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Weltmeister Ted Ligety wird auch Olympiasieger im Riesentorlauf

Missillier, Ligety, Pinturault

Missillier, Ligety, Pinturault

Sotschi –  Ted Ligety hat es geschafft. Der 29-jährige US-Amerikaner, der im Vorjahr Weltmeister im österreichischen Schladming wurde, gewann heute auch bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. In einer Zeit von 2.45,29 Minuten gewann Ligety mit einem Vorsprung von 48 bzw. 64 Hundertstelsekunden auf die beiden Franzosen Steve Missillier und Alexis Pinturault.

Ligety sagte über seine Goldfahrt wie folgt: „Es ist eine ganz tolle Goldmedaille. Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich habe mir selbst den meisten Druck gemacht. Der erste Lauf war super, ich musste im zweiten Lauf nicht ans Limit gehen. Es war da schon sehr unruhig. Die erste Goldmedaille 2006 kam fast leicht. Da war kein Druck. Vancouver war schlimm, da war ich die Nummer 1 und hatte ein schlechtes Rennen. Die letzten vier Jahre ist alles besser gegangen, ich habe gewusst, ich bin der Favorit.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Olympia Riesenslalom der Herren in Sotschi

Besonders stark war die Leistung von Missillier; denn ihm gelang die beste Laufzeit in Durchgang zwei. So katapultierte er sich noch vom zehnten Zwischenrang auf den Silberplatz. Er meinte zu seinem zweiten Rang: „Es ist unglaublich. Mein bestes Ergebnis ist Rang vier aus Sölden. Ich weiß nicht, warum es hier so gut gegangen ist. Der Schnee ist perfekt für mich, ich hatte auch das nötige Glück, habe keinen großen Fehler gemacht.“

Auch Pintu war über den Bronzeplatz mehr als erleichtert: „Ich bin glücklich! Es war sehr schwierig für mich. Ich habe gefürchtet, ich werde nur Vierter. Aber mit dem Teamkollegen da oben zu stehen ist etwas Besonderes.“

Sage und schreibe Zehn Riesenslaloms hintereinander stand ÖSV-Star Marcel Hirscher am Podium. Ausgerechnet bei den Olympischen Winterspielen findet diese beeindruckende Serie ein Ende. Mit 94 Hundertstelsekunden Rückstand auf Ligety muss sich der Salzburger mit „Blech“ zufrieden geben. Der 24-Jährige meinte: „Natürlich bin ich nicht happy, bin grantig. Positiv ist, ich habe alles riskiert und gegeben. Da kann ich mir nichts vorwerfen. Aber Vierter war ich schon vor vier Jahren. Es sind viele Sachen nicht optimal gelaufen, sonst wäre ich in den Top 3. Dass die Serie gerissen ist, ist auch schon wurscht. Das hat keinen Wert mehr heute. Drei waren heute besser, daran gibt es nichts zu rütteln. Abhaken, hilft eh nichts. Man muss es abhaken. Aber nichtsdestotrotz war es ein geiles Rennen. Der Hang ist Ted fast auf den Leib geschneidert, er hat da im zweiten Lauf fast locker runterfahren können. Wir anderen haben uns einen Zehnkampf um die Medaillen geliefert. Die Franzosen machen schon die ganze Saison einen guten Job und haben es sich verdient.“

Hinter dem enttäuschten Hirscher landete überraschenderweise Ondrej Bank (+1,00) auf Rang 5. Der Tscheche, war im ersten Lauf noch mit der hohen Nummer 28 auf Rang zwei gelegen. Im entscheidenden Moment des Finaldurchgangs drosselte er das Tempo zu sehr und war mit etwas zuviel Sicherheit unterwegs.

Hinter Bank klassierten sich zwei weitere Österreicher, nämlich Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer (+1,05) und der Tiroler Benjamin Raich (+1,06). Der Kärntner Mayer sagte zu seinem Rennen: „Mit einer Medaille habe ich nicht gerechnet. Es war alles knapp zusammen. Ich hab den oberen Teil leider etwas verbremst. Ich bin heuer nicht viele Riesentorläufe gefahren, da fehlt mir etwas das Gefühl für die spitzen Kurven. Natürlich träumt man von der Sensation, aber da muss alles zusammenpassen. Gratulation an Ted, das war eine unglaubliche Leistung, als Top-Favorit zwei solche Läufe runterzubringen.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Olympia Riesenslalom der Herren in Sotschi

Landsmann Raich sagte: „Ich habe alles gemacht. Ich habe mich gut vorbereitet, habe gut trainiert. Heute habe ich zwei gute Läufe gemacht. Der erste war nicht ganz astrein – aber vier Zehntel auf die Medaille waren nicht wirklich drinnen. Dass man ohne Medaille bleibt, geht relativ schnell. Ich war in Vancouver dabei, wo wir komplett ohne Medaille blieben.“

Hinter dem Pitztaler landete DSV-Starter Felix Neureuther (+1,30), dessen Antreten beim heutigen Riesenslalom mehr als fraglich war und in den Sternen stand. Doch sein guter achter Platz lässt hoffen auf den Torlauf. Mit der notwendigen Ruhe wird er sich auf dieses letzte alpine Rennen der Herren in Sotschi vorbereiten.

Der Franzose Thomas Fanara (+1,44) unterstrich mit Position neun das mehr als zufriedenstellende Mannschaftsergebnis der Grand Nation. Die besten Zehn wurden vom norwegischen Jungspund Henrik Kristoffersen (+1,50) abgerundet.

Fritz Dopfer, seines Zeichens zweitbester Deutscher, belegte mit einem Rückstand von 1,68 Sekunden auf Olympiasieger Ligety den zwölften Schlussrang und war sieben Hundertstelsekunden schneller als der entthronte Titelverteidiger Carlo Janka aus der Schweiz.

Bitter verlief der Finaldurchgang für den Italiener Davide Simoncelli. Zur Halbzeit lag der Azzurro noch auf Platz drei und hatte alle Chancen auf olympisches Edelmetall. Am Ende wurde er nach einer fehlerhaften Fahrt bis auf Position 17 zurückgereicht. Sein Rückstand war mit mehr als zwei Sekunden groß. Simoncelli landete direkt vor Philipp Schörghofer, dem viertbesten Österreicher.

US-Altmeister Bode Miller (+2,53) landete heute gar nur auf den 20. Rang. Die eidgenössischen Brüder Mauro und Gino Caviezel hatten mit der Entscheidung nichts zu tun und klassierten sich mit einem Rückstand von fast viereinhalb bzw. mehr als fünf Seklunden auf Ligety auf den Rängen 28 und 30.

Großes Pech hatte der deutsche Skirennläufer Stefan Luitz. Er fädelte nach zweitbester Zwischenzeit hinter Ligety ein Tor vor dem Ende des ersten Laufs ein und brach angesichts der möglicherweise im Raum stehenden Top-Zeit und Superleistung verständlicherweise in Tränen aus.

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Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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