiert haben. Die Freude über Erfolge ist gerade bei Schweizer Athleten natürlich immer ein bisschen grösser.

Speziell interessiert bin ich aber am Weg und Erfolg  der einheimischen Nachwuchsfahrer aus allen Sparten des Schneesportbereiches. Sie sind unsere Zukunft und unsere Aushängeschilder von Morgen.

Was wünschen Sie den Athleten/innen und was dem Schweizerischen Skiverband für die Zukunft? Und was Ihrer Feriendestination?

Den Athletinnen und Athleten wünsche ich im kommenden Winter viel Erfolg und vor allem eine unfallfreie Saison. Wir dürfen nie vergessen, dass wir unsere Wurzeln im Schneesport haben und mit den Spitzensportler Idole geschaffen werden, die die Nachwuchskäfte zu Höchstleistungen animieren.

Dem Schweizerischen Skiverband wünsche ich viele Athleten, welche durch ihr Training in Saas-Fee erfolgreich sind und dadurch gute Resultate erzielen. Erfolg ist das stärkste Ausdrucksmittel für die intensive Zusammenarbeit von Swiss Ski und Saas-Fee.

Für die Feriendestination Saas-Fee wünsche ich mir ein geeintes Vorwärtsgehen, denn vom Gast werden wir als Gesamtdestination

Quelle:  www.Swiss-Ski.ch
Autor: dpr

 

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