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US-Dame Mikaela Shiffrin schockiert und düpiert Konkurrenz im Slalom von Aspen zugleich

Veronika Velez Zuzulová, Mikaela Shiffrin und Frida Hansdotter

Veronika Velez Zuzulová, Mikaela Shiffrin und Frida Hansdotter

Aspen – Heute wurde in Aspen der erste Slalom der Damen in der Saison 2015/16 ausgetragen. Dabei fuhr die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin wie von einem anderen Stern. Mit zwei haushoch überlegenen Laufbestzeiten gewann sie in einer Zeit von 1.39,81 Minuten und lag am Ende sage und schreibe 3,07 (!) Sekunden Veronika Velez Zuzulová aus der Slowakei.

Die 20-jährige Shiffrin berichtete im TV-Gespräch: „Es ist unglaublich! Ich habe es einfach laufen gelassen – es ist ein unglaubliches Gefühl. Manchmal habe ich gedacht, ich habe nicht alles unter Kontrolle – aber das ist für mich normal. Meine Ski fliegen irgendwie Richtung Ziel. Ich war schon nervös, es war der erste Slalom der Saison. Natürlich war auch etwas Druck da – aber ich möchte einfach mein bestes Skifahren zeigen.“

Die Slowakin sagte im ORF-Interview: „Ich versuche immer, neue Motivation zu suchen. Letztes Jahr habe ich mich mit den Französinnen zusammen getan – da habe ich die Herausforderungen durch die jungen Mädchen, die versuchen, mich im Training immer zu schlagen. Mikaela ist heute einfach unglaublich gefahren.“ Dritte wurde die Schwedin Frida Hansdotter (+3,26).

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Damen in Aspen (Samstag)

In einem Rennen, dass neben einer überragenden Siegerin viele Statistinnen kannte, belegte die Tschechin Šárka Strachová (+3,88) den vierten Platz. Zweitbeste Schwedin wurde Maria Pietilä-Holmner (+5,15) wurde Fünfte. Mit so einem Rückstand hätte man sich wohl zu früheren Zeiten wohl kaum für das Finale qualifiziert. Beste Französin wurde Nastasia Noens (+5,25), die zwei Hundertstelsekunden schneller als die Eidgenossin Wendy Holdener war und Sechste wurde. Achte wurde die Kanadierin Marie-Michele Gagnon (+5,27). Die besten Zehn der heutigen einseitigen Entscheidung wurden von Sara Hector (+5,50) aus Schweden und Gagnons Mannschaftskollegin Erin Mielzynski (+5,66) abgerundet.

Zweitbeste Swiss-Ski-Dame wurde Michelle Gisin (+5,75) auf Rang 13. Die ÖSV-Damen wurden von Katharina Truppe (+5,77) auf Position 14 angeführt. Ihre Teamkolleginnen Katharina Huber (+6,05), Eva-Maria Brem (+6,25) und Katharina Gallhuber (+8,63) verloren auch eine Ewigkeit an Zeit und klassierten sich am Ende auf den Positionen 18, 20 und 26.

Truppe bewertete ihren 14. Rang wie folgt: „Ich bin megaglücklich, meine ersten Punkte geholt zu haben. Ich habe zwar Fehler gemacht, aber ich habe gekämpft. Heute ist es endlich aufgegangen.“

Die Tirolerin Brem, gestern noch Zweite, resümierte: „Das Training hat im Slalom in letzter Zeit sehr gut funktioniert. Ich bin heute schon mal sehr zufrieden, es geht aber sicherlich noch besser. Das will ich morgen auf den Punkt bringen.“

Huber sagte im ORF-Interview: „Ich war extrem nervös – aber irgendwie ist es extrem gut gelaufen. Ich habe probiert, es so anzulegen wie in einem Training.“

Gallhuber meinte kurz und knapp: „Es ist super, wenn man die ersten Punkte macht – das ist ein super Gefühl.“

Denise Feierabend (+6,36) aus der Schweiz belegte den 22. Rang und musste auch neidlos anerkennen, dass gegen Shiffrin in dieser Überform kein Kraut gewachsen ist. Beste DSV-Athletin wurde Jessica Hilzinger (+7,28), die bei ihrem Weltcupdebüt 25. wurde. Das heutige Rennen ist als Levi-Ersatz anzusehen. Gleich morgen gibt es wieder einen Torlauf in Aspen. Mal sehen, ob die Konkurrenz von Mikaela Shiffrin sich ein weiteres Mal „überfahren“ lässt oder ob der Rückstand in einem erträglichen Maß ausfallen wird. Denn der Sieg wird so oder so nur an die US-Amerikanerin gehen; es sei, denn sie ist sich wie im gestrigen Riesentorlauf der Sache zu sicher und lässt sich zu einem Ausfall inspirieren.

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Slalom Weltcupstand nach dem Samstag Slalom von Aspen
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Gesamtweltcupstand nach dem Samstag Slalom von Aspen
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Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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