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Aksel Lund Svindal will noch nicht an einen Rücktritt denken

Aksel Lund Svindal will noch nicht an einen Rücktritt denken (Foto: © HEAD / Hans Bézard)

Aksel Lund Svindal will noch nicht an einen Rücktritt denken (Foto: © HEAD / Hans Bézard)

Abfahrts-Olympiasieger Aksel Lund Svindal war am Wochenende zu Gast beim Formel 1 Rennen in Monte Carlo. Im Servus.TV Interview erzählte der 35-Jährige, dass er Fürst Albert von Monaco auch persönlich kennt und beschrieb den Monarchen als sehr relaxt, auch wenn er in Sachen Sport sehr ehrgeizig sein kann.

Der Norweger verglich den Großen Preis von Monaco mit der Ski Weltcup Abfahrt auf der Streif. „Entweder man ist in Kitzbühel im Ziel, oder landet irgendwo im Netz. Es ist sehr eng und jeder Fehler kann bestraft werden. In Monaco ist auch so, wenn man hier einen Fehler macht, steht man mit dem Auto in der Wand. Es gibt keinen Platz für Fehler.“

Auf die Frage wer verrückter ist, der Formel 1 Fahrer der mit 290 km/h durch Monte Carlo rast, oder der Skirennläufer der die Streif auf blanken Eis bei Höchstgeschwindigkeit runterfährt, meinte Svindal: „Ich würde sagen es ist verrückter mit 290 km/h aus dem Tunnel zu fahren. Weil ich so etwas halt nicht kenne und nicht täglich mache. Wir haben unsere Karriere ja auch nicht in Kitzbühel begonnen, und die Rennfahrer sammelten ihre ersten Erfahrungen auch nicht in Monte Carlo. Man arbeitet sich Schritt für Schritt an solche Aufgaben heran, dann ist es auch halbwegs vernünftig.“

Mit dem Blick auf die neue Saison gerichtet, möchte sich Svindal intensiv, aber mit Rücksicht auf sein Knie vorbereiten. „Die letzte Saison war mit dem Knorpelschaden im Knie nicht einfach, aber zu Ende hin war es richtig schwierig. Ich kann jetzt im Frühling trainieren und auch viel machen, aber ich muss mein Knie schonen. Deshalb ist Radfahren zur Zeit das Beste für mich. Damit kann ich meine Ausdauer trainieren und es hat auch einen positiven Effekt für das Knie. Im Sommer hoffe ich, dass es dann etwas besser funktioniert. Trotz der sehr eingeschränkten Vorbereitung im Vorjahr, konnte ich eine sehr gute Leistung während der letzten Saison abrufen. Dabei hat mir meine Erfahrung geholfen. Aber ich möchte einmal perfekt vorbereitet in das erste Skiweltcup Rennen gehen. Dann sollte aber auch das Knie besser sein. Wenn es läuft, ist es perfekt. Wenn es nicht läuft, habe ich sehr viele perfekte Sachen miterlebt und das passt dann auch. Ich bin ganz relaxt und hoffe dass es noch weitergeht.“

An einen Rücktritt vom Rennsport will der Norweger noch nicht denken: „Diese Entscheidung wäre für mich zum jetzigen Zeitpunkt zu groß. Einfach zu sagen jetzt ist Schluss. Ich muss mir noch Zeit lassen und möchte auch noch weiterfahren. Ich bin da ganz flexibel und kann verschiedene Varianten machen. Solange es Sinn macht und ich merke dass ich es noch durchziehen kann, finde ich einen Weg der gut funktioniert.“

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