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Travis Ganong gewinnt erste Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen

Travis Ganong gewinnt erste Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen

Travis Ganong gewinnt erste Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen

Eine Woche nach den Hahnenkamm-Rennen von Kitzbühel sind die Speed-Männer an diesem Wochenende zu Gast auf der  „Kandahar“ in Garmisch-Partenkirchen. Hier stand bereits am heutigen Freitag das Nachtragsrennen des Abfahrtsklassiker vom Lauberhorn auf dem Programm.

Bei einem Rennen welches von schweren Stürzen überschattet wurde, sicherte sich der US-Amerikaner Travis Ganong in einer Zeit von 1:53.71 Minuten den Sieg, vor dem Norweger Kjetil Jansrud (+ 0.38) und Peter Fill (+ 0.52) aus Südtirol.

Travis Ganong: „Die Freude über den Sieg ist durch den Sturz von Steve schon etwas getrübt. Gestern war es viel langsamer, die Sprünge gingen heute viel weiter. Das Problem ist, dass zu viel Wasser für den Riesentorlauf verwendet wurde. Den Sprung von Steve Nyman habe ich nicht gesehen, ich hoffe dass er okay ist.“

Kjetil Jansrud: „In Kitzbühel ist es für mich nicht gutgelaufen, ich habe zu viele Fehler gemacht. Jetzt scheint es wieder besser zu passen. Wir waren alle überrascht, weil es hier so schnell ist wie nie zuvor. Die kalte Nacht, der Schnee, die vielen Läufer – so wird die Spur eisiger und schneller.“

Peter Fill: „Es war am Limit, es war viel schneller als im Training. Zum Glück habe ich vor dem Sprung, wo Nyman gestürzt ist, die Linie und auch etwas Tempo verloren. Wenn man alles ideal erwischt, kann es schon gefährlich werden. Eigentlich ist es eine tolle Abfahrt, aber zach.“

ÖSV Rennläufer Hannes Reichelt (+ 0.59) verpasste den Sprung auf das Podest lediglich um sieben Hundertstelsekunden und reihte sich, vor dem Schweizer Beat Feuz (5. Platz – + 0.66) und dem Kanadier Manuel Osborne-Paradies (6. – + 0.87) auf Rang vier ein.

Hannes Reichelt: „Ich hatte oben gleich einen Fehler. Die Rechtsschwünge fuchsen mich im Moment. Es ist aber gut, dass die Teilstücke stimmen, dann ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis einmal ein ganzer Lauf aufgeht.‘

Die Plätze sieben und acht waren mit Romed Baumann (7. – + 0.89) und Olympiasieger Matthias Mayer (8. – + 0.98) fest in Österreichischer Hand. Der Südtiroler Streif-Sieger Dominik Paris (+ 1.21) musste sich heute hinter Carlo Janka (9. – + 1.05) aus der Schweiz mit dem zehnten Rang begnügen.

Matthias Mayer: „Gestern war es hier noch richtig easy zu fahren, es war aber um einiges kälter. Durch das warme Wetter wurde es schneller. Im Mittelteil haben sie für den Riesentorlauf vereist, dadurch wird es gefährlich. Es wäre besser, wenn es gleichmäßig präpariert wäre.“

Offizieller FIS Endstand: 1. Abfahrt der Herren am Freitag in Garmisch-Partenkirchen

Als bester DSV Rennläufer beendete Andreas Sander (+ 1.52) das Rennen, hinter Abfahrts-Weltmeister Patrick Küng (11. – + 1.30) aus der Schweiz und dem Österreicher Vincent Kriechmayr (12. – + 1.44), auf dem dreizehnten Platz.

Mitfavorit Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen knallte bei vollen Tempo in ein Tor und schied aus.

Konnte man sich am Samstag in Kitzbühel freuen, dass die Abfahrt auf der Streif ohne verletzte Athleten über die Bühne ging, endete das Rennen am Freitag für zwei Rennläufer im Krankenhaus.

Drei schwere Stürze ließen nicht nur den den Skifans im Zielraum den Atem anhalten. Während der Kanadier Erik Guay nach einem spektakulären Abflug über den Seilbahnsprung selbstständig zu Tal fahren konnte, landete Steven Nyman, nach einem weiten Satz über den Kramersprung, im Sicherheitsnetzt und musste mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden. Noch schlimmer erwischte es scheinbar den Franzosen Valentin Giraud Moine, der nach der Ausfahrt „Freier Fall“ einen „Verschneider“ hatte und mit voller Wucht in die Sicherheitsbegrenzung knallte. Auch der Franzose musste mit dem Helikopter geborgen werden.

Erik Guay: „Ich hatte Glück bei der Landung, dass die Knie und Gelenke nicht verletzt wurden. Der Airbag ist aufgegangen, das hat schwere Verletzungen verhindert. Es ist sehr griffig, dann wieder eisig. Ich bin schon angeschlagen, hoffe aber, dass ich morgen dabei bin.“

OK-Chef Peter Fischer: „Wir haben im freien Fall eine Linie für den Riesentorlauf präpariert. Die Stürze sind aber wo anders passiert, das waren Fahrfehler. Bei Weltcup-Rennen ist es üblich, dass bereits zuvor für den Riesentorlauf gearbeitet wird. Es ist immer schlecht, wenn man den Helikopter aufsteigen sieht. Die Kandahar ist immer, etwas dunkel und anspruchsvoll. Ich hoffe, den gestürzten Läufern ist nicht zu viel passiert.“

Am morgigen Samstag wird die original Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen ausgetragen. Die Startzeit ist für 12.00 Uhr angesetzt.

Offizieller FIS Endstand: 1. Abfahrt der Herren am Freitag in Garmisch-Partenkirchen

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