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Aleksander Aamodt Kilde wollte zunächst nicht an eine Covid-19 Infektion glauben.

Aleksander Aamodt Kilde wollte zunächst nicht an eine Covid-19 Infektion glauben.

Aleksander Aamodt Kilde wollte zunächst nicht an eine Covid-19 Infektion glauben.

Lommedalen – Der norwegische Ski Weltcup Rennläufer Aleksander Aamodt Kilde glaubte anfangs nicht, dass er positiv auf das derzeit grassierende Coronavirus getestet wurde. Der amtierende Gesamtweltcupsieger berichtet, dass der Test nach dem Saison Opening in Sölden durchgeführt wurde, als er in sein Heimatland zurückkehrte.

Er dachte, dass „das nicht stimmt“ und dass er nur noch einen weiteren Test machen musste, um die Bestätigung zu erhalten, dass er negativ ist. Er fühlte sich einfach fit und nicht krank. Die Symptome traten bei ihm erst drei bis vier Tage später auf, so der Wikinger im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz.

Das macht das Ganze so beängstigend. Kilde erzählt, dass es sehr viele Menschen gibt, die infiziert sind, ohne es zu wissen. Der Speedspezialist mit einem ausgeprägten Faible zum Riesentorlauf war für einen Zeitraum von zehn Tagen isoliert und konnte in dieser Spanne nicht viel tun. Ferner weiß der Nordeuropäer nicht, ob diese unfreiwillige Auszeit seine Form beeinflusst hat. Kurzum war die Quarantänezeit für den Skandinavier langweilig. Nicht in der Lage, aus dem eigenen Haus zu gehen ist oftmals schwieriger als man vielleicht denkt, so Kilde.

In den nächsten Tagen wird der 28-Jährige mit dem Training beginnen. Er fühlt sich bereit, was das nächste Rennen betrifft. In elf Tagen wird der Parallel-Bewerb, der einzige dieses Winters, im österreichischen Lech-Zürs ausgetragen. Der Norweger hofft, in einer guten Verfassung zu sein und dass sich sein Körper schnell von diesem Virus erholt. Man kann auch sagen, dass Aleksander Aamodt Kilde vor einer vergleichsweise unsicheren Woche steht.

Zum Training selbst meint der Wikinger, dass er ein gewisses Mobilitätstraining anpeilen möchte. Dann weiß man, wie es um ihn bestellt ist. Auch wenn die aktuelle Lage nicht so optimal ist, vertraut er auf das gute Fundament, das er in der warmen Jahreszeit gelegt hat. Da er oft müde war, hat er in Zeiten der Quarantäne viel geschlafen und nicht viel getan.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: svt.se, nettavisen.no

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