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Tessa Worley gewinnt Riesenslalom in Killington 2016

 

Tessa Worley gewinnt Riesenslalom in Killington

Tessa Worley gewinnt Riesenslalom in Killington

Killington – Der heutige Riesenslalom von Killington ist Geschichte. Tessa Worley, die Weltmeisterin von 2013 siegte in einer Zeit von 1.59,26 Minuten. Damit feierte die Athletin aus Frankreich ihren neunten Sieg bei einem Weltcuprennen. Die 27-jährige Vertreterin der Equipe Tricolore, die lange auf einen weiteren Erfolg warten musste, freute sich und sagte im ORF-Interview: „Jeder Sieg ist speziell. Aber wenn man so lange warten muss, dann ist er noch schöner. Es fühlt sich einfach großartig an, wieder 100 Prozent im Rennen zu geben – das habe ich die letzten Jahre vermisst. Es war heute schwer zu fahren, aber das ist genau meine Stärke. Ich möchte solche Tage bei jedem Rennen erleben. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Skifahren.“

Auf Position zwei landete die Norwegerin Nina Løseth (+0,80), die zur Halbzeit führte, aber im Finale nur die 21. Laufzeit hinlegte. Dritte wurde die Italienerin Sofia Goggia (+1,11), die nach dem 14. Rang nach dem ersten Durchgang noch elf Plätze gut machte und mit einer souveränen Laufbestzeit den Sprung auf das Podest schaffte. Goggias Teamkollegin Marta Bassino, Dritte in Sölden, verpasste um nur winzige zwei Hundertstelsekunden die Platzierung, die sie beim ersten Saisonrennen im Ötztal erreicht hatte.

Offizieller FIS Endstand:  Riesenslalom der Damen in Killington

Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+1,24) und große Favoritin auf den morgigen Torlauf, musste heute mit Position fünf zufrieden sein. Im TV-Gespräch sagte sie: „Es war ein schönes Rennen. Das Wetter ist einfach typisch Ostküste. Mit meinem Rennen bin ich nicht zufrieden. Der erste Lauf war nicht gut, da habe ich nicht wirklich das gezeigt, was ich kann.“

Sechste wurde die Slowenin Ana Drev (+1,40). Dahinter reihte sich eine azurblaue Phalanx, angeführt von Francesca Marsaglia (+1,74) auf den Rängen sieben bis neun ein. Die Plätze acht und neun gingen an Federica Brignone (+1,92) und Irene Curtoni (+2,04). Die Top-10 des heutigen Riesentorlaufs wurden von Adeline Baud Mugnier (+2,15) aus Frankreich komplettiert. Tina Weirather (+2,44) kam heuer noch nicht in Schwung und schrammte um genau vier Zehntelsekunden an einem einstelligen Platz vorbei. Die Eidgenossin Simone Wild (+2,84) wurde 15. und fuhr um eine mickrige Hundertstelsekunde schneller als die Österreicherin Michaela Kirchgasser, die sich mit der Italienerin Elena Curtoni den 16. Rang teilte.

Die Salzburgerin fasste ihre Emotionen wie folgt zusammen: „Im ersten bin ich einfach schlecht gefahren. Im zweiten habe ich es besser gemacht, da war auch die Piste besser. Aber beim langen Schwung habe ich einen Fehler eingebaut. Es ist nicht so gegangen, wie im Training, was schade ist. Es ist echt untypisch, dass hier so viele Leute sind – das ist cool.“

Auf Position 18 reihte sich Wendy Holdener aus der Schweiz ein. Die Slalomspezialistin konnte im Finale drei Plätze gut machen und hatte am Ende 2,87 Sekunden Rückstand auf die Tagessiegerin Worley. Der wiedergenesenen DSV-Starterin Viktoria Rebensburg (+3,15), zur Halbzeit sehr starke Fünfte, ging etwas die Kraft aus. So belegte sie am Ende den 19. Rang. Für sie zählte primär der olympische Gedanke und wohl auch der Umstand, wieder ein Teil der Skifamilie zu sein. Katharina Truppe (+4,33) aus Österreich wurde 25. und Drittletzte.

Nicht ins Ziel kamen u.a. die Swiss-Ski-Vertreterin Mélanie Meillard und die im ersten Durchgang forsch fahrende und einen Podestplatz im Blickwinkel habende Tirolerin Stephanie Brunner. Letztere resümierte etwas traurig: „So weit, so gut. Die Hüfte schmerzt ein bisschen, ein bisschen Kopfweh gehört dazu. Ich bin zu gerade reingefahren, dann am Schuh ausgerutscht. Ich wollte es noch erzwingen und bin ins Tor reingekracht. Die Enttäuschung ist schon da. Man weiß, dass man schnell ist und möchte das auch ins Ziel bringen. Aber ich weiß, dass ich schnell bin und beim nächsten Rennen gebe ich wieder Gas.“

Der nächste Riesentorlauf der Damen findet am 10. Dezember statt. Ort des Geschehens ist mit dem norditalienischen Sestriere der WM-Ort von 1997. In der Gesamtwertung führt nun Mikaela Shiffrin (225) vor Tagessiegerin Worley und Løseth, der heutigen Zweitplatzierten, in der Disziplinenwertung hat nun die Französin die Nase vorn. Dahinter erkennen wir Shiffrin und die Italienerin Marta Bassino auf den Positionen zwei und drei.

Offizieller FIS Endstand:  Riesenslalom der Damen in Killington

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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