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Zum Schluss setzt Rennopa Mario alle schachmatt – Olympia Gold für Mario Matt im Herren-Slalom

Slalom Olympiasieger Mario Matt (AUT)

Slalom Olympiasieger Mario Matt (AUT)

Sotschi – Heute wurden die letzten Medaillen in den olympischen Alpinwettbewerben vergeben. Im Herrenslalom hatte Ante Kostelić den zweiten und alles entscheidenden Durchgang gesetzt. Der Kroate ist gefürchtet für seine oft sehr extremen bis eigenwilligen Kurssetzungen.

Am besten kam der heutige Olympiasieger Mario Matt zurecht. Der 34-jährige Doppelweltmeister vom Arlberg benötigte für seine Goldfahrt in der Summe eine Zeit von 1.41,84 Minuten. Der Tiroler meinte zu seinem Erfolg: „Irgendwie habe ich es noch runtergebracht. Bei Olympia hat es ja bis jetzt nicht geklappt. Ich bin nur einmal gestartet. Es muss halt immer alles zusammenpassen. Bei Weltmeisterschaften hat es oft gut gepasst, Gottseidank auch heute. In Schladming war ich viel nervöser, da wollte ich den Sieg erzwingen. Heute habe ich mir gedacht: ich fahre einfach gut Ski und schaue, was rauskommt. Ich war schon den ganzen Jänner über schnell. Nach Schladming hat es mich schon sehr belastet, weil ich immer um den Sieg mitgefahren wäre. Dann habe ich eineinhalb Wochen Pause gemacht. Das hat sehr gut getan. Es ist eine große Erleichterung. Wenn das dann aufgeht, dass ist schon ein Wahnsinn.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Olympia Slalom der Herren in Sotschi

Matt distanzierte seinen Teamkollegen Marcel Hirscher um 28 Hundertstelsekunden auf Rang zwei. Der 24-Jährige zeigte im Schlussteil des zweiten Laufs einen bärenstarken Auftritt und fast hätte es noch für den ersten Platz gereicht. Der Salzburger meinte zu seinem Silbermedaille: „Ich habe mir nichts mehr ausgerechnet. 1,28 Sekunden ist auch für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Aber Gottseidank ist es kalt geworden, dadurch konnte ich mein Skifahren wieder zeigen. Die Kurssetzung, jeder schimpft zwar, aber mir hat das den Arsch gerettet. Da habe ich viel Zeit machen können. Ich hatte ein Grinsen, als ich den Kurs gesehen habe. Nur da kann man etwas rausholen. Dem einen geht es auf, dem anderen nicht. Wir suchen den Olympischen Champion und kein Schülerrennen!“

Dritter wurde der junge Norweger Henrik Kristoffersen (+0,83), der die zwei viertplatzierten Skirennläufer Fritz Dopfer aus Deutschland und Stefano Gross aus Italien um winzige fünf Hundertstelsekunden auf die vierte Position verwies. Der Wikinger meinte zu seinem dritten Rang: „Der erste Lauf war wirklich schlecht, das war schlechtes Skifahren. Aber mit Kostelic und diesem zweiten Lauf, das war wirklich gut. Ich hätte eigentlich gedacht, es ist nicht mehr möglich. Aber jetzt stehe ich hier mit einer Bronzemedaille. Ich bin jung, aber es ist Skifahren. Ich fahre seit 15 Jahren, ich war nicht mehr nervös, als normal.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Olympia Slalom der Herren in Sotschi

Bemerkenswert war zweifellos die Vorstellung Dopfers. So raste er im zweiten Durchgang noch vom 14. Platz auf Rang vier und schrammte ganz knapp am olympischen Podest vorbei. Sechster wurde der junge Slowake Adam Zampa, der im Finale ein sehr beherztes Rennen fuhr und mit dieser sehr guten Fahrt ein mehr als beachtliches Ergebnis erzielte. Die beiden Schweden Markus Larsson und Matthias Hargin teilten sich den siebten Platz. Das nordeuropäische Duo hatte am Ende schon 1,76 Sekunden Rückstand auf Sieger Matt. Der Wikinger Sebastian-Foss Solevåg und der kroatische Altmeister Ivica Kostelić teilten sich den neunten Platz. Beide lagen schon mehr als 2,2 Sekunden hinter Matt, dem ältesten Alpin-Olympiasieger aller Zeiten. Der Russe Alexander Khoroshilov (+2,39) zeigte als 14. sehr zur Freude seiner vielen Fans ein beachtliches Resultat und schrammte bloß um eine Zehntelsekunde an den besten 10 vorbei.

Daniel Yule aus der Schweiz kam auf Rang 17. Sein Rückstand auf den triumphierenden Arlberger betrug 2,54 Sekunden. Yules Teamkollege Ramon Zenhäusern landete drei Ränge dahinter auf Platz 20.

Im zweiten Lauf schieden viele Athleten, darunter auch einige prominente Gesichter aus. Namentlich können wir hierbei etwa den Schweden André Myhrer, den Deutschen Felix Neureuther, den US-Amerikaner Ted Ligety, die Franzosen Alexis Pinturault und Jean-Baptiste Grange, Giuliano Razzoli, den entthronten Olympiasieger aus Italien, den japanischen Draufgänger Naoki Yuasa und den Südtiroler Manfred Mölgg nennen. Auch der Deutsche Stefan Luitz, seines Zeichens der große Unglücksrabe im Riesentorlauf, sah nicht das Ziel des letzten olympischen Alpinwettbewerbs 2014.

Offizieller FIS ENDSTAND: Olympia Slalom der Herren in Sotschi

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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