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Weltcup Gröden: Heel bei Svindal-Lehrstunde auf dem Podium

Werner Heel - Platz 3 beim Super G

Werner Heel - Platz 3 beim Super G

Es klingt wie ein Märchen. Im vergangenen Jahr viele Ergebnisse jenseits Position 40, darunter auch beim Super-G vor eigenem Publikum. Heuer in drei Super-Gs drei Mal in den Top fünf. Das (bisher) beste Saisonresultat hat sich Werner Heel dabei für das Heimrennen in Gröden aufbewahrt. Er wurde am Freitag auf der Saslong Dritter.

Heel fuhr im oberen Teil der Strecke stark, bevor ihm kleinere Fehler unterhalb der Ciaslat und auf Höhe der Nucia den zweiten Platz gekostet haben. Den nahm sein Teamkollege Matteo Marsaglia ein, der 0,05 Sekunden schneller war als der Waltener. Beide strahlten im Zielbereich der Saslong um die Wette.

„Ich bin sehr glücklich über den Ausgang des Rennens. Es ist eine große Genugtuung für mich, dass ich es zurück auf das Podium geschafft habe, vor allem hier beim Heimrennen“, sagte der 30-jährige Passeirer, der 2008 den Super-G auf der Saslong gewonnen hatte. Für Heel war es das achte Weltcup-Podium in seiner Karriere, das erste seit fast drei Jahren: Am 23. Jänner 2010 war der Waltener in Kitzbühel bei der Abfahrt Dritter geworden – danach folgte eine 35 Monat währende Durststrecke, die mit dem Befreiungsschlag auf der Saslong endete.

Die Saslong am besten im Griff hatte aber Aksel Lund Svindal. Der Norweger, der es mit dem Sieg in Gröden in allen fünf bisherigen Speed-Rennen dieser Saison auf das Podium geschafft hat, setzte sich in 1.36,95 Minuten durch und gab Marsaglia um 1,07 Sekunden das Nachsehen. Es war der 19. Weltcupsieg des Skandinaviers. Damit hat er im Ranking der norwegischen Rekordsieger Lasse Kjus überholt und liegt nur noch zwei Siege hinter Kjetil André Aamodt.

Svindal ist der erste Rennläufer seit Hermann Maier im Jahr 2003/04, der es in allen drei Super-Gs der Saison auf das Podium schaffte. Maier stieg damals in allen sieben Super-Gs auf das Podium. Und es ist das erste Mal, dass Svindal in einer Saison mehr als einen Super-G gewinnen konnte.

„Vor drei Jahren habe ich hier ebenfalls gewonnen, damals ging es enger zu. Heute hatte ich sehr viel Selbstsicherheit und war mir – als ich die Ziellinie überquert habe – ziemlich sicher, dass ich das Rennen gewinnen würde“, sagte der Norweger, der nach den jüngsten Erfolgen nur so vor Selbstvertrauen strotzt und auch am Samstag bei der Abfahrt ein Wörtchen mitreden dürfte um dem Sieg.

Doch zurück zu den Südtiroler Rennläufern: Weltmeister Christof Innerhofer schaffte es mit 1,83 Sekunden Rückstand als Zehnter in die Top Ten. Für den Gaiser dürfte dieses Resultat fast gleich wie ein Sieg zählen, denn das bisher beste Ergebnis im Tal der Ladiner war ein 20. Platz beim Super-G vor fünf Jahren. „Oben bin ich mit dem Hintern schon im Schnee gesessen, konnte aber zum Glück einen Sturz vermeiden. Leider war ich vier Meter vom Tor entfernt und habe viel Zeit, in etwa sieben Zehntel Sekunden,  liegen gelassen. Ich kann aber mit den Besten mithalten und es ist schön, dass es auch zu Hause gut gelaufen ist für mich“, sagte der Gaiser.

Ein starkes Resultat schaffte auch Dominik Paris, der mit Startnummer 48 auf Rang 13 fuhr. Auch vom jungen Ultner darf man sich am Samstag bei der Abfahrt einiges erwarten. Peter Fill scheint in der Ergebnisliste als 19. auf, während es auch für Siegmar Klotz als 22. gute Weltcuppunkte gab. Ein sehr starkes Ergebnis der Südtiroler Athleten also, die in den vergangenen Jahren auf der Salsong der Konkurrenz nur hinterherfuhren – mit wenigen Ausnahmen.

Und am Samstag steht ja noch die Abfahrt an: Vielleicht gibt es dann ja für einen anderen Südtiroler ein Märchen…

Quelle:  www.SportNews.bz

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