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Total verrücktes Rennen auf der Saslong geht an US-Boy Steven Nyman

Steven Nyman gewinnt Sprintabfahrt in Gröden

Steven Nyman gewinnt Sprintabfahrt in Gröden

Gröden – 39, 35, 20, 12, 16, 52. Das sind nicht die Zahlen des Samstagslottos, sondern die Startnummern der besten Sechs der heutigen Abfahrt in Gröden. Aufgrund anhaltender Schneefälle standen die Jury und das OK im Dauerstress. Nachdem kein Start vom originalen Start aus möglich war, wurde beschlossen, die Abfahrt in zwei Läufen durchzuführen. Doch auch dieses Vorhaben wurde über Bord geworfen, ehe man zur Entscheidung überging, einen einzigen, verkürzten Lauf zu wählen.

Nachdem ein paar Vorläufer quasi als Bruchpiloten auf die nebelverhangene Piste gepeitscht wurden, ging um 14.10 Uhr der erste der Topläufer an den Start. Und wer nach der Nummer 27 dachte, dass Erik Guay aus Kanada, nachdem er das norwegische Duo Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal von der Spitze verdrängt hatte, das Rennen für sich entscheiden würde, wurde eines Besseren belehrt. Erinnerungen an den Sensationssieger Markus Foser wurden wach. Der Liechtensteiner hatte 1993 mit der sehr hohen Nummer 66 die Saslong bezwungen.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Gröden (Sprintabfahrt)
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Der US-Amerikaner Steven Nyman siegte mit der Startnummer 39 in einer Gesamtzeit von 1.28:82 und landete 19 Hundertstelsekunden vor dem Slowenen Rok Perko, der mit der Nummer 35 an den Start ging. Hinter Perko landete genannter Guay (+0,20) auf den dritten Platz.

Steven Nyman: „Ich hatte viele Probleme in den letzten Jahren mit meinen Verletzungen, da ist es schön, hier zu stehen. Das ist mein Rennen hier. Natürlich war ich auch etwas glücklich, aber ich bin auch gut gefahren!“

Rok Perko: „Das Rennen ist noch nicht zu Ende, man muss bis zum Ende warten. Wenn es so bleiben würde, würde sich mein größter Traum erfüllen. Es wäre der zweitschönste Tag in meinem Leben – der schönste war die Geburt meines Sohnes.“

Erik Guay: „Es war ein sehr guter Lauf, etwas Nebel, etwas Schnee. Normal mag ich auch schöneres Wetter. Heute hatte ich sehr schnelle Ski und schon geglaubt das es zum Sieg reicht.“

Auf den nächsten Plätzen landeten die beiden Norweger Jansrud und Svindal. Über den sechsten Platz konnte sich Lokalmatador Werner Heel (+0,50) freuen, der auch mit einer hohen Nummer (52, Anm. d. Red.) an den Start ging. Grund für die Turbulenzen im Feld waren Auflockerungen, so dass das Wetter sich bei Läufern jenseits der 30 etwas besserte. Hinter dem Passeiertaler landete der Kanadier Manuel Osborne-Paradis (+0,54) auf Rang sieben.

Für ein Novum sorgte der Holländer Marvin van Heek. Der 21-Jährige sorgte mit seinem achten Platz (+0,60) für eine faustdicke Überraschung. Die Österreicher, Schweizer und die restlichen Südtiroler landeten im geschlagenen Feld. Als beste ihres Landes seien nur beispielhaft Joachim Puchner auf Rang 13, Dominik Paris auf Platz 15 und Vitus Lüneod auf Rang 24 genannt. Im Endresultat, das so keiner erwartet hatte, kann jeder unserer werten Leserschaft seinen Favoriten suchen. Erwähnenswert ist noch Philipp Zepnik mit Startnummer 57, seines Zeichen bester DSV-Athlet. Der seit wenigen Tagen 24 Jahre alte Athlet vom SC Halblech fuhr auf Rang 21 vor und ließ zahlreiche, weltcuperfahrene Skifahrer, wie etwa Teamkollege Stephan Keppler, hinter sich. Morgen wandert der Südtiroler Skiweltcupzirkus nach Alta Badia weiter. Dort steht auf der bekannten Gran Risa ein Riesentorlauf auf dem Programm.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Gröden (Sprintabfahrt)

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

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