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Weltcup Opening in Sölden: Auch einige bekannte Herren werden fehlen

© ÖSV/Erich SPIESS  / Die Top-3 des Auftaktrennens am Rettenbachferner 2014

© ÖSV/Erich SPIESS / Die Top-3 des Auftaktrennens am Rettenbachferner 2014

Sölden – In 20 Tagen ist der erste Saisonbewerb des Ski-Winters 2015/16 schon Geschichte. Dann werden die Riesentorläufer in Sölden ihre sieben Sachen zusammenpacken und nach Hause fahren. Einige Skirennläufer werden gar nicht am Rettenbachferner an den Start gehen, zumal sie verletzt oder in anderen Disziplinen zuhause sind. Nach der ellenlangen Liste der Frauen geben wir nun bekannt, wer von den Männern definitiv nicht im Ötztal zu sehen sein oder eventuell ein Comeback feiern wird.

Der US-amerikanische Speedspezialist Thomas Biesemeyer verletzte sich in Kitzbühel am Meniskus. Über seinen Genesungsverlauf und Trainingsrückstand ist leider nichts Näheres bekannt.

Der Kanadier Erik Guay wurde im Juli 2014 am Knie operiert. In der vergangenen Saison 2014/15 setzte er komplett aus. Vor nicht allzu langer Zeit erreichte uns die frohe Kunde, dass er wieder regulär mit seinen Teamkollegen trainiert.

Guays Mannschaftskollege Robbie Dixon setzte auch ein Jahr aus, nachdem er sich 2014 zum zweiten Mal innerhalb 24 Monaten das Schienbein brach. Er wurde im Frühjahr aus dem Kader geworfen; die Fortsetzung seiner sportlichen Laufbahn steht in den Sternen.

Alex Zingerle aus Südtirol riss sich vor fast einem Jahr die Kreuzbänder und musste wie Dixon und Guay die ganze Saison zusehen. Bei ihm können wir auch Gutes vermelden, denn auch er trainiert gewissenhaft mit seinen Kollegen.

Ein besonderes Schicksal ereilte dem Norweger Aksel Lund Svindal, der sich wenige Tage vor dem Saisonauftakt in Sölden 2014 die Achillessehne riss. Er bestritt im Laufe der Saison 2014/15 nur zwei Rennen, und das waren die Einsätze bei der Ski-WM 2015 in Vail/Beaver Creek. Der Wikinger schuftet mit seinen Teamkollegen und will wieder einer der Top-Konkurrenten von Marcel Hirscher sein.

Bode Miller aus den USA erschreckte alle mit seinem spektakulären Abflug beim Super-G bei der Heim-WM in Vail/Beaver Creek. Sein letztes Weltcuprennen datiert vom März 2014. Es ist gut möglich, dass er sich – ähnlich wie Tina Maze – eine einjährige Auszeit nimmt oder gar zurücktritt.

Luca De Aliprandini zog sich während eines Nor-Am-Riesentorlaufs einen Kreuz- und Seitenbandriss zu. Das war im Dezember 2014. Nach langer Zeit kann er wieder mit seinen italienischen Teamkollegen ordnungsgemäß trainieren.

Manuel Feller verlor wegen Rückenproblemen fast die ganze Saison 2014/15. Im Sommer trainierte der Tiroler, seines Zeichens 2013 im kanadischen Québec Junioren-Weltmeister im Torlauf, konstant mit seinen Kollegen.

Santeri Paloniemi stammt aus Finnland und ist fast 22 Jahre alt. Unmittelbar vor Weihnachten 2014 verletzte sich der Nordeuropäer an der Hüfte. Nun kann er Entwarnung geben und befindet sich seit Mitte August mit dem Team im Training.

Jan Hudec aus Kanada verletzte sich auf der Saslong vor einem Jahr am Meniskus. Nach der Operation im Januar kann er Entwarnung geben und trainiert wieder mit seinen Kollegen im Nationalteam.

Marc Berthod aus der Schweiz verletzte sich an den Kreuzbändern im Knie, als er in Santa Caterina Valfurva Ende des letzten Jahres einen Super-G-Trainingslauf bestritt. Er stand seitdem nicht mehr auf den Skiern und war auch nicht beim Trainingslager in Chile im Einsatz.

Der Österreicher Wolfgang Hörl zog sich beim Aufwärmtraining vor dem Rennen in Agram/Zagreb zu Beginn des Jahres 2015 einen Kreuzbandriss zu. Über seine Sommertätigkeiten gibt es nur spärliche Informationen.

Tobias Stechert stürzte bei einer Trainingsfahrt auf der „Streif“ und verletzte sich am Meniskus im rechten Knie. Somit musste er die Saison 2014/15 vorzeitig beenden. Da das Knie nicht wunschgemäß heilte, verzichtete er auf das Trainingslager in Südamerika. Ende August begab sich der DSV-Athlet erneut unters Messer und muss die neue Saison komplett auslassen.

Marc Gisin aus der Schweiz stürzte beim Super-G in Kitzbühel. Das Saisonaus kam früher als erwartet, doch er ist guter Dinge. Das bezieht sich aus den Trainings in La Parva, die er mit seinen Mannschaftskollegen abspulte.

Auch Teamkollege Sandro Viletta kann wieder normal trainieren. Aufgrund eines Bandscheibenvorfalls musste der eidgenössische Olympiasieger unmittelbar vor der WM in Vail/Beaver Creek die Saison beenden.

Für Nolan Kasper aus den USA ging es Ende Januar nicht mehr weiter. Aufgrund eines Knorpelschadens musste er die Saison vorzeitig beenden. Anfang Juni legte der Skirennläufer die Krücken beiseite. Wenn alles nach Plan verläuft, wird er jedoch erst Mitte November wieder auf den Skiern stehen.

Ondřej Bank kam bei der Weltmeisterschaft in Vail/Beaver Creek zu Sturz. Er stürzte vor dem Zielsprung der Kombi-Abfahrt schwer und verlor das Bewusstsein. Bis auf Prellungen und Abschürfungen sowie einer leichten Gehirnerschütterung hatte er Glück im Unglück. Dennoch war die Saison vorzeitig beendet. Der Tscheche konnte aber alle Trainings im Sommer bestreiten.

Christof Innerhofer aus Südtirol verletzte sich während des WM-Slaloms. Die Saison war zu Ende, die Vorbereitung auf die neue Saison verlief trotz seiner Rückenleiden gut.

Frederic Berthold aus Österreich konnte auch aufgrund eines Bandscheibenvorfalls nicht mehr weitermachen. Das Sommertraining verlief jedoch nach Plan. Auch bestritt er ein paar Rennen im Rahmen des SAC-Cups zu Beginn des Septembers.

Andreas Romar aus Finnland verletzte sich bei der Abfahrt in Saalbach schwer. Nach einer sofortigen Operation konnte der Nordeuropäer wieder das Training aufnehmen. In der dritten Augustwoche stand er am Stilfser Joch wieder auf den Brettern.

Aleksander Aamodt Kilde stürzte bei der Heimabfahrt in Kvitfjell. Nachdem er den Russi-Sprung nicht stehen konnte, verletzte er sich an der Wade. Trotzdem schaut er zuversichtlich in die Zukunft und spricht von einem regulären Training mit den Kollegen innerhalb der norwegischen Ski-Nationalmannschaft.

David Poisson kam bei einem FIS-Super-G im Rahmen der nationalen Meisterschaft zu Sturz und verletzte sich am Knie. Ende August nahm er schon wieder im chilenischen Trainingslager der Franzosen teil.

Andrej Sporn aus Slowenien verletzte sich an der Achillessehne. Das Missgeschick passierte während einer FIS-Abfahrt im April 2015. Nach der Operation und der Reha-Phase verzichtete er jedoch auf den Südamerika-Trip mit seinen Teamkollegen.

Über die Verletzungen der Schweizer Patrick Küng, Beat Feuz und Mauro Caviezel haben wir in eigenen Texten schon berichtet, genauso über den Umstand, dass der verletzungsbedingte Ausfall des Schweden Mats Olsson eine Auszeit von mindestens ein Jahr mit sich bringt und dass der Mann im Dienst des Drei-Kronen-Teams erst wieder in der Saison 2016/17 ins Geschehen eingreifen wird.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it

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