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20.12.1992 – 20.12.2012: Vor 20 Jahren starb Peter Wirnsberger II

Vor 20 Jahren starb Peter Wirnsberger II

Vor 20 Jahren starb Peter Wirnsberger II

Altenmarkt-Zauchensee – Die Zäune stehen noch da, als stumme Zeugen, als in den Nachmittagsstunden des 20. Dezember 1992 die österreichischen Sportredaktionen die Nachricht vermeldeten, dass mit Peter Wirnsberger II ein junges Talent an den Folgen eines schier harmlosen Sturzes vor den Augen seiner Freundin gestorben war.
Ein Blick zuerst in die kurze Karriere des am 20. September 1968 in Rennweg am Katschberg geborenen Peter Wirnsberger, der mit dem erfolgreichen Peter Wirnsberger nicht verwandt war, und daher von den Medien Peter Wirnsberger II genannt wurde. Nach dem Besuch der Skihandelsschule Schladming schaffte es der Kärntner in den Kader des ÖSV. Mit zwölf Jahren gewann er die Schülermeisterschaften im Riesentorlauf. Dennoch galt seine Liebe dem Allrounder-Dasein, gute Platzierungen in der Kombination standen auf der Tagesordnung. 1986, fast 18-Jährig, ließ er bei der Heim-Juniorenweltmeisterschaft in Bad Kleinkirchheim sein großes Talent aufblitzen. Er belegte in der Kombination, im Torlauf, der Abfahrt und im Riesentorlauf die Ränge eins, drei, vier und fünf. Die Siege bei der Jugendmeisterschaft im Torlauf und in der Kombination rundeten das wohl erfolgreichste Jahr des aufstrebenden Talents ab.
Nach einem Kreuzbandriss 1987 konnte er an der darauffolgenden Saison an keinem Rennen teilnehmen. Somit fuhr er ab 1988 vermehrt im Europacup, aber auch im Weltcup kam der Athlet, dessen Heimatverein der SC Rennweg war, zu sporadischen Einsätzen. Bei der Kombination von St. Anton am Arlberg gewann er fast auf den Tag genau vier Jahr vor seinem tragischen Tod den achten Platz im Weltcup. Bedingt durch dieses gute Ergebnis fuhr von nun an im Weltcup und erreichte in der Saison 1989/90 den siebten Platz in der Kombination, sein bestes Resultat. Überdies siegte er im gleichen Jahr in der Super-G-Wertung im Europacup.
1992 schien der junge Skirennläufer endgültig in der erweiterten Weltspitze angekommen zu sein. Ein guter 15. Platz bei der Abfahrt auf der „Streif“ und ein zwölfter Rang bei der Kombination in Wengen sind die letzten Resultate, die sein vielversprechendes Talent bestätigten. Noch im gleichen Jahr gewann er die österreichische Super-G-Meisterschaft in Hochgurgl vor Mario Reiter. Am 20. Dezember 1992 siegte er bei den Salzburger Landesmeisterschaften und wollte kurz vor der Siegerehrung noch einmal den Hang hinunterfahren. Dabei lauerte der Tod auf ihn. Beim freien Skifahren prallte er gegen einen Holzzaun. Er stürzte dabei so unglücklich, so dass er wenig später seinen Verletzungen erlag. Er stand im 25. Lebensjahr.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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