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Alexis Pinturault beim Riesenslalom von Garmisch-Partenkirchen knapp in Führung

Alexis Pinturault beim Riesenslalom von Garmisch-Partenkirchen knapp in Führung

Alexis Pinturault beim Riesenslalom von Garmisch-Partenkirchen knapp in Führung

Wo könnte man besser die Generalprobe für die Ski-WM 2017 in St. Moritz abhalten, als im Werdenfelser Land, wird die oberbayerische Region doch auch „Goldenes Landl“ genannt. Garmisch-Partenkirchen empfing die Riesentorlauf Spezialisten mit Sonnenschein und einer bestens präparierten Rennpiste. Die FIS-Startliste – gleich nach Eintreffen – und den FIS-Liveticker für den Finallauf finden sie im Menü oben.

Alexis Pinturault, der in dieser Saison bereits drei Riesenslalom-Rennen für sich entscheiden konnte, reiste mit guten Erinnerungen nach Garmisch-Partenkirchen. Bereits 2013 stand er hier beim Weltcup-Riesentorlauf auf dem obersten Podestplatz und bei der Junioren-WM 2009 sicherte er sich die Goldmedaille in dieser Disziplin. Auch heute zeigte er im 1. Durchgang dass er sich auf bayerischen Boden wohlfühlt und übernahm in einer Zeit von 1:19.76 Minuten die Führung.

Marcel Hirscher (2. Platz –  +0.09 Sekunden), der beim letzten Riesentorlauf 2015 auf der Kandahar mit einem Rekordvorsprung von 3,28 Sekunden (der viert größte Vorsprung in der Geschichte des Skiweltcup) vor Felix Neureuther gewinnen konnte, folgt mit einem minimalen Zeitrückstand von neun Hundertstelsekunden auf Rang zwei. Ein Sieg von Marcel Hirscher wäre der 100. in der Weltcup-Geschichte im Riesentorlauf für die ÖSV-Herren.

Marcel Hirscher: „Bei der Steilhang-Ausfahrt hatte ich heute wirklich zu kämpfen. Aber mit der Zeit bin ich zufrieden, ich bin noch dabei. Ich war einige Male ordentlich am Limit von der Linie, ziemlich gerade. Aber ich habe den Ski voll gehenlassen.“

Der Schwede Matts Olsson (+ 0.45) zeigte bereits in Adelboden, wo er sich auf dem sechsten Rang klassieren konnte, dass sein Formkurve vor der WM in St. Moritz steil nach oben zeigt. Heute kann sich der 28-Jährige nach dem 1. Durchgang über den dritten Platz freuen.

Offizieller FIS-Endstand: Riesenslalom der Herren in Garmisch-Partenkirchen

Felix Neureuther (4. – + 0.50), der sich zum Saisonauftakt in Sölden über Platz drei freuen konnte, ging mit einer Kapselverletzung im linken Knie an den Start. Trotz dieses Handicaps zeigte er auf heimischen Boden eine starke Fahrt und reihte sich mit einem Zeitrückstand von 50 Hundertstelsekunden auf dem dritten Rang ein.

Der Bolsterlanger Stefan Luitz (5. – + 0.96) hat mit Platz fünf beim zweiten Riesenslalom in Val d’Isère das WM Ticket bereits in der Tasche. Auch heute ging der 24-Jährige entschlossen zu Werk und reihte sich direkt hinter seinem Teamkollegen auf Platz fünf ein.

Der Franzose Mathieu Faivre (6. – + 1.01), konnte heuer bereits einmal in den Zweikampf, Hirscher gegen Pinturault, eingreifen. In Val d’Isère verwies er die beiden auf die Ränge zwei und drei. Nach dem ersten Durchgang klassierte er sich vor seinem Landsmann Viktor Muffat-Jeandet (7. + 1.02) auf dem sechsten Platz.

Seine gute Form unterstrich auch der Südtiroler Florian Eisath (8. – + 1.21), der bereits in Alta Badia als Dritter auf dem Podest stand, und heut von Platz sieben aus den Finaldurchgang in Angriff nehmen wird.

Die besten Zehn wurden vom Norweger Leif Kristian Haugen (9. – + 1.38) und dem US-Amerikaner Tommy Ford (10. – + 1.44) komplettiert.

Henrik Kristoffersen (11. – + 1.52) platzierte sich bei allen Riesenslalom-Rennen die er seit dem 14.03.2015 beendete (ein Ausfall am 12.12.2015 in Val d’Isère) innerhalb der Top Ten. Dabei stand der Norweger  sechsmal auf dem Podest und konnte sich über einen Sieg freuen (21.03.2015 in Meribel). Heute musste sich der Norweger mit Rang 11 nach dem 1. Durchgang zufrieden geben.

Das Schweizer Riesentorlauf-Hoffnung Justin Murisier (12. – + 1.56), konnte sein bestes Saisonergebnis mit Platz sieben in Sölden einfahren. Beim Heimrennen in Adelboden schied der 25-Jährige vor heimischen Publikum leider aus. Heute zeigte er bis zur Ausfahrt aus dem „Freien Fall“ eine starke Leistung, verschenkte danach jedoch eine wesentlich bessere Platzierung.

Philipp Schörghofer, der sich zuletzt in Adelboden über Platz drei freuen konnte, schied nach 19 Fahrsekunden aus. Noch früher erwischte es seinen Teamkollegen Manuel Fehler dem das gleich Schicksal bereits nach 12 Sekunden ereilte.

Philipp Schörghofer: „Sicher bin ich enttäuscht. Ich mag Garmisch gerne, kann gut Skifahren, habe guten Speed. Leider habe ich ein Problem mit dem Knie. Ich habe alles versucht, aber es war zu wenig Zeit, dass es bis heute passt.“

Im ÖSV Team sind Marcel Hirscher und Philipp Schörghofer für die Weltmeisterschaft in St. Moritz gesetzt. Um die beiden restlichen WM-Tickets kämpfen Manuel Feller, Roland Leitinger der heute einen Rückstand von 2.46 Sekunden aufriss, Christoph Nösig, der auf einen Start wegen gesundheitlichen Problemen verzichten musste und vielleicht auch noch Matthias Maier (+ 3.84), der sich nicht für das Finale qualifizieren konnte.

Offizieller FIS-Endstand: Riesenslalom der Herren in Garmisch-Partenkirchen 

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