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Tessa Worley freut sich über Riesentorlaufsieg in Sestriere

© Kraft Foods / Tessa Worley freut sich über Riesentorlaufsieg in Sestriere

© Kraft Foods / Tessa Worley freut sich über Riesentorlaufsieg in Sestriere

Sestriere – Die Französin Tessa Worley gewann nach dem Riesenslalom in Killington auch in Sestriere. Somit feierte die Athletin der Grand Nation ihren zweiten Saisonsieg. In einer Zeit von 2.17,37 Minuten war sie heute um eineinhalb Zehntelsekunden schneller als die Italienerin Sofia Goggia.

Die Skirennläuferin der Equipe Tricolore resümierte: „Der 10. Sieg, ein wundervoller Tag. Die Piste, die Fans, die Veranstaltung – alles großartig. Ich konnte mein bestes Skifahren abrufen. Viele Mädchen haben attackiert und ich bin froh, hier Erste zu sein. Es ist nie einfach, du musst jedes Rennen noch mehr pushen. Ich will beim Skifahren immer Spaß haben.“

Lara Gut, am Rettenbachferner in Sölden noch von der obersten Stufe des Podests in die Menge lachend, belegte heute den dritten Platz. Ihr Rückstand auf die siegreiche Französin betrug 0,29 Sekunden. Die Schweizerin meinte vor laufender Kamera: „Ich bin zwei Mal schlecht gefahren. Es ist schon positiv, wenn man dann trotzdem am Podest steht. Der erste Durchgang war nix, im zweiten war es besser, aber ich war doch immer zu früh. Ich muss jedes Mal an den Start gehen und probieren, 100 Prozent schnell fahren. Das ist mir heute nicht gelungen, trotzdem bin ich am Podest. Das nehme ich mit, in Courchevel versuche ich, geduldiger zu sein.“

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Damen in Sestriere

Auf Position vier fuhr die Liechtensteinerin Tina Weirather (+1,00), die um eine kleine Hundertstelsekunde schneller als die fünftgereihte azurblaue Skirennläuferin Marta Bassino war. Sechste wurde Mikaela Shiffrin (+1,04), die noch zur Halbzeit führte und ihren zweiten Lauf keineswegs souverän meisterte.

Die Eidgenossin Simone Wild konnte auch im Finaldurchgang gut mithalten und wurde am Ende mit einem Rückstand von 1,37 Sekunden auf Worley sehr gute Siebte. Beste ÖSV-Dame wurde Stephanie Brunner (+1,41) auf Rang acht. Die Tirolerin sagte im ORF-Interview: „Ich wollte einfach einen soliden Lauf zeigen, ohne Fehler runterfahren – das ist mir gut gelungen. Ich bin mit dem achten Platz superhappy. Es geht immer weiter vorne. Man muss sich unter den Top 15 etablieren, das ist nicht einfach – die Mädchen sind alle sehr stark. Es war heute ein cooles Rennen. Die Piste war cool, das Setup war auch gut – ich denke, so kann ich zuversichtlich in das nächste Rennen starten. Wir pushen uns schon gegenseitig und lassen uns nicht runterziehen.“

Die besten Zehn des heutigen Riesenslaloms auf norditalienischem Schnee wurden von Ana Drev (+1,66) aus Slowenien und der jungen Mélanie Meillard (+1,67), die im Finale 14 Positionen gutmachte, abgerundet. Die Kärntnerin Katharina Truppe verpasste um nur 14 Hundertstelsekunden – also um einen Wimpernschlag – den Sprung unter die Top-10. Zum heutigen Rennen sagte sie: „Ich bin sehr, sehr glücklich. Es hätte natürlich noch besser laufen können, aber ich bin sehr froh, dass ich hier mein bestes Ergebnis rausfahren konnte. Oben die Welle bin ich zu gerade gefahren, aber es ist sich ausgegangen.“

Die Südtirolerin Manuela Mölgg (+2,03), nach dem ersten Lauf noch auf Platz 22 gelegen, gab im zweiten Durchgang richtig Gas und schwang als 14. ab. Bernadette Schild (+2,18) fuhr mit der hohen Startnummer 45 auf Position 16. Ihre Meinung zum heutigen Arbeitstag: „Ich freue mich sehr. Nach dem ersten Durchgang war ich sehr überrascht. Bei mir sind die Trainingsleistungen im Riesentorlauf so lala – da ist es cool, wenn es im Rennen dann doch geht. Im zweiten Lauf war die Ausfahrt ins Flache nicht perfekt. Es war das erste Mal in einem zweiten Durchgang im Riesentorlauf – da will man dann doch Punkte machen.“

Schilds Teamkollegin Michaela Kirchgasser (+2,24) belegte den 18. Platz. Zu ihrem Ergebnis merkte sie an: „Es war im oberen Teil besser. Aber dann habe ich einen Schwung abgestochen. Ich weiß nicht, warum es im Training wirklich lässige Schwünge sind und ich es im Rennen nicht hinbringe.“

Die Swiss-Ski-Vertreterin Wendy Holdener (+2,48) büßte nach einem etwas verkorksten Finale zehn Positionen ein und wurde 20. Die DSV-Starterin Viktoria Rebensburg (+2,92) kam auf Rang 23. Alle 30 Damen, die sich für das Finale qualifizieren konnten, kamen in selbigem auch ins Ziel. In der Gesamtwertung liegt Shiffrin mit 398 Punkte voran. Ihre schärfste Widersacherin Lara Gut aus der Schweiz hat acht Zähler weniger gesammelt. Beachtlich schlägt sich nach wie vor Sofia Goggia, die mit den heute eingefahrenen 80 Punkten 41 Punkte hinter Shiffrin auf Position drei liegt.

In der Disziplinenwertung hat Tagessiegerin Worley mit 240 Punkten die Nase vorn; Goggias Rückstand als Zweitplatzierte beträgt 55 Punkte. Aber auch Shiffrin (–75), Gut (–80) und Bassino (–85) haben noch Chancen auf Kristall. Für die Mädls geht es im Riesentorlauf Schlag auf Schlag weiter. Am 20. Dezember findet der nächste Bewerb im französischen Courchevel statt; acht Tage später treffen sie sich in Österreich am Semmering zum Jahresausklang.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Damen in Sestriere

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Sofia Goggia, Tessa Worley und Lara Gut

Sofia Goggia, Tessa Worley und Lara Gut

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