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Trauriger Blick in die Chronik: Vor 20 Jahren starb ÖSV-Skirennläufer Richard Kröll

Trauriger Blick in die Chronik: Vor 20 Jahren starb ÖSV-Skirennläufer Richard Kröll (Foto: Atomic Autogrammkarte

Trauriger Blick in die Chronik: Vor 20 Jahren starb ÖSV-Skirennläufer Richard Kröll (Foto: Atomic Autogrammkarte)

Ginzling – In diesen Tagen vor 20 Jahren verunglückte der österreichische Skirennläufer Richard Kröll bei einem Verkehrsunfall tödlich. Er gewann drei Weltcuprennen und war vor allem in den Disziplinen Super-G und Riesentorlauf erfolgreich. Er wurde nur 28 Jahre alt.

Durch seinen Onkel kam „Richie“ zum Skiverein seines Heimatdorfes und zum Skisport. Im Alter von 18 Jahren kam er in den ÖSV-Kader und sicherte sich ein Jahr später im Rahmen der Jugendmeisterschaften die Goldmedaille im Riesenslalom. Bei der Junioren-WM konnte er sich in der gleichen Disziplin über einen Top-6-Platz freuen.

1986 fand die Junioren-WM in Bad Kleinkirchheim statt. Sowohl in der Kombination als auch im Slalom sicherte sich der Tiroler die Silbermedaille. Zum Drüberstreuen gab es im Riesentorlauf Rang drei, einhergehend mit der Bronzemedaille. In der Folge war er auch im Europacup erfolgreich. Beim Weltcupdebüt, einem Riesenslalom beim Saisonkehraus in Saalbach-Hinterglemm, belegte er am 25. März 1988, zehn Tage nach seinem 20. Geburtstag den 15. Platz. Damals reichte es für einen Punkt.

Im Januar 1990 siegte er im Weltcup auf der Gran Risa in Alta Badia/Hochabtei und in Veysonnaz, zweimal im Riesentorlauf. Im gleichen Jahr sicherte er sich den Österreichischen Meistertitel in der gleichen Disziplin. Zwei weitere nationale Titel gelangen im Super-G 1991 und 1996. Nach dem erfolgreichen Winter musste er verletzungsbedingt den größten Teil des Folgewinters pausieren. Im Europacup lief es besser; und erst im Ski-Winter 1992/93 gelang ihm im Konzert der Großen wieder ein Top 5-Ergebnis.

Bei der Ski-WM 1993 in Morioka kratzte er als Elfter im Riesenslalom an den Top-10. Bei den Olympischen Winterspielen 1994 im norwegischen Lillehammer konnte er sich teamintern nicht qualifizieren, obwohl er kurz davor nach langer Zeit wieder auf ein Weltcuppodest klettern konnte.

Nach und nach konnte Kröll auch im Super-G überzeugen. Im März 1995 siegte er beim Weltcuprennen in Bormio. In der Saison 1995/96 etablierte er sich im Spitzenfeld. Just bei der Weltmeisterschaft in der iberischen Sierra Nevada reichte es nur für Rang 20. Der Tiroler, und da waren sich alle einig, hätte das Zeug zu einem ganz Großen gehabt, und das nicht nur, weil er zwei gute Disziplinen in petto hatte.

Im Oktober 1996 beendete ein tragischer Verkehrsunfall sein junges Leben. Auf regenasser Fahrbahn stieß Richard Kröll gegen einen Reisebus. Sein Auto wurde in zwei Teile zerrissen, der ÖSV-Skirennläufer aus dem Fahrzeug geschleudert. Sein Herz hörte mit 28 Jahren auf zu schlagen. Der Zillertaler hinterließ seine Ehefrau und seine damals erst drei Jahre alte Tochter.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Sterbebild Richard Kröll (© C. Schwemberger)

Sterbebild Richard Kröll (© C. Schwemberger)

 

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