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30. Todestag: ÖSV-Legende Rudi Nierlich bleibt unvergessen

ÖSV-Legende Rudi Nierlich bleibt unvergessen (Foto: privat)

ÖSV-Legende Rudi Nierlich bleibt unvergessen (Foto: privat)

St. Wolfgang im Salzkammergut – Am heutigen 18. Mai vor 30 Jahren musste der österreichische Skirennläufer Rudolf „Rudi“ Nierlich bei einem fürchterlichen Autounfall sein Leben lassen. Der dreifache Weltmeister kam von der Straße ab und donnerte gegen eine Hauswand. Für den damals 25-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Blicken wir zurück in seine kurze, aber erfolgreiche Karriere. Bei der Heim-Weltmeisterschaft in Saalbach-Hinterglemm, wenige Monate vor seinem tragischen Tod, gewann er die Goldmedaille im Riesenslalom. Zig rot-weiß-rote Fahnen wehten im Zielraum; der Oberösterreicher vergoss bei der Siegerehrung die eine oder andere Träne. Trotzdem war er sehr ruhig, fast schon introvertiert.

Zwei Jahre zuvor, im Jahr 1989, war Nierlich in Vail im Slalom und im Riesentorlauf erfolgreich. „Wenn’s laft – dann laft’s“ (Wenn es läuft – dann läuft es!) war der Lieblingsspruch des Sympathieträgers im Team Austria, der ansonsten wortkarg war und lieber mit Leistungen überzeugen wollte.

Innerhalb des Teams galt Nierlich als sehr gesellig und beliebt. Alberto Tomba, Italiens Ski-Ikone Nummer 1, hatte Tränen in den Augen, als Rudi Nierlich zu Grabe getragen wurde. Der azurblaue Edeltechniker gab später zu Protokoll, dass er, wenn der Österreicher nicht allzu früh gestorben wäre, nie so viel Ski Weltcup Siege eingefahren hätte.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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