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Aksel Lund Svindal krönt sich zum Saslong-Abfahrtskönig 2017

Aksel Lund Svindal krönt sich zum Saslong-Abfahrtskönig 2017

Aksel Lund Svindal krönt sich zum Saslong-Abfahrtskönig 2017

St. Christina – Der Norweger Aksel Lund Svindal gewann am heutigen Samstag die traditionelle Abfahrt auf der Saslong. Der Wikinger gewann in einer Zeit von 1.57,00 Sekunden vor seinem Landsmann Kjetil Jansrud (+0,59) und dem ÖSV-Athleten Max Franz (+0,85), der noch im Vorjahr von der obersten Stufe des Podests in die Menge grüßte.

Svindal gelang mit der Glücksnummer 13 eine sehr gute Fahrt. Der strahlende Norweger, der sein 34. Weltcuprennen gewann, sagte im ORF-Interview: „Ich bin die Knieprobleme mittlerweile gewöhnt, aber nach Beaver Creek ist es wieder schlimmer geworden. Ich habe Erfahrung, und ich habe mir hier gedacht, dass ich die schlimmen Trainings vergesse. Es hat funktioniert!“

Und Franz betonte: „Wie wir wissen, kann hier einiges passieren. Ich bin gespannt, ich hoffe es geht sich aus. Und ich habe oben zu viel verloren.“

Auf Position vier schwang der erstaunlich couragiert fahrende Schweizer Gilles Roulin (+1,00) ab. Der Südtiroler Christof Innerhofer (+1,14) beendete als Fünfter seinen Saslong-Fluch und war um zwei Hundertstelsekunden schneller als das zeitgleiche Duo Romed Baumann aus Österreich und Dominik Paris aus dem Ultental. Der Eidgenosse Beat Feuz (+1,17) belegte den achten Platz.

Die besten Zehn wurden vom US-Amerikaner Jared Goldberg (+1,18) und Feuz‘ Swiss-Ski-Kollegen Mauro Caviezel (+1,22) komplettiert. Das DSV-Quartett Andreas Sander (+1,31), Thomas Dreßen (+1,31), Josef Ferstl (+1,41) und Manuel Schmid (+1,60) zeigte eine mehr als zufriedenstellende Leistung und wurde am Ende mit den Rängen zwölf, 13, 14 und 16 belohnt.

Unter Wert geschlagen wurden die ÖSV-Starter Matthias Mayer (+1,62) und Vincent Kriechmayr (+1,74), die nicht unter die besten 15 kamen. Der Südtiroler Werner Heel, der in den Trainingsfahrten positiv überraschte, wurde 22. Er riss 1,99 Sekunden auf den triumphierenden Norweger auf. Auch der routinierte Salzburger Hannes Reichelt, mit der Nummer 1 als Erster ins Rennen gegangen war, hatte mit einem Rückstand von über zwei Sekunden auf Sieger Svindal nicht den Hauch einer Chance. Der Salzburger beendete das Rennen auf Platz 24 und teilte diese Position ex aequo mit seinem Freund Otmar Striedinger.

Olympiasieger Mayer resümierte trocken: „Ich bin schlecht gesprungen, die Strecke heute war extrem schnell. Morgen werde ich den Riesenslalom nicht fahren, wohl aber am Montag den Parallelbewerb.“

Die nächste Abfahrt der Herren steht in Bormio kurz nach Weihnachten auf dem Programm. Für die mutigen und schnellen Athleten wird es eine gute Möglichkeit sein, auf der eisigen Stelvio die zu viel genaschten Kekse gut zu verbrennen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Gröden / Val Gardena

 

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