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Abfahrtssieg und kleine Kristallkugel für Jansrud in Méribel

Abfahrtssieg und kleine Kristallkugel für Jansrud in Méribel

Abfahrtssieg und kleine Kristallkugel für Jansrud in Méribel

Méribel – Am heutigen Dienstagmorgen fand im französischen Méribel die letzte Abfahrt der Herren und damit einhergehend der Auftakt zur letzten Skiweltcupwoche 2014/15 statt. Dabei siegte der Norweger Kjetil Jansrud in einer Zeit von 1.40,86 Minuten. Der fast 30-Jährige diktierte der Presse in den Block: „Ich habe nicht gewusst, wie das Rennen steht. Mein Trainer hat nichts gesagt, er war sehr ernst. Ich war überzeugt, dass Hannes sehr schnell war. Ich habe gewusst: Wenn ich im Ziel vorne bin, dann habe ich die Kugel. Es war heute sicher eines der Rennen dieser Saison mit dem meisten Druck. Wir haben am Start gehört, dass es sehr weich ist – das passt meiner Fahrweise sehr gut. Daher hat es vielleicht leicht ausgeschaut – aber im Kopf war es schwer. Der Abfahrts-Weltcup bedeutet mir sehr viel. Das bedeutet, dass man der Schnellste über die ganze Saison war. Ich bin der zweite Norweger, der beide kleinen Kugeln in Abfahrt und Super-G in einer Saison holt. Ich habe im Vorfeld gesagt: Mit zwei Siegen in Abfahrt und Super G und einem sehr guten Riesentorlauf ist etwas möglich. Jetzt habe ich mal den 100-er – zum Glück ist es spannend.“

Der Wikinger sicherte sich dadurch nach einem turbulenten Saisonverlauf in buchstäblich letzter Sekunde die kleine Kristallkugel. Zweiter wurde bei seinem allerletzten Abfahrtsrennen im Weltcup der eidgenössische Routinier Didier Défago (+0,24), der beim gestrigen Trainingslauf noch einmal auftrumpfen konnte.

Platz drei ging an Georg Streitberger (+0,31) aus Österreich. Er meinte im ORF-Interview: „Heuer schaut es so, als ob ich mich seit Kitzbühel erfangen habe. So richtig runtergebracht habe ich es bisher aber nie. Heute bin ich schon stolz auf mich. Es ist schon sehr weich, unten dann auch auf gefirnt. Da habe ich mich eigentlich immer schwer getan.“

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Méribel – Weltcupfinale

Abseits des Podiums landeten Steven Nyman (+0,59) aus den USA und Hausherr Guillermo Fayed (+0,70) auf den Rängen vier und fünf. Letzterer verdrängte Matthias Mayer aus Österreich und Dominik Paris aus Südtirol noch von der dritten Position in der Disziplinenwertung. Sechster der heutigen Abfahrt wurde Max Franz (+0,71) aus Österreich.

Im Hundertstelsekunden-Takt ging es auf den Plätzen sieben bis neun zur Sache. Weltmeister Patrick Küng (+0,74) aus der Schweiz landete vor dem US-Amerikaner Marco Sullivan (+0,75) und Teamkollege Beat Feuz (+0,76). Dabei schaffte Küng das seltene Kunststück, als Weltmeister auf keinem Weltcup-Podest in diesem Winter geklettert zu sein. Auf Rang zehn landete ein sichtlich enttäuschter Hannes Reichelt (+0,80), der besonders in der zweiten Jahreshälfte in der Abfahrt zu überzeugen wusste.

Reichelt, seines Zeichens amtierender Super-G-Weltmeister erzählte im ORF-Interview: „Im oberen Teil kann ich es ein bisserl erklären. Da war die 16 vielleicht kein Vorteil – denn wenn da Rutscher sind, dann schmieren die Skier mehr, als wenn es glasig ist. Unten wäre es aber ein Vorteil – aber da habe ich es verbockt. Wenn man nimmt, was im Jänner 2014 passiert ist, dann ist diese Saison ein Wahnsinn. Da muss ich dankbar sein. Letztes Jahr Zweiter in der Abfahrts-Wertung, heuer wieder. Also ich kann‘s – aber jedes Mal ist da so ein ‚Norweger‘! Kjetil ist das heute echt eiskalt heimgefahren.“

Reichelts Teamkollegen Romed Baumann (+0,87), Klaus Kröll (+1,08) und Matthias Mayer (+1,12) belegten die Positionen zwölf bis 14. Keine Punkte gab es für Carlo Janka (+1,15) aus der Schweiz, die Südtiroler Peter Fill (17.; +1,16) Werner Heel (21.; +1,72), Domme Paris (22.; +1,87) und die jungen, rot-weiß-roten Speedspezialisten Oti Striedinger (18:, +1,57) und Vincent Kriechmayr (19.; +1,64).

Mit seinem heutigen Sieg und dem Gewinn der zweiten Kristallkugel rückt Jansrud im Gesamtweltcup bis auf 64 Zähler an den heute pausierenden Österreicher Marcel Hirscher heran. Legt er im morgigen Super-G noch einmal zu, wird der Kampf um die große Kristallkugel wohl erst in den letzten beiden, den technischen Disziplinen entschieden. Das wäre dann im wahrsten Sinne des Wortes ein spannendes Finale und Werbung für den Skirennsport pur.

 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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