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Verena Stuffer im Interview: „Habe mit dem Super G-Italienmeistertitel gerechnet“

© Verena Stuffer

© Verena Stuffer

St. Christina – Seit der Saison 2007/08 geht die Südtirolerin Verena Stuffer regelmäßig im Weltcup an den Start. Zuvor war die Grödnerin bei FIS-Rennen unterwegs, und auch vereinzelt sehen wir sie im Europacup. Bisher konnte sie zwei Siege im Europacup erringen. Ihr bestes Weltcupresultat ist der achte Platz bei der Abfahrt in St. Moritz im Jahr 2008. Im Interview mit skiweltcup.tv spricht die am 23. Juni 29 Jahre alt werdende Skirennläuferin über den gerade erst errungenen Super G-Italienmeistertitel, ihre Freundin Hanna Schnarf, die vor kurzer Zeit zurückgetretene Teamkollegin Nicole Gius und ihren Wunsch, bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi dabei zu sein. Das Interview für Skiweltcup.TV führte Andreas Raffeiner.

Skiweltcup.TV: Verena, die WM-Saison 2012/13 ging mit dem Italienmeistertitel im Super G zu Ende. Hast du dir diesen persönlich sehr guten Abschluss erwartet?

Verena Stuffer: Ja, im Grunde genommen habe ich mit dem Italienmeistertitel im Super G gerechnet. Bereits im Herbst war ich sehr gut drauf, ehe ich dann in Lake Louise auf der Einfahrpiste mit einem deutschen Trainer zusammengeprallt bin. Zum Glück blieb ich dabei fast unverletzt, jedoch ist das Vertrauen in mich gesunken. Ich erwartete mir schon zum Saisonbeginn gute Ergebnisse, doch diese blieben aber aus. Das hat mich ein wenig demotiviert. Ich wusste, was ich drauf habe, und ich habe wieder an mir gearbeitet. Zur Mitte und gegen Ende der Saison hin lief es wieder einigermaßen gut. So befinde ich mich in meinen zwei Disziplinen Super-G und Abfahrt in der Top 30-Weltrangliste. Das recht gute Saisonende gibt mir Motivation für das nächste Jahr.

Skiweltcup.TV: Bist du bereits mit den Gedanken in Sotschi, oder ruhst du dich etwas aus und erholst dich von den Strapazen der letzten Saison?

Verena Stuffer: Na ja, der Gedanke an Sotschi ist da, aber zuallererst denke ich jetzt an einen Urlaub. Ich werde mit Hanna (Schnarf, Anm. d. Red.) Ende April in die Wärme fliegen. Ich freue mich schon riesig.

Skiweltcup.TV: Nun zu ein paar Fragen: Warum bist du im Speedbereich unterwegs und keine Technikerin geworden?

Verena Stuffer: Schon von klein auf war ich immer besser im Riesentorlauf als im Slalom. Als ich dann noch mit dem Super G und der Abfahrt anfing, stellte ich bald fest, dass ich in diesen beiden Disziplinen sehr schnell sein kann. Nichtsdestotrotz fuhr ich weiterhin im Riesenslalom und konnte hier auch im Europacup ein Rennen gewinnen. Als ich mir im Oktober 2006 einen Kreuzbandriss zuzog, stiegen meine FIS-Punkte im Riesentorlauf, so dass ich ein wenig den Anschluss verlor. Auf diese Weise wurde ich zur Speedfahrerin.

© Kraft Foods  /  Verena Stuffer (ITA)

© Kraft Foods / Verena Stuffer (ITA)

Skiweltcup.TV: Verena, wann wurde dir klar, dass Skifahren für dich mehr als nur ein Hobby ist?

Verena Stuffer: Skifahren ist meine Leidenschaft, und sie ist zu meinem Beruf geworden. Nach dem Abitur wurde mir klar, dass ich eine professionelle Athletin werde. Ich möchte mich auch auf diesem Wege bei der Sportgruppe der Forstwache bedanken, die mir dies ermöglicht hat.

Skiweltcup.TV: Gibt es innerhalb des italienischen Nationalteams oder anderen Mannschaften Mädls, mit denen du auch einmal nach einem Rennen zusammensitzt und dich gerne triffst?

Verena Stuffer: Sehr gut bin ich etwa mit Hanna Schnarf befreundet. Wir treffen uns auch schon oft außerhalb des Skifahrens zum Radfahren, zum Bergwandern oder auch bloß zum Ratschen. Ferner pflege ich einen guten Kontakt zu einigen meiner Teamkolleginnen, und auch mit den US-Girls komme ich gut aus. Mit ihnen sitze ich oft in den Mannschaftshotels zusammen.

Skiweltcup.TV: Nicole Gius hat ihre Karriere beendet. Welche Ratschläge möchtest du ihr für ihr weiteres Leben mitgeben, und würdest du es dir wünschen, wenn sie ihre gesammelten Erfahrungen in Form einer Trainerin weitergibt?

Verena Stuffer: Es wäre super, wenn Nicole ihre Erfahrungen dem Nachwuchs weitergeben würde. Sie hatte eine großartige Karriere und ist eine der wenigen, die sowohl im Riesenslalom als auch im Torlauf ein Weltcuppodium erreicht hat. Eine solche Athletin kann immer gute Ratschläge geben, wenn sie einmal als Trainerin tätig sein wird.

© Gerwig Löffelholz  /  Verena Stuffer

© Gerwig Löffelholz / Verena Stuffer

Skiweltcup.TV: Hat Verena Stuffer ein besonderes Vorbild, zumal sie aus dem gleichen Tal wie Isolde Kostner stammt?

Verena Stuffer: Als ich klein war, waren natürlich Isolde Kostner, Peter Runggaldier und Werner Perathoner so etwas wie ein Vorbild für mich. Auch die Schwedin Pernilla Wiberg und die US-Amerikanerin Picabo Street waren stets auf meiner Favoritenliste zu finden. Von Letzterer habe ich immer die Hocke angesehen. Als ich das erste Mal mit der Weltcup-Gruppe trainieren konnte, teilte ich mit Isolde das gleiche Zimmer und sie wurde zu meiner Freundin. Die Ratschläge, die sie mir gegeben hat, waren für mich immer eine Hilfe.

Skiweltcup.TV: Mit welchen Hoffnungen gehst du in die bevorstehende Olympiasaison 2013/14?

Verena Stuffer: In die bevorstehende Olympiasaison gehe ich mit einer positiven Einstellung. So habe ich mir selber gezeigt, was ich kann und werde daran arbeiten, mich zu verbessern und gleich einen guten Saisonbeginn zu haben. Ich habe meine Fehler analysiert und werde versuchen, diese im nächsten Jahr zu vermeiden. Mein Ziel ist es, im russischen Sotschi dabei zu sein, zumal ich noch nie bei Olympia dabei war. Diese Erfahrung möchte ich gerne in meinem Leben noch einmal machen. Ich habe die Chance dazu und werde diese bestmöglich nutzen.

Skiweltcup.TV: Bleibt dein Fazit…

Verena Stuffer: Habe Spaß, an dem was du machst.

Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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