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Ultner Dominik Paris freut sich über Sieg in der Abfahrt von Chamonix

Nach Platz zwei in der Kombi freut sich Ultner Dominik Paris über Sieg in der Abfahrt von Chamonix

Nach Platz zwei in der Kombi freut sich Ultner Dominik Paris über Sieg in der Abfahrt von Chamonix

Chamonix – Einen Tag nach dem zweiten Platz sicherte sich der Südtiroler Skirennläufer Dominik Paris mit dem heutigen Sieg in der Spezialabfahrt den zweiten Stockerlplatz in Chamonix. Das Kraftpaket aus dem Ultental siegte in einer Zeit von 1.58,38 Minuten. Paris sagte: „[…] Ich habe gemerkt, dass ich einen guten Speed habe. Die zwei, drei richtigen Kurven habe ich gut erwischt und den Speed mitgenommen. Dass es dann wirklich reicht, hätte ich nicht gedacht. Mein Servicemann hat mir oben gesagt, dass Steven schnell war. Die Abstände überraschen mich schon – ich denke, dass viel vom Wetter abhängig ist, weil die Fahrer Schwierigkeiten haben. Für den Abfahrtsweltcup muss alles zusammenspielen. Aber ich glaube nicht, dass es sich für mich noch ausgehen kann.“

Zweiter wurde der US-Amerikaner Steven Nyman (+0,35), der den Eidgenossen Beat Feuz um nur vier Hundertstelsekunden auf Platz drei verwies. Hinter dem Schweizer klassierte sich Guillermo Fayed (+0,80) als bester Hausherr auf Rang vier. Der Südtiroler Peter Fill klassierte sich auf Position fünf und hatte knapp neun Zehntelsekunden Rückstand auf seinen erfolgreichen Landsmann. Der Neffe von Oberspatz Norbert Rier sagte im ORF-Interview: „Die Platzierung ist super, die Fahrt war nicht optimal. Die Sicht war nicht gut – zwei, drei Fehler waren drinnen. Die passieren, wenn man angreift. Für den Abfahrtsweltcup war es kein schlechtes Rennen. Ich genieße es, dass ich in der Position bin. Es ist besser, man hat die Möglichkeiten als man ist ohne Chance. Es läuft in dieser Saison wirklich super.“

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Chamonix

Adrien Théaux (+1,15), ein weiterer Athlet aus Frankreich, schwang als Sechster ab. Er war um 0,01 Sekunden schneller als der Kanadier Manuel Osborne-Paradis, der mit der Startnummer 5 ins Rennen ging und lange in Führung lag. Erik Guay, ein weiteres Ahornblatt, belegte mit 1,29 Sekunden Rückstand auf Tagessieger Paris den achten Platz. Die besten Zehn wurden vom Franzosen Blaise Giezendanner (Startnummer 40; +1,32) und dem Österreicher Hannes Reichelt (+1,35) abgerundet.

Der amtierende Super-G-Weltmeister betonte im Gespräch mit der Presse: „Eine Kurve ist sehr wichtig, die habe ich nicht ganz gut erwischt – so 90 Prozent. Auf der Strecke wird jeder Fehler hart bestraft. Für mich war das heute schwierig, genau bei diesen Verhältnissen hat es mich in Kitzbühel geschmissen. Dort wo der Mut gefragt war, war ich eh noch gut. Unten gibt es eine schnelle Spur – die muss man treffen. Die Statistik ist mir egal. Aber ich möchte einfach in den Fluss zurückkommen, wo ich in Kitzbühel rausgerissen wurde. Nach der Brez‘n in Kitzbühel ist der Platz eh nicht schlecht.“

Dem ÖSV-Team der Herren ging es ähnlich wie den Damen im italienischen La Thuile. Otmar Striedinger (+1,46) auf Platz 13 und Klaus Kröll (+1,60) auf Position 16 hatten sich wie Romed Baumann (+1,68) als 20. mehr erwartet.

Der Norweger Kjetil Jansrud (+1,73) belegte nur den 21. Platz. Er landete vor dem Schweizer Carlo Janka (+1,79), der als 22. abschwang. Auf die Hundertstelsekunde genau gleich schnell fuhren die beiden DSV-Athleten Thomas Dreßen und Andreas Sander (24.; +1,85). Das Resultat Dreßens ist erfreulich, jenes vom grippegeschwächten Sander doch auch lobenswert. Christof Innerhofer und Siegmar Klotz, beides Südtiroler, landeten außerhalb der Top-25.

Im Kampf um die kleine Kristallkugel in der Abfahrtswertung spitzt sich die Lage zu. Trotzdem kann sich Fill heute etwas Luft verschaffen. Als Fünfter stockt er sein Konto auf 410 Punkte auf. Neuer Dritter ist Théaux – dem Franzosen fehlen 69 Punkte. Jansrud liegt als Vierter 70 Zähler zurück. Paris mischt mit dem Sieg nun auch voll mit. Die nächste Abfahrt der Herren findet am 12. März im norwegischen Kvitfjell ausgetragen, ehe der letzte Bewerb beim Saisonkehraus in St. Moritz – vier Tage später – stattfinden wird.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Chamonix

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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