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Tina Maze gewinnt Riesenslalom Weltcupauftakt in Sölden

© Kraft Foods  /  Tina Maze

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Sölden-Siegerin Tina Maze auf Hermann Maiers Spuren – Zettel und Köhle auf dem Podest

Sölden – Lange sah es danach aus, als ob der Nebel und der Schneefall zum Spielverderber werden würden. Doch um 13.45 Uhr, also eine Stunde nach dem Plansoll, ging die Schwedin Frida Hansdotter ins Rennen und eröffnete den zweiten Durchgang des Weltcupauftaktrennens der Damen am Rettenbachferner in Sölden.

Das Rennen gewann jedoch nicht Hansdotter, sondern Tina Maze. Und sie schreibt Geschichte. Noch nie ist es einer Athletin gelungen, drei Mal das erste Rennen der Saison im Ötztal zu gewinnen. Lediglich Hermann Maier bei den Herren ist dies gelungen. Maze gewann in einer Gesamtzeit von 2:31.41 Minuten  vor den beiden Österreicherinnen Kathrin Zettel (+0,42) und Stefanie Köhle (+1,71).

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Damen in Sölden

Tina Maze: Es ist ein unglaublicher Tag für mich. Hier drei Mal zu gewinnen, ist nicht einfach. Der zweite Lauf war so schwer, ich habe so gekämpft. Ich wollte unbedingt diesen Sieg. Das Wetter war nicht gut, das Warten war lange. Wenn man so einen großen Vorsprung hat, dann will man natürlich fahren. Der zweite Lauf war unglaublich schwierig. Es war schlechte Sicht, ich habe kein Gefühl gefunden. Der 1. Lauf war dafür unglaublich cool. So ist es im Sport. Einmal geht es perfekt, einmal musst du kämpfen.

Kathrin Zettel: „Es ist bei mir emotional so viel zusammengekommen. Die letzten Jahre waren einfach schwer für mich. Es ist einfach schön, wenn es wieder funktioniert. Es hat immer wieder Momente gegeben, in denen ich gezweifelt habe – vor allem im letzten Jahr. Ich bin sehr, sehr stolz auf mich, dass ich das durchgedrückt habe. Wenn es immer nur negativ ist und immer nur wehtut, dann macht man sich schon Gedanken. Irgendwann ist alles einmal an der Grenze, es gibt ja auch ein Leben danach. Wenn es immer nur negativ ist und immer nur wehtut, dann macht man sich schon Gedanken. Irgendwann ist alles einmal an der Grenze, es gibt ja auch ein Leben danach.“

Stefanie Köhle: Mir ist es im Training echt gut gegangen. Dass ich das im ersten Rennen aber so umsetzen kann, hätte ich mir nicht gedacht. Nach dem 1. Durchgang habe ich mit den Trainern lange diskutiert. Oben bin ich da ja auch gut gefahren – aber unten habe ich viel verloren. Das wollte ich im zweiten besser machen. Ich hatte in der Saison nur ein Ziel: Das war das Stockerl. Jetzt muss ich mir neue Ziele setzen. Ich hätte mir nicht gedacht, dass hier noch gefahren wird. Aber ich habe gehofft, ich wollte, dass die viele Arbeit hier belohnt wird. Ich wollte etwas zeigen. Es war echt zach, es war ein Blindflug.

Hinter der Schweizerin Dominique Gisin (+ 1,91) rundete Anna Fenninger als Fünfte (+2,41) das sehr gute ÖSV-Mannschaftsergebnis ab. Marie-Michele Gagnon aus Kanada fuhr auf einen sehr guten sechsten Gesamtrang (+2,68). Sie klassierte sich unmittelbar vor der Südtirolerin Denise Karbon (+2,73) und der Italienerin Irene Curtoni (+2,82).

Beste deutsche Athletin wurde die leicht angeschlagene Maria Höfl-Riesch, die den elften Rang (+3,65) erreichte.

Einen Husarenritt der besonderen Art lieferte DSV-Dame Susanne Weinbuchner (+4,25). Für die erst 21-Jährige vom SC Lenggries ist Endrang 12 – und das mit Startnummer 58 – mehr als nur ein Ausrufezeichen, wenn man bedenkt, dass der Hang für hohe Startnummern kaum Spielraum oder anders gesehen wenig Chancen lässt.

Auf Platz 14 kam Elisabeth „Lizz“ Görgl (AUT), die mit Startnummer 1 das Rennen am Rettenbachferner eröffnete. Wendy Holdener (SUI) nutzte mit der hohen Startnummer 52 die besseren Bedingungen zu Beginn des zweiten Durchgangs und beendete das Rennen auf dem zufriedenstellenden 17. Platz. Die Südtirolerin Lisa Magdalena Agerer wurde als 22. Letzte.

Ausgeschieden sind einige bekannte Gesichter wie etwa Lara Gut (SUI) und Lena Dürr (GER) in Durchgang eins, ehe es u.a. Vorjahressiegerin Lindsey Vonn (USA), Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg (GER) und Tina Weirather (LIE) im zweiten Lauf erwischte.

Kurzum kann man als Fazit Folgendes zu Protokoll bringen: Das war heute ein Rennen, dass den Mädchen alles und viel mehr abverlangte. Mehr noch: Die Bedingungen im zweiten Durchgang waren fast schon irregulär, aber sicherlich mehr als grenzwertig. Aber das Rennen wurde durchgezogen. Mit der Slowenin Maze hat schlussendlich aber die beste Läuferin das Auftaktrennen in Sölden gewonnen.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Damen in Sölden

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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