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Triumph für Slowenin Tina Maze bei zweiter Cortina-Abfahrt

© Kraft Foods  /  Tina Maze

© Kraft Foods / Tina Maze

Cortina d’Ampezzo – Heute wurde in Cortina d’Ampezzo die zweite Abfahrt der Damen ausgetragen. Bei Postkartenwetter strahlte die Siegerin Tina Maze aus Slowenien mit der Sonne um die Wette. Die Vorjahressiegerin im Gesamtweltcup benötigte für ihre Fahrt auf der Olimpia delle Tofane eine Zeit von 1.37,29 Minuten.

Zweite wurde die Schweizerin Marianne Kaufmann-Abderhalden (+0,27), die nach ihrem Sieg in Val d’Isère ein weiteres, sehr gutes Ergebnis erzielte. Dritte wurde die Liechtensteinerin Tina Weirather, die 38 Hundertstelsekunden auf die slowenische Siegerin einbüßte und mit der Strecke endgültig Frieden schloss. Wie wir wissen, kam die heute 24-Jährige vor fast genau vier Jahren hier arg zu Sturz, riss sich das Kreuzband und musste ein Jahr lang pausieren.

Offizieller FIS ENDSTAND: 2. Abfahrt der Damen in Cortina d’Ampezzo 

Auf Rang vier klassierte sich Maria Höfl-Riesch (+0,54), die Siegerin von gestern. Die Deutsche sagte zu ihrer Fahrt: „Ich habe leider oben schon alle Chancen auf einen Sieg vergeben. Wir sind die erste Abfahrt ja nicht von oben gefahren und es ist doch schon ein paar Tage her wo hier das Training war. Ich habe das Tor, welches man sehr spät sieht, nicht richtig eingeschätzt und musste einen richtigen Bremser „reinhauen“. Der zweite Teil der Fahrt war wieder recht gut, im dritten Teil habe ich etwas verloren aber unten konnte ich noch einmal einiges gutmachen. Mit etwas Hundertstel-Glück bin ich jetzt vierte, was auch für den Gesamtweltcup sehr wichtig ist. Nach dem Sieg gestern vielleicht eine kleine Enttäuschung, im Anbetracht der Umstände aber zufriedenstellend. Mit Blick auf Olympia ist es vielleicht gar nicht schlecht dass es heute eine andere Siegerin gegeben hat. Ansonsten wäre wohl alles andere als eine Goldmedaille als Enttäuschung abgekanzelt worden. Aber so ist es einfach nicht. Man hat es heute wieder gesehen, es ist alles eng beieinander und man darf sich keinen Fehler erlauben.“

Sie verwies die US-Amerikanerin Stacey Cook und die Österreicherin Anna Fenninger auf Platz fünf. Beide waren gleich schnell und lagen in der Summe 56 Hundertstelsekunden hinter Maze. Die Salzburgerin meinte: „Beim ersten Tor hatte ich eine Unsicherheit drinnen, bin fast hingefallen. Im oberen Teil hatte ich schon im Training Probleme, mitzuhalten. Heute habe ich alles probiert, aber es scheint, dass mir das oben nicht liegt.“

Cooks Teamkollegin Julia Mancuso (+0,63) kann über ihre siebte Position freuen. Die Eidgenossin Dominique Gisin (+0,67) belegte den achten Platz. Neunte wurde die rot-weiß-rote Skirennläuferin Nicole Schmidhofer (+0,73), die gestern mit der hohen Nummer 39 den ausgezeichneten dritten Rang belegte und Lara Gut vom Podest stieß.

Apropos Lara Gut: Mit einem Rückstand von fast acht Zehntelsekunden kam die Tessinerin lediglich auf den zehnten Platz. Eine starke Fahrt zeigte, vor allem ab der Curva Grande, die Salzburgerin Andrea Fischbacher, die von ihren Fans liebevoll „Fischi“ genannt wird. Mit 86 Hundertstelsekunden Rückstand auf Maze schob sie sich auf Rang elf. Auf Position 13 (+0,88) landete die Südtirolerin Johanna Schnarf, die nach Rang 30 gestern eine wahre Leistungssteigerung zeigte. Schon als Zweite des Trainings wusste die Pustererin zu überzeugen, und heute lag sie nach dem Tofana-Schuss sogar mit Bestzeit vorne.

Offizieller FIS ENDSTAND: 2. Abfahrt der Damen in Cortina d’Ampezzo 

Auf Rang 14 landete die ÖSV-Athletin Elisabeth Görgl (+0,91), die in der majestätischen Bergwelt von Cortina d‘Ampezzo vor einigen Tagen den Super-G für sich entschieden hatte.  Auf ihre Fahrt angesprochen, meinte die Steirerin: „Gestern habe ich zu sehr riskiert, das habe ich heute besser gemacht. Es war eine gute Fahrt, in ein paar Passagen hat es mich etwas runtergedrückt und da konnte ich den Speed nicht so mitnehmen. Das Feld liegt halt extrem eng beisammen.“

Auf Platz 16 und einer Sekunde Rückstand auf Maze landete die Grödnerin Verena Stuffer. Dahinter klassierten sich Görgls Teamkolleginnen, die junge und aufstrebende Conny Hütter (+1,13) und die Tirolerinnen Regina Sterz (+1,14) und Nicole Hosp (+1,23). Sterz, die sich im letzten Jahr als Trainingsweltmeisterin einen Namen gemacht hatte, sagte: „Ich entscheide nicht über Olympia. Aber ich glaube, mittlerweile braucht man einen Stockerlplatz für ein Olympia-Ticket. Meine Fahrt heute war nicht schlecht, aber zwei, drei kleine Fehler und die kosten mir die entscheidenden Fehler.“

Die heute auf Platz 20 fahrende DSV-Athletin Viktoria Rebensburg (+1,27) meinte über ihr heutiges Rennen: „Mit dem heutigen Lauf bin ich schon sehr zufrieden. Gestern bin ich ausgeschieden, da ist es am nächsten Tag nicht ganz einfach. Für mich war es wichtig „durchzukommen“ und ein paar Weltcuppunkte zu sammeln. Ich muss jetzt Schritt für Schritt denken und meine Form bis Olympia wieder aufbauen.“

Die Schweizerin Nadja Inglin-Kamer belegte mit schon 1,36 Sekunden Rückstand auf die entfesselt fahrende Maze den 22. Schlussrang und klassierte sich vor der Österreicherin Stefanie Moser und ihrer Landsfrau Fränzi Aufdenblatten. Beide waren nur um einen Hauch langsamer als Inglin-Kamer; für beide  wird es für Weltcuppunkte reichen. Apropos Weltcuppunkte: Höfl-Riesch ist mit ihrem vierten Rang heute wieder den Hauptkonkurrentinnen um die große Kristallkugel etwas enteilt. Sie kann mit den Rängen 1, 2 und 4 in Cortina d’Ampezzo mehr als zufrieden sein. Morgen steht das nächste Rennen auf der Olimpia delle Tofane auf dem Programm.

Soweit der Stand nach 40 Läuferinnen. Der offizielle Endstand wird nachgereicht.

Offizieller FIS ENDSTAND: 2. Abfahrt der Damen in Cortina d’Ampezzo 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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