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Aksel Lund Svindal gewinnt Super G in Lake Louise

Aksel Lund Svindal gewinnt Super G in Lake Louise

Aksel Lund Svindal gewinnt Super G in Lake Louise

Svindal in Lake Louise das Maß aller Dinge, keine Chance für Konkurrenz

Lake Louise – 24 Stunden nach seinem Sieg in der Spezialabfahrt gewann der Norweger Aksel Lund Svindal auch im Super-G. Beim heutigen Rennen siegte er in einer Gesamtzeit von 1.34:96 Minuten und holte schon wie gestern die entscheidende Zeit im zweiten Abschnitt heraus. Dort düpierte er einmal mehr seine Konkurrenten und legte den Grundstein zum Sieg. Somit kürte sich der Wikinger zum König von Lake Louise.

Offizieller FIS Endstand: Super G der Herren in Lake Louise

Aksel Svindal: „Einfach ist es nie, ich war schon ein bisschen überrascht. Es war aber eine sehr gute Fahrt, Vollgas und kein Fehler. Ich war im Training im Sommer immer schnell und habe das Gottseidank auch im Rennen umgesetzt. Der Gesatweltcup ist jedes Jahr ein Thema. Ich habe aber gesehen, dass Ted gut in Form ist, auch Marcel. Es geht nicht jedes Rennen so gut wie hier.“

Auf den Plätzen zwei und drei rangieren der Franzose Adrien Theaux (+0,85) und der Österreicher Joachim Puchner (+0,90). Letzterer ging in allen Bereichen ans Limit und wurde dafür entsprechend belohnt.

Joachim Puchner: „Ich bin heute in allen Bereichen am Limit gefahren. Es war keine hundertprozentige Fahrt aber ich bin schon zufrieden. Mit kleinen Fehlern auf das Podest fahren, was will man mehr?“

Mit dem kleinstmöglichsten Rückstand von einer Hundertstelsekunde auf Puchner belegte der US-Amerikaner Ted Ligety den vierten Platz. Ein kräftiges Lebenszeichen gab der Südtiroler Werner Heel (+1,20) von sich. Der Athlet aus Walten im Passeiertal riskierte in den Fallaway einen Tick zu viel. Folglich verschlug es ihm die Skier und er kam von der Ideallinie ab. Dennoch kann er mit dem fünften Platz zufrieden sein.

Zweitbester ÖSV-Starter war Matthias Mayer auf Platz sechs. Ihm fehlten neun Hundertstelsekunden auf Heel und knappe drei Zehntel auf das Podium. Hinter dem Finnen Andreas Romar (+1,22) belegte ÖSV-Athlet Max Franz den achten Platz (+1,23), der Glück im Unglück hatte. Bei der Anfahrt auf den Fallaway rutschte der Neffe von Werner Franz beinahe am Innenski weg und konnte mit Müh und Not einen Sturz verhindern. Der achte Platz jedoch ist ein Beweis für seine sehr gute Form.

Matthias Mayer: „Lake Louise liegt mir. Der  achten Rang im letzten Jahr hat natürlich auch Selbstvertrauen gegeben. Ich hab mir keine Ziele gesetzt: Im Sommer habe ich nicht mal gedacht, dass ich heute dastehen kann.“

Die Schweizer hatten auch heute keinen so guten Tag. Lediglich Patrick Küng (+ 1,31) konnte die Kastanien aus dem Feuer holen und belegte den zehnten Rang. Zweitbester Südtiroler war der Kastelruther „Spatz“ Peter Fill, der einen guten zwölften Platz (+1,36) herausfuhr.

Der Steirer Klaus Kröll, seines Zeichen Gesamtsieger in der Abfahrtsspezialwertung des Vorjahrs, belegte den 14. Platz (+1,41). Auf Platz 16 kam Georg Streitberger (+1,45), der mit einem Fehler in der letzten Kurve einige Zehntel verlor und einen Top-Ten-Platz vergab. ÖSV-Teamkollege Hannes Reichelt (+1,82) kam unmittelbar vor Teamkollege Romed Baumann (22., +1,83) und dem Weltmeister von Garmisch, Christof Innerhofer (23., +1,84) aus Südtirol auf Platz 21.

Weit abgeschlagen klassierten sich das Schweizer Quintett Sandro Viletta, Silvan Zurbriggen, Didier Defago, Carlo Janka und Tobias Grünefelder. Die fünf klassierten sich noch vor den beiden Österreichern Florian Scheiber und Benjamin Raich. Der Pitztaler versäumte die Einfahrt in den Zielhang und erwischte überdies den Steilhang auch nicht gerade optimal. DSV-Athlet Stephan Keppler konnte nicht in die Fußstapfen seines Teamkollegen Tobias Stechert von gestern treten und stellte zwei Mal quer. Überdies wurde die Sicht schlechter und der Rückstand deutlicher.

Alles in allem ist der Norweger Aksel Lund Svindal der Star des Wochenendes. Wie ein Athlet von einem anderen Stern deklassierte er die Konkurrenz. Ein Zahlenspiel zum Schluss: Der Wikinger verwies den heutigen Zweitplatzierten, den Franzosen Theaux mit sage und schreibe 85 Hundertstelsekunden auf Rang zwei. Und wiederum 85 Hundertstelsekunden hinter dem Franzosen liegt man fast schon auf Platz zwanzig. Das spricht zum einen für die optimale Fahrt von Svindal, zum anderen aber auch für die Geschlossenheit des Feldes hinter dem Norweger.

Offizieller FIS Endstand: Super G der Herren in Lake Louise

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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