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30 Jahre Europacup Obereggen – Jubiläumsrennen am Mittwoch auf der „Oberholz“ Piste

© Kraft Foods / Manuel Feller gewann 2012 auf der "Oberholz" Piste in Obereggen

© Kraft Foods / Manuel Feller gewann 2012 auf der "Oberholz" Piste in Obereggen

Am Mittwoch, 18.12.2013 findet auf der „Oberholz“ Piste ein bestens besetzter Europacup-Slalom der Herren statt. Der 1. Durchgang wird um 10.00 Uhr gestartet, der Finaldurchgang soll um 13.00 Uhr über die Bühne gehen.

Der Rennleiter hieß Bruno Fusmini, als der Deutsche Egon Hirt 1983 – vor exakt 30 Jahren – das allererste Europacuprennen in Obereggen gewann. Was folgte, ist rückblickend eine einzige Erfolgsgeschichte. Obereggen hat sich als Heimat des traditions- und prestigereichsten Europacuprennens überhaupt international einen Namen gemacht – und als zuverlässiger Veranstalter, denn in 30 Jahren fiel das Rennen nur zwei Mal aus, das letzte Mal vor nunmehr 13 Jahren. Eine solche Serie sucht im Welt- und Europacup Ihresgleichen.

Der Blick auf die Podestplätze der vergangenen 30 Jahre lässt erahnen, welch ausgezeichnetes Teilnehmerfeld Obereggen alljährlich anlockt. Es kommt nicht von ungefähr, dass der Europacup von Obereggen als „halber Weltcup“ und als „Kitzbühel des Europacups“ betitelt wird.

Der Rennkalender im Dezember weckt Hoffnungen, dass das Teilnehmerfeld heuer ähnlich hochkarätig sein wird. Obereggen liegt für die Spezialisten wieder ideal im Kalender. Nach dem Weltcupslalom in Val D’Isere (15. Dezember) dürften gar einige Weltcupathleten auf dem Weg zum prestigeträchtigen Weltcupriesentorlauf in Alta Badia (22. Dezember) Halt in Obereggen (18. Dezember) machen, um zu Beginn der Rennsaison beim weitum bekannten Europacupslalom auf der Oberholzpiste Wettkampfpraxis für die nächsten Herausforderungen im Weltcup zu sammeln. Dies auch deshalb, weil die Weltcupslaloms zu Beginn der Saison – wie eigentlich immer – spärlich gesät sind. Vor Val d’Isere bietet sich den Slalomspezialisten nur Levi (17. November), danach geht es erst wieder Anfang Jänner in Zagreb weiter. Und im Europacup sind Anfang Dezember zwei Slaloms in Norwegen und Schweden angesetzt, während sich die Slaloms von St. Vigil in Enneberg und Pozza di Fassa mit dem Weltcup in Val d’Isere überschneiden.

Es wird also sein wie immer in den vergangenen Jahren: Während die Spezialisten der schnellen Disziplinen am 18. Dezember zum ersten Training für die Weltcupabfahrt in Gröden antreten, werden viele Slalomstars beim ältesten Europacup der Welt in Obereggen am Start sein. Ein bisschen Aberglaube dürfte dann vielleicht auch im Spiel sein, denn sehr oft in den 30 Jahren war für Athleten ein gutes Ergebnis in Obereggen der Anfang einer ausgezeichneten Weltcupsaison. Die eklatantesten Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit: Giuliano Razzoli kürte sich wenige Wochen nach seinem Obereggen-Triumph von 2009 zum Olympiasieger, der Zweitplatzierte von 2008 Manfred Pranger fuhr wenige Wochen danach zum Weltmeistertitel, der Sieger von 2008 und Zweitplatzierte von 2009 Reinfried Herbst wurde 2010 Slalomweltcupsieger und der Obereggen-Seriensieger Andre Myhrer (Sieger 2004, 2005, 2007, 2010) holte sich 2012 den Slalom-Weltcup.

Die großen Namen in Obereggen

Zahlreiche Weltmeister, Olympiasieger und Weltcupsieger haben beim Europacup in Obereggen bereits auf dem Podest gestanden, seit 1983 das erste Rennen stattfand: zum Beispiel der amtierende Weltcup-Gesamtsieger und Slalom-Weltmeister Marcel Hirscher (Dritter 2007), zum Beispiel der amtierende Riesentorlauf-Weltmeister Ted Ligety (Zweiter 2004), zum Beispiel der amtierende Olympiasieger Giuliano Razzoli (Sieger 2009), aber auch der Slalomweltcupsieger 2009/10 Reinfried Herbst, der Slalomweltmeister von 2008 Manfred Pranger, Alberto Tomba, Benjamin Raich, Stephan Eberharter, Mario Matt, Kristian Ghedina, Luc Alphand, Tomas Fogdoe, Rudi Nierlich, Armin Bittner, Peter Müller. Als der Deutsche Egon Hirt 1983 den allerersten Obereggener Europacup gewann, konnte er nicht ahnen, welch prestigereiche Namen im nachfolgen würden.

Obereggen beheimatet nicht nur einen der prestigereichsten Europacups der Welt, sondern auch den traditionsreichsten. Seit jeher lockt Obereggen im Dezember ein hochkarätiges Teilnehmerfeld an, was zum einen auf den günstigen Termin zu Beginn der Saison zurückzuführen ist, zum anderen auf den guten Ruf der Organisatoren – der SC Rosengarten, der SC Eggen, die Skischule Obereggen und die Obereggen AG leisten Jahr für Jahr ganze Arbeit. Bezeichnend ist, dass die Europacuprennen seit 1983 nur zwei Mal – 1994 und 2000 – ausfallen mussten.

Ansonsten gelang es trotz des frühen Dezembertermins immer, die Rennen durchzuführen – selbst dann, wenn andere Veranstalter dem Schneemangel Tribut zollen mussten.

Eng verbunden ist der Europacup von Obereggen mit zwei Namen: Bruno Fusmini und Siegfried Gallmetzer. Von 1983 bis 1999 war Mitbegründer Bruno Fusmini Rennleiter, seither ist Siegfried Gallmetzer Rennleiter und Präsident des Organisationskomitees in Personalunion.

Gewidmet ist der Europacup in Obereggen seit seiner Geburt den beiden Eggentaler Brüdern KARL UND PETER PICHLER, die beide für den Skisport lebten und beide auf tragische Weise ums Leben kamen, als sie wieder einmal für „ihren“ Sport unterwegs waren – Peter 1977 bei einem Lawinenunglück am Jochgrimm, Karl 1982 bei einem Verkehrsunfall in Neuseeland, wo er sich als Trainer der italienischen Nationalmannschaft aufhielt.

Das war 2012

Einen Hundertstelkrimi entschied im Dezember 2012 bei traumhaftem Winterwetter der 20-jährige Österreicher Manuel Feller gegen den 26-jährigen Trentiner Stefano Gross für sich. Nach zwei Durchgängen lag Feller vier Hundertstelsekunden vor Gross und durfte sich als Überraschungssieger feiern lassen. Feller sicherte sich übrigens in der Folge mit weiteren Topleistungen den dritten Rang in der Europacup-Slalomwertung und damit einen fixen Startplatz für die Weltcupsaison 2013/14.

Mit einem Sieg von Feller hatte in Obereggen niemand gerechnet, denn das Teilnehmerfeld war – wie gewohnt – gespickt mit zahlreichen Weltcupstars. Nach dem ersten Durchgang hatte Ex-Weltmeister Mario Matt geführt, der seine Sieghoffnungen nach einem groben Schnitzer kurz vor dem Ziel begraben musste und auf Rang 13 zurückfiel. Der französische Weltmeister Jean-Baptiste Grange schied in seinem Comeback-Rennen nach dem Kreuzbandriss bereits im ersten Durchgang aus, und Slalom-Kaliber wie Ex-Weltmeister Manfred Pranger, Europacupsieger Victor Muffat Jeandet, Mattias Hargin und Markus Larsson konnten Feller an jenem Tag ebenfalls nicht Paroli bieten.

Eine Talentprobe lieferte der 20-jährige Schweizer Ramon Zenhäusern ab, der mit Startnummer 51 (!) auf Rang 6 landete. Zenhäusner war gleichzeitig der Beweis für die neuerlich hervorragende Pistenarbeit der Obereggener. Tatsächlich war Europacup-Koordinator Markus Waldner schon am Vorabend des Rennens voll des Lobes gewesen: „Es herrschen grandiose Verhältnisse, die Organisatoren und die Pistenarbeiter haben wieder exzellente Arbeit geleistet. Aber das bin ich von Obereggen eh gewohnt.“

„Luxusvorläufer“ waren die Weltcupathleten Patrick Thaler und Christian Deville. Einmal mehr wurde Obereggen dem Ruf gerecht, ein „besonderer“ Europacup zu sein.

PROGRAMM Oberholz Race

Dienstag, den 17. Dezember 2013 bis 19.00 Uhr Ankunft der Athleten in Obereggen
19.00 Uhr: Mannschaftsführersitzung im “Platzl”

Mittwoch, den 18. Dezember 2013

08.30 – 09.00 Uhr Besichtigung der “Oberholz” Piste
Europacup Herren Slalom auf der “Oberholz” Piste
1. Durchgang:       10.00 Uhr
2. Durchgang:  ca. 13.00 Uhr
Rennende Siegerehrung an der Talstation
16.00 Uhr: Übergabe der Ergebnislisten

DIE RENNPISTE OBERHOLZ

Europacup Höhe Start: 1968 m
Höhe Ziel: 1795 m
Höhendifferenz: 173 m
Streckenlänge: 512 m
Max. Neigung: 47 %
Min. Neigung: 25 %
Mittlere Neigung: 35 %

Quelle: www.obereggen.com/europacup/  

 

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