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Aksel Lund Svindal schnappt sich in der „Höhle des Löwen“ Abfahrtsgold

Aksel Lund Svindal (NOR)

Aksel Lund Svindal (NOR)

Aksel Lund Svindal ist Abfahrtsweltmeister 2013. Der Norweger setzte sich in der Königsdisziplin, auf der Planai in Schladming, in einer Zeit von 2:01.32 Minuten vor dem Südtiroler Dominik Paris (+ 0.46) und dem Franzosen David Poisson (+ 0.97) durch. Damit konnte sich Svindal über seinen 5. Weltmeistertitel freuen, zum zweiten Mal nach der WM 2007 in der Abfahrt.

Aksel Lund Svindal: „Ich habe gewusst, ich könnte es nicht besser machen. Es waren sehr schwere Bedingungen. Im Ziel war ich körperlich fertig, aber im Kopf eigentlich noch viel mehr. Der Super G war mit Bronze schon gut, aber es hat mich auch ein bisschen geärgert. Ich hab mir gesagt: Hier ist so super Stimmung. Mit Bestzeit ins Ziel zu kommen, ist unglaublich.“

Dominik Paris: „Ich hab eine gute Fahrt gemacht, hab probiert, da mitzuhalten. Das ist mir anscheinend gelungen. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich das schaffen kann. Ich hab oben ein bisserl gemütlicher gemacht, um Kraft zu sparen für unten. Das ist mir scheinbar gut gelungen. Es ist ein geiles Jahr. Wir haben hart gearbeitet, dass ich ein guter Skifahrer werde.“

David Poisson: „Ich bin wirklich stolz auf meinen Lauf. Es war ein guter Lauf, es war schnell. Ich bin an meine Grenzen gegangen. Dieser Lauf war hart. Oben ist es nicht so steil, aber viele Sprünge und anstrengend für den Körper und dann kommst du erst zu diesem steilen Zielhang. Jeder hier hat gesagt, dass wir Franzosen ein starkes Team im Speedbereich haben. Die Woche hat mit der Silbernen für De Tessieres schon sehr gut begonnen und wir haben gesagt, wir schauen, was noch kommt.“

Offizieller FIS Endstand: WM Abfahrt 2013 in Schladming   

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Strahlte gestern bei der Kombi Goldmedaille von Maria Höfl-Riesch noch die Sonne über der Planai waren es heute bewölkt und schneite leicht.

Für die ÖSV Rennläufer und die vielen einheimischen Zuschauer gab es keinen Grund zum Feiern. Während sich Klaus Kröll (+ 1.35) bei seiner Heim WM mit dem 4. Platz anfreunden musste, schied Österreichs zweiter Medaillenanwärter Hannes Reichelt aus. Max Franz hatte sich schon am frühen Morgen, beim „Kurztraining“ eine Knieverletzung zugezogen und konnte im Rennen auf Grund der Verletzung nicht sein Potenzial abrufen. Matthias Mayer (13. – + 1.95) konnte sich trotz einer ansprechenden Fahrt nicht unter den Top 10 platzieren.

Klaus Kröll: „Die Enttäuschung ist da. Vierter will man da nicht werden. Ich hab mir brutal schwer getan, es war die Sicht so schlecht. Du hast die ganzen Bodenwellen voll mitgekriegt, es war einfach kein flüssiger Lauf. Ich hab die erste Kruve verhaut, danach wollte ich alles probieren. Das war wohl nicht richtig. Ich hab das unterschätzt, man musste eigentlich nur sauber runterfahren. Unten ist mir dann die Kraft ausgegangen, das muss ich ehrlich sagen. Im ersten Moment habe ich gar nicht geglaubt, dass ich wirklich Vierter bin.“

Hannes Reichelt:  „Ich bin beim Sprung weiter weggewesen, als geplant. Da war vom Rutschen her viel Schnee drinnen und es war eine richtige Sprungschanze. Ich bin heute ehrlich froh, dass ich gesund her unten bin. Bei dieser Sicht tu ich mir schwer. Ich habe alles probiert, aber manchmal geht’s und manchmal nicht.“

Max Franz: „Ich hab mich auf den Tag riesig gefreut. Und dann sowas heute in der Früh, das tut natürlich weh. Wir haben gut gearbeitet, aber so richtig gut ist es nicht geworden. Das letzte Vertrauen war einfach nicht da.“

Matthias Mayer: „Ich hab wieder zu früh angezogen, ein bisserl zu viel wollen. Es nutzt nichts, bei der WM muss man Gas geben. Der Schnee bleibt ein bisserl picken, da sieht man unten schlecht. Der, der heute gewinnt, war der Härteste.“

Für eine Überraschung sorgte der Finne Andreas Romar (+ 1.36), der als Fünftplatzierter viel Spitzenfahrer hinter sich ließ.

Mit einem erfreulichen Lebenszeichen meldeten sich die Schweizer Speed Männer bei der WM in Schladming zurück. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung reihten sich Silvan Zurbriggen (+ 1.37), Patrick Küng (+ 1.54) und Didier Defago (+ 1.59) auf den Rängen 6 bis 8 ein.

Die Top 10 komplettierten der Kanadier Jan Hudec (+ 1.67) und Adrien Theaux (+ 1.71) aus Frankreich.

Der einzige deutsche Starter, Stephan Keppler konnte nach einem Fahrfehler gerade noch einen Sturz verhindern und reihte sich mit einem Abstand von 3.68 Sekunden auf dem 24. Platz ein.

Neben Hannes Reichelt schieden auch der Abfahrtsweltmeister von 2011, Erik Guay aus Kanada und der US Amerikaner Marco Sullivan aus.

Offizieller FIS Endstand: WM Abfahrt 2013 in Schladming   

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