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Wikinger Aksel Lund Svindal gewinnt auch Super-G von Lake Louise

Wikinger Aksel Lund Svindal gewinnt auch Super-G von Lake Louise

Wikinger Aksel Lund Svindal gewinnt auch Super-G von Lake Louise

Lake Louise – Heute bestritten die Speed-Herren im kanadischen Lake Louise den ersten Super-G der Saison 2015/16. Bei strahlendem Sonnenschein und blauen Himmel waren die äußeren Bedingungen perfekt. Und auch der Sieger wählte eine perfekte Linie. Es handelte sich dabei um den gestrigen Abfahrtssieger Aksel Lund Svindal aus Norwegen. Der Wikinger benötigte für seinen Erfolg eine Zeit von 1.29,30 Minuten. Dabei sagte er der Presse: „Oben war gut – aber dann ist wieder ein Fehler passiert. Unten habe ich dann volles Risiko genommen. Ich denke, ich hab da viel Tempo mitgenommen. Oben und unten waren wieder sehr gut. Es ist jedes Jahr so: Wenn man gut anfängt, dann beginnt die Diskussion über Kugeln. Nachdem ich aber letztes Jahr weg war, genieße ich einfach die Rennen.“

Zweiter wurde ÖSV-Starter Matthias Mayer (+0,35). Der Abfahrtsolympiasieger von Sotschi sagte im ORF-Interview: „Ein zweiter Platz ist natürlich immer super. So wie Aksel heute gefahren ist und wie er sich gestern präsentiert hat, fährt er zurzeit in einer eigenen Klasse. Es gibt immer was, was man verbessern kann. Auf so einer Strecke geht es vor allem darum, dass man sich reinklemmt und Gas gibt. Fehler können immer passieren, aber ich bin zufrieden.“

Offizieller FIS Endstand – Super G der Herren in Lake Louise

Peter Fill aus Südtirol, der am gestrigen Samstag in der Abfahrt Zweiter wurde, fuhr abermals aufs Podest und belegte am Ende mit einem Rückstand von 45 Hundertstelsekunden auf den Gewinner den sehr guten dritten Platz. Der Kastelruther resümierte seien Fahrt wie folgt: „Gehofft habe ich schon, dass es wieder so gut geht. Erwartet habe ich das aber nicht, weil im Training es noch nicht so gut war. Mit dem Erfolg gestern war aber schon Zuversicht da. Die Nummer habe ich auch ausnützen können.“

Den vierten Rang teilten sich der Kärntner Max Franz und der US-Amerikaner Travis Ganong (+je 0,51). Der Ultner Dominik Paris lag am Ende gerade einmal zwei Hundertstelsekunden hinter dem Duo und fuhr auf Position sechs. Auf Platz sieben klassierte sich Svindals Landsmann Kjetil Jansrud (+0,54). Die besten Zehn des heutigen Super-G’s wurden vom jungen ÖSV-Athleten Vincent Kriechmayr (+0,56), dem Franzosen Adrien Théaux (+0,79) und dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde (+0,82) komplettiert. Besonders Kilde wusste zu überzeugen und katapultierte sich mit der Startnummer 28 noch auf Position zehn.

Kjetil Jansrud: „Ein siebenter Platz ist ein siebenter Platz. Ich hoffe, wir können etwas ändern und es geht wieder besser. So ist das Leben eines Abfahrers – es geht um Kleinigkeiten bei der Abstimmung. Wenn man bei einem siebenten Platz richtig enttäuscht ist, dann ist das ein bisschen respektlos.“

Der Österreicher Hannes Reichelt (+0,88) belegte den elften Rang und reihte sich direkt vor seinem Landsmann Romed Baumann (+1,04) ein. Routinier Reichelt resümierte: „Eine große Liebe wird das nicht. Ich habe es schon einige Jahre versucht, aber es entwickelt sich nicht. Ich habe alles versucht, aber es gibt halt so Hänge, wo man sich schwer tut. Meistens ist es nur eine Kleinigkeit, die fehlt. Es kann dann oft schnell gehen – ich hoffe, das ändert sich bis Beaver Creek. Nach Lake Louise bin ich mit keinen großen Erwartungen gekommen – daher tut es auch nicht so weh, wenn man so eine Tetschn kriegt.“

Patrick Schweiger (+1,48), ebenfalls für das Team Austria  unterwegs, wurde mit der hohen Nummer 31 16. Letzterer sagte im ORF-Interview: „Mit dem Wochenende bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe, dass ich in den Top 20 bleibe – dann passt es. Die Fahrt war nicht schlecht, aber etwas zu wenig Risiko – es war mehr drin.“

Die Schweizer Sandro Viletta (+1,55) und Patrick Küng (+1,61) klassierten sich auf den Plätzen 18 und 19. DSV-Starter Josef Ferstl (20.; +1,66) kann sich über einige Weltcupzähler freuen. Hinter dem auf Position 22 fahrenden Südtiroler Christof Innerhofer (+1,77) klassierten sich die zeitgleichen ÖSV-Starter Georg Streitberger und Otmar Striedinger (+je 1,80) auf Rang 22. Der junge Eidgenosse Thomas Tumler hatte am Ende mehr als zwei Sekunden Rückstand auf Svindal und muss als gegenwärtiger 28. um Punkte zittern. Punkte gibt es keine für Werner Heel aus dem Passeier, den Österreicher Thomas Mayrpeter, den Deutschen Klaus Brandner und Tumlers Mannschaftskollegen Carlo Janka und Fernando Schmed. Alle fünf genannten schieden aus und sahen demzufolge nicht das Ziel. Beim Sturz von Thomas Mayrpeter aus Österreich stieg der Helikopter wieder gen Himmel. Hoffentlich hat er sich nicht schwer verletzt.

Aksel Lund Svindal freut sich über seinen achten Erfolg in Lake Louise. Nach seinem Doppelerfolg in Kanada fährt er mit breiter Brust nach Beaver Creek. Dort finden in der nächsten Woche die nächsten Speedrennen der Saison statt.

Offizieller FIS Endstand – Super G der Herren in Lake Louise

Aktueller Zwischenstand nach 35 Rennläufer

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Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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