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Adelboden und Wengen trotzen den schlechten Wetterbedingungen

Noch wartet viel Arbeit auf das OK in Adelboden

Noch wartet viel Arbeit auf das OK in Adelboden

Adelboden/Wengen – Lange war es trocken, nun besinnt sich möglicherweise Frau Holle doch zum Guten. Und trotzdem bereitet das Wetter den Organisatoren in den Weltcupstandorten Adelboden und Wengen etwas Kopfzerbrechen.

Sowohl in Adelboden als auch in Wengen kann gefahren werden. Das ist schon einmal – bedingt durch das grüne Licht der FIS – mehr als positiv. Der einzige Wehmutstropfen ist, dass man wahrscheinlich in beiden Orten nicht auf der Originalstrecke fahren kann.

Am Chuenisbärgli, dem schweren Hang in Adelboden, hat man sich auf ein etwaiges Szenario vorbereitet und schon mächtig Kunstschnee hergestellt. Trotzdem ist es eine brutale Herausforderung die das OK-Adelboden und sein Rennleiter Hans Pieren zu meistern haben. Die Voraussetzungen für ein Weltcuprennen könnten schlechter fast nicht sein.

FIS-Alpindirektor Markus Waldner betont, dass vor allem in der Breite noch viel Schnee fehlt. Jedoch steht eine Absage für ihn nicht im Raum. „Wir können nicht von ganz oben starten, weil am ‚Original Start‘ einfach zu wenig Schnee liegt. Darum gehen wir gleich runter auf den Reservestart. Vor allem im Mittelstück braucht es noch mehr Schnee um die Sicherheit zu gewährleiten. Unten im Slalomhang haben wir von der Quantität her eigentlich genug Schnee, nur müssen wir diesen von der Qualität hart machen. Dies wird die große Herausforderung. Wir werden das beste dafür geben, dass wir ein gutes und faires Rennen haben. Es gibt hier keinen Plan B und Plan A heißt wir müssen hier fahren.“

Und wie sieht es am Lauberhorn in Wengen aus? Nicht der obere Streckenabschnitt, sondern das Ende könnte hier ein Problem darstellen. Die Schwierigkeiten liegen im unteren Streckendrittel. Wichtig wären hier kalte Temperaturen um die Voraussetzung für die Kunstschnee-Produktion zu gewährleisten.

Sollte dies nicht der Fall sein kommen alternativ Szenarien zum Tragen. Man könnte die Zeit oberhalb des Zieles stoppen und der Slalom kann zur Not auch auf der Abfahrtsstrecke gefahren werden. Das Ziel-S könnte dadurch dem Schneemangel zum Opfer fallen.

Der Wengener Rennleiter Urs Näpflin stellte aber klar: „Der Zielbereich bleibt wo er ist. Aber es kann sein, dass wir die Zeitmessung nach oben verlegen müssen.“

Eine gute Sache hat das Ganze allemal. Die längste Abfahrt der Welt hätte somit in diesem Winter den längsten Zielauslauf der Welt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.srf.ch

 

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