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Triumph für Henrik Kristoffersen beim Schladminger Nachtslalom

Triumph für Henrik Kristoffersen beim Schladminger Nachtslalom

Triumph für Henrik Kristoffersen beim Schladminger Nachtslalom

Schladming – Der Norweger Henrik Kristoffersen gewann den Nachtslalom auf der Planai in Schladming. Der Wikinger benötigte für seinen Erfolg eine Zeit von 1.39,83 Minuten und sprach im ORF-Interview: „Es war schwierig. Ich war oben bei einem Tor wirklich eng, habe nicht den Rhythmus gefunden. Ich habe gesehen, dass der Zielbogen rot ist und die Zuschauer haben geschrien. Da habe ich mir gedacht: Jetzt geht es los. Oben war es nicht gut, aber unten war es sensationell. Der dritte Schladming-Sieg – Wahnsinn. Ich habe hier in der Nähe gewohnt, beide Trainer von mir sind von hier. Ich hatte meinen ersten Sieg hier – unglaublich. Morgen und Donnerstag ein bisschen Pause – der Januar ist mit den Rennen wirklich anstrengend. Im Riesentorlauf muss ich aber arbeiten.“

Der Österreicher Marcel Hirscher, angepeitscht von über 50.000 Fans, belegte mit einem Rückstand von gerade einmal neun Hundertstelsekunden den zweiten Platz. Hier ist seine Meinung: „Oben war es super – aber herunten bin ich zwei, drei Mal ins Rattern gekommen und habe mir die Schneid abkaufen lassen. Ich habe schon gemerkt, dass unten raus noch was drinnen war – das hat man dann schon gesehen. Ich bin mir aber sicher: Irgendwann kommen die Hundertstel zurück auf meine Seite. Die Brille ist schon wieder angelaufen, daher der Wechsel. Der Ski passt gut – die Kante ist schon recht dünn. Aber wir haben noch die WM und dann zwei Slaloms – das dürfte sich ausgehen. Mir geht es gut, ich bin im Renn-Modus. Genug Pausen sind da. Ich lasse halt dann mal das Hangbefahren aus. Ich werde weiterarbeiten – heute kann ich nur sagen: Hätte ich die Schneid gehabt und durchgezogen, dann wäre es eng geworden. Aber es sind wieder 80 Punkte mehr und die sind besser als rauskugeln.“

Alexander Khoroshilov (+0,63) aus Russland fuhr auf Rang drei. Der Osteuropäer freute sich über 60 Punkte und den dritten Platz: „Es ist für mich ein sehr spezieller Platz. Ich lebe seit einigen Jahren hier, trainiere auch immer wieder auf der Reiteralm – das macht es schon sehr speziell. Ich bin in WM-Form – jetzt muss ich aber mal nach Hause, ich vermisse meine Familie schon.“

Der Franzose Julien Lizeroux (+1,53) riss als Vierter auf den Sieger schon einen größeren Rückstand auf. Der Italiener Stefano Gross lag um eine winzige Hundertstelsekunde dahinter auf Position fünf. Sechster des Tages wurde der Tiroler Manuel Feller (+1,86), der endlich wieder zwei gute und konstante Durchgänge ins Ziel brachte. Der ÖSV-Spaßvogel äußerste sich wie folgt: „Es ist ziemlich große Erleichterung. Ich bin schon stolz auf mich – aus so einem Loch mit so einem Rennen wieder rauszukommen, schaffen nicht viel. Im ersten Durchgang ist es schon noch extrem drin gehängt. Du sagst dir am Start natürlich, du darfst nicht daran denken. Aber ich habe dann doch den weiteren Weg genommen und anders gefahren, als normal. ich glaube, ich brauche mich dafür nicht schämen. Im zweiten Lauf ist mir der Kurs entgegengekommen. Das WM-Team wird nicht heute entschieden. Ich wäre gerne dabei – grundsätzlich hätte es jeder aus unserem Team verdient. Wir sind eine große Familie, sind die besten Freunde. aber am liebsten bin ich natürlich schon selbst dabei – so ehrlich bin.“

Aus Japan kommt Naoki Yuasa (+1,98). Der Asiate zeigte eine saubere Vorstellung und belohnte selbige mit Platz sieben. Lizeroux‘ Teamkollege Alexis Pinturault (+2,03) machte im zweiten Lauf einige Positionen gut und beendete seinen Arbeitstag mit Rang acht ab. Mattias Hargin (+2,06) aus Schweden schwang vor dem Briten Dave Ryding (+2,25), in Kitzbühel noch Zweiter, als Neunter ab.

Manfred Mölgg aus Südtirol fuhr mit einem Rückstand von 2,53 Sekunden auf Position zwölf. Er war um 33 Hundertstelsekunden schneller als Reto Schmidinger, der als bester Schweizer auf Platz 13 fuhr. Direkt dahinter klassierte sich Stefan Luitz (+2,89) aus Deutschland auf Rang 14. Daniel Yule (+2,95) aus der Schweiz verdrängte um drei winzige Hundertstelsekunden Luitz‘ Freund Linus Straßer auf Platz 16. Die beiden Hausherren Marco Schwarz (+3,16) und Michael Matt (+3,25) mussten mit den Plätzen 18 und 19 zufrieden sein.

Schwarz sprach über sein Rennen: „Ich habe meine Arbeit getan – jetzt entscheiden die Trainer. Kurven habe ich da runter keine gesehen – echt extrem runtergelassen der Kurs. Oben bin ich mit meinem Lauf zufrieden.“

Luca Aerni (+3,78) aus der Schweiz landete auf Position 23; der Österreicher Christian Hirschbühl riss als 24. fast genau vier Sekunden auf Kristoffersen auf. Dahinter fuhr Aernis Teamkollege Ramon Zenhäusern (+4,72) auf Position 25. DSV-Starter Dominik Stehle verlor nach einem Einfädler und dem Zurücksteigen viel Zeit und kam trotz einer gewerteten Zeit nicht zu Punkten. Im Finale schieden vier Athleten aus; und das waren die Swiss-Ski-Herren Marc Rochat und Marc Gini, aber auch der Südtiroler Patrick Thaler und der Deutsche Felix Neureuther.

Der nächste Slalom der Herren findet bereits auf weltmeisterlichen Boden statt. Und der Ritt um Edelmetall wird in St. Moritz in der Schweiz entschieden.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Schladming 

09-endstand-slalom-schladming-2017

 

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