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US-Alpindirektor Patrik Riml – Der Österreichische Chef im US Team

Der Österreicher Patrick Riml ist seit dieser Saison auf dem Posten des US-Alpindirektor aktiv. Riml trägt dabei die Verantwortung über alle Aktivitäten von der Basis bis zum Nationalteam.

Zuvor hatte der Söldener bereits sieben Jahre als Headcoach des US-Damen-Teams gearbeitet, bevor er ab der Saison 2008/09 für die Kanadier tätig war. In den vergangenen zwei Saisonen hat die US-Mannschaft u.a. acht Olympia-Medaillen und neun Weltcup-Kristallkugeln erobert.

Was hat sich seit Ihrem Amtsantritt beim US Team geändert ?

Patrick Riml Alpindirektor US Ski Team: „Wir haben in diesem Jahr nicht viel anders gemacht. Wir haben eine Pause im April und Mai gemacht. Danach haben wir unser Hauptaugenmerk auf die Kondition gelegt. Es folgte das Trainingslager in Neuseeland und anschließend in Chile. Jetzt bereiten wir uns auf die Rennen in Sölden vor.“

Wie sehen Sie ihre Aufgabe als US Alpindirektor ?

Patrick Riml: „Ich habe zwei sehr gute Cheftrainer, auf der Damen und der Herren Seite, die machen ihre Arbeit sehr gut und die USA hat die letzten beiden Jahre auch ohne Alpindirektor gearbeitet. Ich versuche nun das Bindeglied zu sein und kümmere mich auch sehr stark um den Nachwuchs. Wir haben in Park City ein Trainingszentrum dass man 2009 eröffnete und da wollen wir auch ein Ski Gymnasium bauen. Amerikanische bzw. Nordamerikanische Sportler sind die ganze Zeit unterwegs. Da ist es schwierig Sport und Schule unter einen Hut zu bringen. Die Europäer kommen doch immer wieder nach Hause, da ist es gerade im jungen Bereich etwas einfacher, dass sie die Schule bzw. Ausbildung machen können. Das ist in Amerika sehr schwierig da die Athleten 4 Monate unterwegs sind.

Sie haben in Sölden eine neue US Home Base eingerichtet!

Ja, das „Teambuilding“ ist uns gerade fernab der Heimat sehr wichtig. Es ist wichtig das man sich versteht und eine gute Harmonie in der Mannschaft ist. Das haben wir über die Jahre probiert zumachen und haben deshalb auch eine Homebase in Sölden geschaffen. Da hat jeder sein eigenes Zimmer, sein privates Zuhause und optimale Trainingsbedingungen. Aber gerade hier ist es dann auch sehr wichtig das die Leute gut miteinander auskommen.

Sind alle Rennläufer in die Trainingsgruppe integriert ?

„Wir haben unseren Trainerstab so aufgebaut, dass sich einzelne Trainer um unsere Topathleten kümmern, dies bewegt sich aber alles im Rahmen der Mannschaft. Die Lindsey hat ihren eigenen „Betreuerstab“, aber sie trainiert genauso mit der Mannschaft. Da gibt es kein Training von der Lindsey wo die Mannschaft nicht dabei ist. Bode Miller hat es zwei drei Jahre auf eigene Faust versucht, hat aber schlussendlich auch erkannt, dass ihm eine Mannschaft helfen kann und ist nun wieder voll integriert im Team.“

Wie schaut ihr Plan für die nächsten Jahre aus ?

„Der Druck in den USA ist sehr groß wenn es um die Olympiade geht. Das zählt in Amerika sehr viel, besser gesagt es ist eigentlich dass was zählt. Viele Leute wissen gar nicht das es einen Ski Weltcup gibt und so haben wir die nächsten zwei Jahre etwas Luft. Für uns ist es aber natürlich sehr wichtig, dass wir beim Skiweltcup und vor allem bei der SKI WM in Schladming konkurrenzfähig sind.“

Die FIS will den Rennfahrern mehr Mitbestimmungsrecht einräumen. Was halten Sie davon, das einen Athletensprecher zum Beispiel bei der Jurybesichtigung dabei sein soll ?

„Ich bin der Meinung, dass es gerade im Super G, ein großer Vorteil für den Athleten ist, wenn er da die Strecke besichtigen kann. Nach meiner Meinung ist das also nicht okay. Die Athleten einbeziehen in gewisse Sachen ist sehr wichtig. Aber beim Beispiel Super G, kein Trainingslauf, eine Besichtigung, dann hat ein Athlet die Möglichkeit zweimal zu besichtigen, da bin ich nicht positiv überzeugt.“

 

 

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