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Tops und Flops aus der Skiweltcupsaison 2013/14

Das Objekt der Begierde

Das Objekt der Begierde

Lenzerheide – Die letzten Rennen gingen am Sonntag über die Bühne. Die Weltcupsaison 2013/14 mit ihrem olympischen Saisonhöhepunkt in Sotschi ging zu Ende. Doch bevor sich die ganzen Skinationen noch einmal auf die eigenen Staatsmeisterschaften konzentrieren, wollen wir eine kleine Top- und Flop-Bilanz ziehen.

Top ist auf jeden Fall das österreichische Bundesland Salzburg. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ging die große Kristallkugel in das Land, das durch seine wohlmundenden Mozartkugeln, seine kulturelle Vielfalt (u.a. die Salzburger Festspiele) und den majestätisch wirkenden Erzbischof bekannt ist. Und unterm Strich gesehen sind Fenninger mit elf und Hirscher mit 13 Podestplatzierungen zwei würdige Siegertypen.

Mehr als gut präsentierte sich Lara Gut. Mit insgesamt sieben Saisonsiegen war bei den Frauen niemand besser als die Eidgenossin. Am Anfang der Saison dachte man, dass sie zur Seriensiegerin avancierte. Aber die Tessinerin zeigte nach einem kleinen Formtief, dass mit ihr immer zu rechnen ist, und sie fand bald wieder in die Erfolgsspur zurück. Zur Belohnung der sehr guten Saison gab es die kleine Kugel im Super-G. Gut ist die erste Schweizerin seit zwölf Jahren, die sich über eine Kristallkugel freuen darf.

Top waren auf jeden Fall auch die Leistungen der beiden US-Skistars Mikaela Shiffrin (Slalom) und Ted Ligety (RTL). In ihren Paradedisziplinen carven sie im Gleichschritt galant und formschön um die Tore, und es ist einerlei, ob sie nun eng oder breit gesetzt sind. Shiffrin und Ligety holten jeweils fünf Saisonsiege und setzten in Krasnaja Poljana das Sahnehäubchen drauf. Überdies gehen sie als amtierende Weltmeister in die nächste Saison, die mit der WM auf US-amerikanischen Boden ihren Höhepunkt findet.

Top war auch der Spannungsfaktor. So wurden sieben von zehn Kristallkugeln erst in der letzten Woche beim Saisonkehraus in Lenzerheide vergeben. Alle Rennen konnten ausgetragen werden, und es schien zum größten Teil immer die Sonne. Außerdem punktete der Schweizer Weltcuport durch ein äußerst faires Publikum. Knappe Rennentscheidungen sind ganz nach dem Geschmack der Anhänger. Im nächsten Winter steht der französische Skiort Méribel als Austragungsort der Finalwoche auf dem Programm.

Ein Flop waren hie und da die ungünstigen Wetterbedingungen, die gleich zu mehreren Absagen führten. So können die Veranstalter in Zagreb, Marburg und Garmisch-Partenkirchen ein Lied davon singen. In Kitzbühel musste man auf der legendären Streif-Abfahrt sogar auf eine Fahrt auf der Hausbergkante verzichten. Neuschnee, Wind und Nebel gehören zu einem Freiluftsport dazu. Oft gab es Verschiebungen, und hie und da wurde bei frühlingshaften Temperaturen bei (zu) weichen Pistenbedingungen gefahren.

Das Verletzungspech einiger Athleten kann man auch nicht als positiv ansehen. Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn war ein Unglücksrabe. Aber auch Tina Weirather. Die Liechtensteinerin hatte aufgrund ihrer günstigen Ausgangsposition im Weltcup in gleich mehreren Disziplinen Chancen auf olympisches Edelmetall in Sotschi. Doch sie stürzte beim letzten Abfahrtstraining und war zum Zuschauen verdammt. Auch im Weltcup musste sie pausieren. Bitter ist die ganze Angelegenheit, weil sie sich in der Form ihres Lebens befand. Maria Höfl-Riesch kam bei der Abfahrt in Lenzerheide arg zu Sturz und musste quasi kampflos Anna Fenninger die große Kugel überlassen.

Einseitig war der Mannschaftsbewerb in Lenzerheide. Normal ist dieser Bewerb spannend, aber wenn die Kurse so ungleichmäßig sind, kommt selten Spannung auf. Immer musste die schnellste Zeit entscheiden. Auch am Patscherkofel lief nicht alles nach Plan. Einige Pannen bei den Zeitnahmen und der Auswertung trugen eher für Verwirrung als für Klarheit bei. Auf jeden Fall muss mehr Klarheit geschaffen werden.

Die ÖSV-Routiniers hatten im letzten Winter einen schweren Stand. Manfred Pranger im Slalom und Klaus Kröll blieben weit unter ihrer Bestform entfernt. Lediglich Kröll schaffte es zu Saisonbeginn nur einmal aufs Podium. Auch die Südtiroler Abfahrer waren nicht so in Form wie in der Saison zuvor. Gab es in der Saison 2012/13 noch fünf Triumphe (drei durch Innerhofer, zwei durch Paris), so gab es in diesem Winter nur einen Sieg. Glücklicherweise holte Innerhofer in Krasnaja Poljana die Kastanien aus dem Feuer und holte zwei Olympiamedaillen nachhause.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: mobile.kleinezeitung.at, eigene Recherchen  

 

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