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WM 2013 in Schladming: WM Plakatserie von Christian Ludwig Attersee

Bild: Slalomtanz

Bild: Slalomtanz

Jeder Weltmeisterschaft ihr Plakat. Die FIS Alpine Ski WM Schladming 2013 hat eine ganze Plakatserie – entworfen vom österreichischen Maler Christian Ludwig Attersee. Die offizielle Präsentation erfolgt im Rahmen des PR Kick Off Events in Reykjavik, Island.

Eine außergewöhnliche WM benötigt ein außergewöhnliches Plakat und so entstand die Idee, das Plakat für die FIS Alpine Ski WM Schladming 2013 von einem österreichischen, international renommierten Künstler gestalten zu lassen. Der ÖSV konnte niemand Geringeren als Christian Ludwig Attersee dafür gewinnen, der mit über 450 Einzelausstellungen in vielen Ländern Europas und der USA zu den erfolgreichsten österreichischen Malern zählt. Christian Ludwig Attersee, eigentlich Christian Ludwig (* 28. August 1940 in Pressburg) machte sich nicht nur als bildender Künstler, sondern auch als Musiker, Schriftsteller, Objektmacher, Designer, Bühnenbildner und Filmemacher einen Namen.

Attersee gilt aber vor allem als einer der bedeutendsten Vertreter der gegenständlichen Malerei Europas der letzten 40 Jahre, er ist Einzelgänger in fast allen Bereichen der bildenden Kunst.

Darüber hinaus hat der ehemals erfolgreiche Segelsportler (3-facher österreichischer Staatsmeister) einen direkten Bezug zum Sport. Er gestaltete neben Plakaten für verschiedene Weltmeisterschaften im Segeln und Fechten auch Skiplakate für den Semmering.

Für die FIS Alpine Ski WM Schladming 2013 entwarf er eine Serie aus drei Plakaten. Die Ursprungsgedanken waren neben dem direkten Bezug zum Skifahren der Umweltschutz, der regionale Bezug, sowie die mit dem Skifahren in Verbindung gesetzte Freiheit in den Bergen. Im Rahmen eines umfangreichen Entstehungsprozesses malte Attersee insgesamt acht Entwürfe. Die Auswahl fiel auf drei Entwürfe mit den Titeln „Slalomtanz“, „Steirisches Herz“ und „Freiheit im Schnee“, die Attersee wie folgt beschreibt:

„Steirisches Herz“

„Zu dem Slogan „Skifest mit Herz – für unsere Natur“ habe ich mich bemüht, Sommer und Winter in der Steiermark auf einem Bild zusammenzufassen. Sie finden also Produkte der Landwirtschaft (Kuh, Lamm, Hühner) sowie den berühmten steirischen Apfel, die Pflaume, in der Steiermark Kriecherl, genannt und das steirische Herz. Im Schnee tummeln sich auch Skifahrer. Ich glaube, mehr kann man in so ein Plakat nicht hineinpacken.“

„Freiheit im Schnee“

„Im Bild ‚Freiheit im Schnee‘ finden wir einen geigenden Schifahrer, der vom Licht der Abendsonne in das Weiß des Schnees gleitet. Im unteren Bildteil bewegt sich eine Schifahrerin in eine mit Blumen und positiven Inhalten besetzte Welt. Ihr linker Schi ist eine Art Astgabel, aus der Früchte und Blumen sprießen und so Farben in den Schnee zaubern.“

„Slalomtanz“

Das Bild mit der Brustnummerierung 1 zeigt eine dynamische Figur. Sie kann Mann oder Frau sein, gedacht als Entwurf für das offizielle WM-Plakat.

Laut Attersee sind „alle Entwürfe natürlich mit Attersee-Symbolik und -Poesie besetzt, das ist aber auch der Sinn der Sache.“

Die Entwurf der Serie geht nach der offiziellen Präsentation in Island in Druck (Plakate und Poster) und in weiterer Folge wird in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Post eine Serie von Sonderbriefmarken produziert.

Bild-Formate: je 59,50 x 42 cm
Mischtechnik (Acryl, Lack, Farbkreide und Blei) auf Karton

Biographie Christian Ludwig Attersee

Der 1940 in Pressburg/Slowakei geborene Christian Ludwig Attersee übersiedelte 1944 nach Österreich, er lebt heute in Wien und am Semmering in Niederösterreich.

Attersee verbrachte seine Jugend in Aschach bei Linz und am Attersee in Oberösterreich, er war einer der großen Segelsportler Österreichs – daher das Pseudonym Attersee.

Erste Ausstellungen ab Mitte der 60er Jahre bringen Erfolg, auch die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Künstlern wie Günter Brus, Gotthard Graubner, Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, Hermann Nitsch, Walter Pichler, Dieter Roth, Gerhard Rühm, Oswald Wiener und anderen.

Seit Attersees ersten Gegenstandserfindungen (1964-66) im Bereich der Erotik und des Alltags gilt er als eigenständiger Mitbestimmer der europäischen Pop Art.

Attersee ist der große Einzelgänger der österreichischen Kunst der 60er Jahre, Gegenpol zum Wiener Aktionismus. In der zweiten Hälfte der 70er Jahre ist Attersee die Gründerfigur der „Neuen österreichischen Malerei“.

1984 vertritt Attersee Österreich mit herausragendem Erfolg an der Biennale di Venezia.

1990 – 2009 Professor an der Universität für angewandte Kunst in Wien (für Malerei, Animationsfilm und Tapisserie).

Im Frühjahr 2002 wird in einer umfangreichen Retrospektive das Werk Attersees im Stedelijk-Museum, Amsterdam, präsentiert. 2005 wird eine große Attersee-Ausstellung mit Werken der letzten 5 Jahre im Wiener BA-CA Kunstforum gezeigt, die im Sommer 2006 in erweiterter Form von der Sammlung Würth, Künzelsau, übernommen wird.

Im Frühjahr 2005 wird an der Wiener Staatsoper das Ballett „Petruschka“ von Igor Strawinsky in einer Bühnenbildausstattung Attersees aufgeführt, im Mai 2006 am Belgrader Madlenianum das Ballett „Amadé“.

Für 6 Wochen wird im Herbst 2006 der über 70 Meter hohe Wiener Ringturm mit einer malerischen Don Giovanni-Gestaltung Attersees verhüllt.

2007: Ausstattung des 1. Liederballs des Wiener Männergesangsvereins im Kursalon Wien. Im November wird das 220 m2 große Innenraummosaik „Reichtum Erde“ in der Geologischen Bundesanstalt Wien fertig gestellt.

2008 wird Richard Strauss‘ “Salome“ in einer Inszenierung, dem Bühnenbild und Kostümen von Attersee am Theater Bremen aufgeführt.

Im Mai 1998 wird er mit dem Großen Österreichischen Staatspreis 1997 für Kunst ausgezeichnet.

Im Sommer 2004 erhält er den Lovis Corinth-Preis der Künstlergilde Esslingen / Deutschland.

September 2005 wird ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse verliehen.


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