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Tina Weirather gewinnt Super-G in La Thuile

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La Thuile – Das Speedwochenende der Damen in La Thuile ging mit dem heutigen Super-G zu Ende. Einen Tag nach einem enttäuschenden Abfahrtsrennen stand die Liechtensteinerin Tina Weirather auf der obersten Stufe des Podests. Für ihren Erfolg benötigte sie eine Zeit von 1.17,73 Minuten. Die Tochter von Hanni Wenzel und Harti Weirather erzählte im TV-Gespräch: „Ich war gestern ziemlich am Boden. Heute war ein komplett neuer Tag. Ich habe versucht, es von null zu sehen. Es hat mir aber die Augen geöffnet, wie unterschiedlich sich das Material zwischen gestern und heute angefühlt hat. Ich muss meinem Ausrüster danken. Es scheint, dass meine Abstimmung auf weichem Schnee besser funktioniert. Ich habe schon gehofft, dass es mal einen engen, drehenden Super-G gibt. Weil bei uns oft versucht wird, die Tore in die harte Abfahrtsspur zu setzen. Das ist dann nicht so schön zum Zuschauen. Ich habe mich gefreut, als ich den Kurs gesehen habe. Auf die Kugel schaue ich im Moment überhaupt nicht. Ich genieße den Sieg und dann schauen wir weiter.“

Hinter Weirather klassierte sich die Eidgenossin Lara Gut (+0,57) auf Platz zwei. Die Tessinerin gab nach ihrer Fahrt zu Protokoll: „Zweite ist besser als Dritte. Es ist Weltcup, da ist es schön, wenn ich immer öfter vorne mitmischen kann. Es war heute rutschig. Es war wärmer, als beim Finale. Es war sehr weich, aber es hat trotzdem gepasst. Für die hinteren Nummern ist es aber sicher schwieriger. Ich bin nicht wirklich so eine City-Event-Spezialistin, habe mich immer dagegen gewehrt, zu fahren. Aber es gibt auch 100 Punkte, und es wäre dumm, beim Finale zu stehen und sich zu denken: Wäre ich doch nur nach Stockholm gefahren.“

Dritte wurde die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (+0,64). Die 31-Jährige sagte im ORF-Interview: „Ich kann sehr gut mit Platz 3 leben. Es war sehr schwer zu fahren, sehr unruhig auf Frühlingsschnee. Normal liegt mir das, aber ich habe nicht so viel Selbstvertrauen. Ich bin froh, dass ich im Ziel bin. Im Moment brauche ich härter Bedingungen, weil ich das Gefühl auf dem weichen Schnee nicht habe. Da brauche ich mehr Training. Der Kurs hat gut ausgeschaut, aber mit diesem Schnee war es schwierig. Man musste etwas mehr Richtung geben. Es war nicht das beste Wochenende, aber schon ein gutes. Es war für mich schwierig für den Kopf. Ich habe gekämpft und bin schon zufrieden.“

Auf Rang vier fuhr Guts Teamkollegin Fabienne Suter, die nur um drei Hundertstelsekunden am Podest vorbeifuhr. Die Französin Romane Miradoli (+0,79) freute sich über den sehr guten fünften Rang. Auf den Positionen sechs und sieben fuhren die Hausherrinnen Federica Brignone (+0,91) und Elena Curtoni (+1,20). Tessa Worley, die zweitbeste Französin, belegte mit einem Rückstand von 1,22 Sekunden auf Weirather den achten Rang.

Die besten Zehn des heutigen Super-G’s wurden von Laurenne Ross (+1,39) aus den USA und der azurblauen Starterin Francesca Marsaglia (+1,57) komplettiert. Die Österreicherinnen erlebten im Aostatal erneut ein Waterloo. Beste wurde Tamara Tippler (11.; +1,68) sagte im ORF-Interview: „Oben habe ich es gut erwischt, habe probiert, zu attackieren. Aber unten bin ich zu direkt reingefahren – und das war dann der Tod. Ich bin da in die Schläge reingefahren und habe gemerkt, dass mir der Speed fehlt.“

Die Südtirolerin Hanna Schnarf (+2,16) belegte den 13. Rang. Die Eidgenossin Corinne Suter (+2,31) ging mit der niedrigen Nummer 3 ins Rennen und schwang als 15. ab. Enttäuschend verlief das Rennen für die beiden ÖSV-Speeddamen Conny Hütter (+2,43) und Elisabeth Görgl (+2,81). Beide finden wir im Klassement außerhalb der Top-15. Erstere sagte im ORF-Interview: „„Es hat extrem gedreht und die Piste hat schon nachgelassen. Ich bin nicht so schlecht reingefahren, dann habe ich aber einen Schlag erwischt und es hat mich voll ausgedreht. Da weißt du schon während dem Fahren, dass es vorbei ist. Bei solchen Bedingungen kommt es dir vor, als ob du auf einer Seife fährst. Da muss man am Setup nachjustieren. Ich muss mir da vielleicht noch Gedanken machen. Wir haben gewusst, dass man von oben bis unten die Linie halten muss – wenn man das schafft, dann ist man auch schnell. Aber wenn man einmal die Linie verliert, dann hat man verloren. Heute ist die Kurssetzung vom eigenen Trainer nicht aufgegangen.“

Ihre Teamkolleginnen Ramona Siebenhofer (+3,04), Stephanie Venier (+3,46) und Mirjam Puchner (+3,59) und Sabrina Maier (+ 3.98) klebten förmlich aufeinander und belegten noch vor den Swiss-Ski-Damen Denise Feierband (+4,22) und Joana Hählen (+4,37) die Positionen 20, 21, 22, 23.

Mit der Kanadiern Larisa Yurkiw, der Deutschen Viktoria Rebensburg und der gestrigen Abfahrtssiegerin Nadia Fanchini aus Italien schieden drei bekannte Gesichter aus, die allemal unter die besten Zehn hätten fahren können. Der nächste Super-G der Damen wird am 27. Februar ausgetragen. Nach dem Debüt in La Thuile starten die schnellen Frauen in Soldeu, gelegen im Pyrenäen-Fürstentum Andorra, erneut auf einer neuen Weltcupstrecke.

Zwischenstand nach 40 Rennläuferinnen

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Damen in La Thuile

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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