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US Girl Julia Ford: Nicht mit dem US-Präsidenten verwandt, aber wahnsinnig schnell

© Gerwig Löffelholz  /  Julia Ford

© Gerwig Löffelholz / Julia Ford

Auf dem Onlineportal www.FISAlpine.com werden viele junge Athleten interviewt und den Fans vorgestellt. Dieses Mal bat Michael Mastarciyan die junge US-amerikanische Athletin Julia Ford zum Gespräch und hat sich mit ihr über Hoffnungen, Träume und ihre Liebe zu eisigen, verschneiten Berghängen befragt. Wir geben einige Auszüge davon weiter.

Julia, du liebst die Schnelligkeit. Also ist die Abfahrt deine Lieblingsdisziplin?

Auch wenn ich im Osten Amerikas aufwuchs, werde ich immer Riesen- und Spezialtorlauf in meinen Herzen haben. Ich freue mich jedoch immer auf die Abfahrten.

Was liebst du so sehr an der Geschwindigkeit?

Es ist eine Herausforderung, die der Berg an einen stellt. Im Gegenzug dazu fordert er auch noch die eigenen Fähigkeiten heraus. Es ist so wie ein Tanz zwischen dem, was das Gehirn und der Überlebensinstinkt will und was Adrenalin, Herz und Ziele zu einem sagen. Es ist ein Tanz auf der Rasierklinge und es macht wirklich Spaß.

Einige Skirennläufer sind eingeschüchtert oder regelrechte Angsthasen, wenn es um die schnellen Disziplinen geht. Bist du jemals verängstigt oder schüchtern bei einer Abfahrt oder einem Super-G an den Start gegangen?

Ich habe zu Beginn immer Schmetterlinge im Bauch, egal ob es die Geschwindigkeit oder ein Rennen ist. Ich versuche dann alles auszublenden aber etwas Angst ist auch immer dabei.

Was war die schnellste Geschwindigkeit, die bei dir je gemessen wurde?

Vor ein paar Jahren war ich im kanadischen Lake Louise mit etwa über 110 km/h unterwegs.

© Gerwig Löffelholz / Julia Ford

© Gerwig Löffelholz / Julia Ford

Julia, würdest du dich als Adrenalin-Junkie charakterisieren?

Ich genieße das Adrenalin, dies ist auch was mich motiviert immer neue Herausforderungen anzunehmen. Es sind schon extreme Geschwindigkeiten die gefahren werden und man muss sich immer wieder aufs Neue überwinden.

Was groß war die Freude über den Gewinn der Nor-Am Cup-Serie?

Es war ein große Ziel von mir. Ich bin stolz darauf und die Freude über den Titel war sehr groß.

Hat der Gewinn der Nor-Am Cup Serie dein Selbstvertrauen gestärkt?

Sicher gehe ich jetzt gestärkt und mit viel Zuversicht in die bevorstehende Saison.

Du hast deine ersten Weltcuppunkte bei der Abfahrt in Bad Kleinkirchheim, in Österreich erzielt. Es war ein sehr stürmischer Tag im vergangenen Januar. Wie sind deine Erinnerungen …

Es war eine meiner coolsten Erfahrungen überhaupt. Als ich ins Ziel kam jubelten die Leute und vor allem meine Teamkolleginnen. Es war ein sehr aufregender Tag.

Wo möchtest oder wirst du heuer an den Start gehen? Sehen wir dich bei Nor Am-Rennen, Europacup- oder Weltcupveranstaltungen?

Ich glaube, dass ich mehr Rennen in Europa bestreiten werde, doch Skifahren ist unberechenbar, dass ich von Tag zu Tag und Rennen von Rennen nach vorne schauen werde.

Was ist dein wesentlichstes Ziel für die bevorstehende Saison?

Mein Ziel ist es, mich dann im Weltcup zu etablieren. Ich habe bereits davon ein wenig im vergangenen Jahr gesehen, aber ich will mehr…

Was ist das Wichtigste, was du in der letzten Saison gelernt hast?

Jeder Tag ist ein neuer Tag. Man kann nicht voraussagen, was passieren wird, und ein Augenblick kann die Dinge ändern. Aber wenn man positiv bleibt, dann kann man mehr zu seinen Gunsten erreichen.

Was ist deine größte Stärke als Skirennläuferin?

Wahrscheinlich sind es meine athletischen Fähigkeiten, die als Stärke angesehen werden können. Ich machte bereits früher viele verschiedene Sportarten und konnte so meine Koordination weiterbilden.

Und als Person?

Ich bin ein glücklicher Mensch. Ich lächle und lache gerne. Das ist meine größte Stärke, weil es mir die schweren Sachen erleichtert, und zudem hat man mir immer gesagt, dass ein Lächeln ansteckend ist.

Mit welchen Idolen bist du aufgewachsen?

Ich glaube, es sind die Geschwister Kostelic. Bereits in der Mittelschule habe ich einmal ein Projekt über Kroatien gemacht.

Gerald Ford war der 38. Präsident der USA. Bist du mit den berühmten Fords verwandt?

Nicht dass ich wüsste…

Hast du versteckte Talente oder Hobbys, von denen du uns erzählen magst?

Ich kann sagen, dass ich sehr musikalisch bin. Ich singe gerne, aber  bin auch anderen Sportarten gegenüber sehr positiv eingestellt, wie zum Beispiel Klettern und Wasserski fahren. Es macht Spaß, schnell unterwegs zu sein.

Was hast du außerhalb der Saison fernab von Skiern und Trainingstagen gemacht?

Ich war im Mai in North Carolina für ein paar Tage mit Sonne, Meer und Strand.

Julia, wie steht es um dich in den Vorbereitungen auf die kommende Saison 2012/13?

Großartig, ich bin bereit, Skizufahren und Rennen zu bestreiten.

Info: Julia Ford wurde am 30. März 1990 in Plymouth im US-Bundesstaat New Hampshire geboren. Sie ist eine Allrounderin und ist am erfolgreichsten in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G, aber auch in der Super-Kombination. Neben dem zweifachen US-Titel in der Abfahrt konnte sie in der letzten Saison die Gesamtwertung im Nor-Am Cup für sich entscheiden, nachdem sie zuvor dreimal Zweite wurde. Im Dezember 2009 feierte sie ihr Debüt im Weltcup.

Das ganze Interview in englischer Sprache finden Sie auf: http://www.fisalpine.com/news/alpine-young-guns-julia-ford,2024.html

Zusammenfassung und Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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